<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed version="0.3" xmlns="http://purl.org/atom/ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xml:lang="de">
<title>Internationales Jugendcamp Turia 2006</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/" />
<modified>2007-09-13T09:32:56Z</modified>
<tagline>Dokumentation unseres Sommer-Zeltlagers in SiebenbÃ¼rgen-Transsilvanien, RumÃ¤nien
Zur Startseite Turia.org | Zum Zeltlager 2005 | 2006 | 2007 | 2008 |
2010</tagline>
<id>tag:www.turia.org,2011:/2006//6</id>
<generator url="http://www.movabletype.org/" version="3.2">Movable Type</generator>
<copyright>Copyright (c) 2006, Peter</copyright>
<entry>
<title>UnterstÃ¼tzer und Sponsoren</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/unterstuetzer_und_sponsoren-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:56Z</modified>
<issued>2006-09-26T15:58:25Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.131</id>
<created>2006-09-26T15:58:25Z</created>
<summary type="text/plain">Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Sponsoren und UnterstÃ¼tzern, die dieses Camp mÃ¶glich gemacht haben. Sozialministerium Sachsen SÃ¤chsisches Landesjugendamt ReichsstraÃŸe 3 09112 Chemnitz Telefon (Zentrale): +49 371 577-0 Jugendring SÃ¤chsische Schweiz e.V. Hohe StraÃŸe 1 01796 Pirna Telefon...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Sponsoren und UnterstÃ¼tzern, die dieses Camp mÃ¶glich gemacht haben.</p>

<p><img src="/2006/img/logo_wappen_sachsen.gif" width="80" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="SÃ¤chsisches Landesjugendamt"><a href="http://www.sms.sachsen.de/">Sozialministerium Sachsen</a><br />
<a href="http://www.slfs.sachsen.de/lja/">SÃ¤chsisches Landesjugendamt</a><br />
ReichsstraÃŸe 3<br />
09112 Chemnitz<br />
Telefon (Zentrale): +49 371 577-0</p>

<p><img src="/2006/img/logo_jugendring_90.gif" width="90" height="27" border="0" align="right" class="thumb" alt="Jugendring SÃ¤chsische Schweiz e.V."><a href="http://www.jugendplatz.de/">Jugendring SÃ¤chsische Schweiz e.V.</a><br />
Hohe StraÃŸe 1<br />
01796 Pirna<br />
Telefon +49 3501 78 16 47<br />
E-Mail info@jugend-ring.de</p>

<p><img src="/2006/img/logo_drk_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="DRK Kreisverband Sebnitz e.V."><a href="http://www.drk-sebnitz.de/">DRK Kreisverband Sebnitz e.V.</a><br />
GeschÃ¤ftsstelle<br />
Pfarrgasse 1<br />
01855 Sebnitz<br />
Telefon +49 35971 80460<br />
E-Mail drksebnitz@web.de</p>

<p><img src="/2006/img/rig_logo_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="RumÃ¤nieninitiativgruppe Bautzen e.V."><a href="http://www.rig-bautzen.de/">RumÃ¤nieninitiativgruppe Bautzen e.V.</a><br />
GeschÃ¤ftsstelle<br />
HeringstraÃŸe 4<br />
02625 Bautzen<br />
Telefon +49 3591 490742<br />
E-Mail info@rig-bautzen.de</p>

<p><img src="/2006/img/logo_obag_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="OBAG Bautzen GmbH"><a href="http://www.obag-bautzen.de/">OBAG Bautzen GmbH</a><br />
PaulistraÃŸe 1<br />
02625 Bautzen<br />
Telefon +49 3591 4830<br />
info@obag-bautzen.de</p>

<p><img src="/2006/img/logo_agjf_90.gif" width="88" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="AGJF Sachsen e.V."><a href="http://www.agjf-sachsen.de/">AGJF Sachsen e.V.</a><br />
UhlestraÃŸe 34<br />
09120 Chemnitz<br />
Telefon +49 371 53364-0<br />
E-Mail info@agjf-sachsen.de</p>

<p><a href="http://www.lfv-sachsen.de/kfv/saechsch.htm">Kreisfeuerwehrverband SÃ¤chsische Schweiz</a><br />
An der Schule 12<br />
01844 Neustadt</p>

