Bericht von Franziska

„Jeder half mit, unser kleines Zeltdorf zu errichten und das Camp zu einem tollen Erlebnis zu machen.“

Es gibt sehr Vieles, dass mich an Rumänien beeindruckt hat. Da ist zum einen erst mal das Land selbst, die kleinen Häuschen, die vielen Störche, die Felder, die Natur überhaupt! ...die Kirchen und Burgen... und natürlich auch die Menschen!

Ganz am Anfang des Camps waren wir auf dem ehemaligen Grundstück des Kinderheimes. Die Berichte über die Bedingungen, unter denen die Kinder damals lebten waren schockierend. Wir konnten uns das Gebäude ansehen. Auch beeindruckend war es, im Seminar über die Geschichte Rumäniens zu hören, besonders über die Herrschaft von Ceausescu.

Wir waren unter anderem bei einer Hirtenfamilie zu Besuch, welche recht ärmlich oben in den Bergen wohnten, ihr Vieh hüteten und Käse herstellten. Sie lebten wirklich einfach, beklagten sich aber überhaupt nicht darüber, im Gegensatz zu vielen Deutschen zu Hause.

Auch die ungarischen Jugendlichen waren sehr herzlich und kontaktfreudig. Überhaupt herrschte eine sehr entspannte Stimmung im Lager.

Jeder half mit, unser kleines Zeltdorf zu errichten und das Camp zu einem tollen Erlebnis zu machen. So entstanden neben den lebensnotwendigen Sachen auch Volley-und Fußballplätzen, eine indianische Schwitzhütte und ein Ofen. Es fanden oft von den Teilnehmern organisierte Workshops statt. Jeden Abend gab es ein großes Lagerfeuer, an dem man singend und mit netten Gesprächen den Tag ausklingen lassen konnte... es waren schöne Momente.

Jedenfalls war es nach dem Camp anfangs seltsam, wieder zu Hause in den vier Wänden zu sein, und soweit ich das mitbekommen habe, bin ich nicht die einzige, die einen kleinen Kulturschock in Deutschland erlebte ;-)

Veröffentlicht am September 29, 2007 04:26 PM

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