<p>DRK Kreisverband Pirna e.V.</p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Fotos</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/fotos-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:56Z</modified>
<issued>2006-09-25T14:24:56Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.130</id>
<created>2006-09-25T14:24:56Z</created>
<summary type="text/plain">Fotos von der Fahrt: &amp;#8222;Als wir nach langer Fahrt in Kereztur ankamen, war es schon spÃ¤t am Abend. Ein paar Kinderheimkinder erwarteten uns ebenso wie ein Abendbrot, was extra fÃ¼r uns bereitet wurde, und schon lange fertig war. Ich versuchte...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><a href="Fotos von der Fahrt0.html"><img src="/2006/img/galerie_fahrt_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos von der Fahrt"></a><a name="Fotos von der Fahrt"></a><a href="Fotos von der Fahrt0.html">Fotos von der Fahrt</a>: <i>&#8222;Als wir nach langer Fahrt in Kereztur ankamen, war es schon spÃ¤t am Abend. Ein paar Kinderheimkinder erwarteten uns ebenso wie ein Abendbrot, was extra fÃ¼r uns bereitet wurde, und schon lange fertig war. Ich versuchte wÃ¤hrend der Fahrt und am Abend in Kereztur viele der deutschen Teilnehmer kennen zu lernen. Am nÃ¤chsten Tag fuhren wir nach Turia.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_tobias_kaul-archiv.html">Tobias&nbsp;Kaul</a>)</p>

<p><a href="Fotos von der Arbeit0.html"><img src="/2006/img/galerie_arbeit_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos von der Arbeit"></a><a name="Fotos von der Arbeit"></a><a href="Fotos von der Arbeit0.html">Fotos von der Arbeit</a>: <i>&#8222;Alles, was in so einem Camp-Dorf benÃ¶tigt wird, mussten wir selber errichten. Entertainment war nicht gefragt denn jeder Dorfbewohner war am Aufbau des Dorfes und an der aktiven Mitgestaltung des gemeinsamen Dorflebens beteiligt. Gebaut werden mussten Feuerstellen, Sportbereiche, Staudamm, WaschplÃ¤tze, Tische, BÃ¤nke, WCs.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/zwei_wochen_abenteuer-archiv.html">Pressemitteilung</a>)</p>

<p><a href="Fotos vom Camp0.html"><img src="/2006/img/galerie_camp_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos vom Camp"></a><a name="Fotos vom Camp"></a><a href="Fotos vom Camp0.html">Fotos vom Camp</a>: <i>&#8222;Als wir in RumÃ¤nien nur eine riesige Wiese und die Gruppe ungarischer Jugendlicher vorfanden, war die Vorstellung schon schwer, hier zusammen ein &#8222;Dorf&#8220;, mit allem, was man zum Leben braucht, aufzubauen. Wo sollte man Ã¼berhaupt anfangen? Und wie sollte man sich mit den ungarischen Jugendlichen, auf deren Hilfe man ja angewiesen war, verstÃ¤ndigen?&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/alles_oeko_oder_was-archiv.html">Mieke&nbsp;Timm</a>)</p>

<p><a href="Fotos von den Seminaren und Workshops0.html"><img src="/2006/img/galerie_seminare_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos von den Seminaren und Workshops"></a><a name="Fotos von den Seminaren und Workshops"><a href="Fotos von den Seminaren und Workshops0.html">Fotos von den Seminaren und Workshops</a>: <i>&#8222;Die Seminare waren auch sehr interessant, mir hat das Seminar der Aktion Zivilcourage Ã¼ber moderne Nazis und Ã¼ber die Arbeit gegen Rechtsextremissmus gut gefallen, so wie auch das Seminar Ã¼ber die aktuelle Politik in RumÃ¤nien.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/die_berichte_der_ungarn-archiv.html#mateffy">MÃ¡tÃ©ffy&nbsp;MihÃ¡ly</a>)</p>

<p><a href="Fotos von der Landschaft0.html"><img src="/2006/img/galerie_landschaft_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos von der Landschaft"></a><a name="Fotos von der Landschaft"></a><a href="Fotos von der Landschaft0.html">Fotos von der Landschaft</a>: <i>&#8222;Die Busfahrt war sehr lang, aber dennoch sehr lustig, da meine Mitfahrer alle sehr nett waren und wenn ich gerade mal nicht schlief, so genoss ich die wunderschÃ¶ne Landschaft. Die HÃ¤user der Zigeuner begeisterten mich ebenfalls, genauso wie der Rest der DÃ¶rfer, in denen der Gegensatz zwischen Arm und Reich sehr deutlich wurde.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/bericht_von_sophia_lehn-archiv.html">Sophia&nbsp;Lehn</a>)</p>

<p><a href="Fotos vom Essen0.html"><img src="/2006/img/galerie_essen_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos vom Essen"></a><a name="Fotos vom Essen"></a><a href="Fotos vom Essen0.html">Fotos vom Essen</a>: <i>&#8222;Essen einmal ganz anders zubereitet, viele GetrÃ¤nke, Schafe melken, die HÃ¼tte, in welcher wir schliefen, aÃŸen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein BÃ¤renangriff in der Nacht und zu dritt nebeneinander schlafen auf gefÃ¼hlter Breite von einem Meter.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_markus_wagner-archiv.html">Markus&nbsp;Wagner</a>)</p>

<p><br />
<a href="Fotos von den Ausfluegen0.html"><img src="/2006/img/galerie_ausfluege_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos von den AusflÃ¼gen"></a><a name="Fotos von den Ausfluegen"></a><a href="Fotos von den Ausfluegen0.html">Fotos von den AusflÃ¼gen</a>: <i>&#8222;Wir haben das schÃ¶ne Land RumÃ¤nien mit seinen verschiedenen Gesichtern und die Lebensweise der Menschen kennen gelernt, unseren Lebensgeschichten gelauscht und europÃ¤ische Gemeinschaft praktiziert.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/zwei_wochen_abenteuer-archiv.html">NoÃ©mi&nbsp;GÃ¡l</a>)</p>

<p><a href="Fotos vom Sport0.html"><img src="/2006/img/galerie_sport_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos vom Sport"></a><a name="Fotos vom Sport"></a><a href="Fotos vom Sport0.html">Fotos vom Sport</a>: <i>&#8222;Ich habe mich im Zeltlager sehr wohl gefÃ¼hlt, weil das Programm meine Erwartungen erfÃ¼llt hat, z.B. Schwimmen, Wandern usw. Die AtmosphÃ¤re war super! Mir haben die Sportveranstaltungen am meisten SpaÃŸ gemacht, weil ich gern Sport mache. Also fand ich den Sport in Camp am coolsten.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/die_berichte_der_ungarn-archiv.html#florin">Ghighias&nbsp;Dumitru&nbsp;Florin</a>)</p>

<p><a href="Fotos und Portraits der Teilnehmer0.html"><img src="/2006/img/galerie_portraits_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos und Portraits der Teilnehmer"></a><a name="Fotos und Portraits der Teilnehmer"></a><a href="Fotos und Portraits der Teilnehmer0.html">Fotos und Portraits der Teilnehmer</a>: <i>&#8222;Ich habe mich im Zeltlager sehr wohl gefÃ¼hlt, alle hatten gute Laune und die Menschen waren sehr freundlich und witzig. Ich war traurig, als ich mich von allen verabschieden musste.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/die_berichte_der_ungarn-archiv.html#emese">Bartos&nbsp;Emese</a>)</p>

<p><a href="Fotos von den Menschen0.html"><img src="/2006/img/galerie_menschen_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Fotos von den Menschen"></a><a name="Fotos von den Menschen"></a><a href="Fotos von den Menschen0.html">Fotos von den Menschen</a>: <i>&#8222;FÃ¼r mich persÃ¶nlich war das Camp eine groÃŸe Bereicherung: ich habe neue Menschen kennen gelernt, neue LebensrÃ¤ume gesehen, neue Denkweisen und Themen werden sicher in meinem Leben einen Platz haben.&#8220;</i> (<a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_imke_guenther-archiv.html">Imke&nbsp;GÃ¼nther</a>)</p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Tobias Kaul</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_tobias_kaul-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-05T18:12:38Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.123</id>
<created>2006-09-05T18:12:38Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Am wichtigsten war fÃ¼r mich, mehr Ã¼ber die Zeit unter Ceausescu zu hÃ¶ren, von der ich schon einiges wusste, mir vieles aber neu war, zum Beispiel die Rolle seiner Frau und die mediale Beeinflussung Ã¼ber BÃ¼cher, die sie angeblich geschrieben...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_tobias_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Tobias Kaul"><i>&#8222;Am wichtigsten war fÃ¼r mich, mehr Ã¼ber die Zeit unter Ceausescu zu hÃ¶ren, von der ich schon einiges wusste, mir vieles aber neu war, zum Beispiel die Rolle seiner Frau und die mediale Beeinflussung Ã¼ber BÃ¼cher, die sie angeblich geschrieben haben soll, obwohl sie Analphabetin war.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Sommercamp in Turia 2006</h3>

<p>Im Sommer 2006 beendete ich meine Ausbildung zum Sozialassistenten. FÃ¼nfzehn PrÃ¼fungen waren in kÃ¼rzester Zeit zu absolvieren und nur diese PrÃ¼fungsergebnisse zÃ¤hlten. So habe ich mir den Sommer freigehalten. Eigentlich wollte ich dieses Jahr mit nach RumÃ¤nien in das Camp fahren, aber die Anmeldefrist endete, bevor meine PrÃ¼fungen begonnen hatten. Und da ich nicht ausschlieÃŸen konnte, dass ich zu einem PrÃ¼fungstermin verhindert wÃ¤re und diesen zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt nachholen muss, lieÃŸ ich die Anmeldefrist verstreichen. Viele meiner Freunde haben an dem Camp in Turia schon teilgenommen und sind begeistert wiedergekommen. Einige haben ein freiwilliges Jahr in Kereztur absolviert und sind sogar lÃ¤nger geblieben.</p>

<p>Nachdem meine PrÃ¼fungen beendet waren, traf ich RÃ¼diger bei einer Hochzeit und erzÃ¤hlte ihm dass ich gern in das Camp fahren wollte, mir es jedoch nicht mÃ¶glich war mich rechtzeitig verbindlich anzumelden. In dem GesprÃ¤ch lieÃŸ er mich wissen dass durch kurzfristige Ã„nderungen noch zwei PlÃ¤tze frei wÃ¤ren und ich mich noch anmelden kÃ¶nnte. Dies tat ich auch, und so fuhr ich mit.</p>

<p>Ich hatte schon viel von dem Camp gehÃ¶rt und viele Bilder gesehen, so dass ich erwartete  viele neue Leute auch in RumÃ¤nien kennen zu lernen. Auch die Lebensweise der Leute dort und besonders interessierte mich, was haben die Kinderheimkinder fÃ¼r TrÃ¤ume und welche MÃ¶glichkeiten fÃ¼r ihre Zukunftsgestaltung. Als wir nach langer Fahrt in Kereztur ankamen, war es schon spÃ¤t am Abend. Ein paar Kinderheimkinder erwarteten uns ebenso wie ein Abendbrot, was extra fÃ¼r uns bereitet wurde, und schon lange fertig war. Ich versuchte wÃ¤hrend der Fahrt und am Abend in Kereztur viele der deutschen Teilnehmer kennen zu lernen. Am nÃ¤chsten Tag fuhren wir nach Turia. An den StraÃŸen, den HÃ¤usern, und vielen Autofracks am StraÃŸenrand sowie an der Kleidung der Leute und den Pferdegespannen merkte man, dass es die Leute sicherlich nicht einfach haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sehr grotesk wirkt es dann wenn man in diesem Umfeld ab und an von einem teuren Auto der Marke Volvo oder BMW mit rumÃ¤nischem Kennzeichen Ã¼berholt wird. Das zeigt einem aber auch, dass die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander geht und lÃ¤sst vermuten, dass viele der Geldbesitzenden offenbar keinen Blick fÃ¼r die Armut in ihrer Umgebung haben, oder haben wollen.</p>

<p>Als wir auf dem Zeltplatz angekommen waren, machten wir uns erst einmal Gedanken, wo wir die Zelte aufschlagen, und wie das Lager zum Schluss aussehen sollte.</p>

<p>Die Ungarischen Jugendlichen waren auch schon angekommen. Nachdem von Jedem das eigene Zelt stand, trafen sich die Deutschen in einem extra Zelt, in dem die Aufgaben, die nun anstanden, genannt und verteilt wurden. Auch die rumÃ¤nischen Ungarn taten dies, und so stand binnen kurzer Zeit tatsÃ¤chlich eine kleine Zeltstadt. Einige der ungarischen Jugendlichen bauten sich Tische und BÃ¤nke, und wenn sie nicht weiterkamen, holten sie sich Hilfe von den Ã¤lteren deutschen Teilnehmern. Die ersten Tage war es nicht so einfach intensiveren Kontakt zu den ungarischen Jugendlichen aufzubauen, was sicherlich dem intensiven Aufbauarbeiten sowie der Sprachbarriere geschuldet war. Auch die Art der Kontaktaufnahme ist ein wenig ungewohnt und wirkte auf manche deutsche Jugendliche abschreckend. Doch auf der ersten gemeinsamen Unternehmung, auf der wir Hirten besucht haben, brach auch das Eis. Am ersten Morgen war ich sehr Ã¼berrascht. Als zum Morgenkreis gerufen wurde, kamen sofort alle ungarischen Jugendlichen zum Sammelpunkt. WÃ¤hrend die Deutschen sich zum grÃ¶ÃŸten Teil noch um ihre Sachen kÃ¼mmerten und erst mehrere Minuten danach am Treffpunkt waren. Bisher dachte ich die Deutschen sind pÃ¼nktlich.</p>

<p>Ich glaube, auch daran hat man gesehen, wie wichtig es fÃ¼r die ungarischen Jugendlichen ist, an diesem Camp teilnehmen zu dÃ¼rfen. Wie ich in GesprÃ¤chen feststellte, wird vorher eine genaue Auslese getroffen, wer von den ungarischen Jugendlichen mit in das Camp fahren darf, was auch erklÃ¤rte, das sich fÃ¼r unbeliebte, aber wichtige Arbeiten, wie z.B. das â€žBetreuenâ€œ der Toiletten, Jemand fand, der seine â€žkleine Aufgabeâ€œ zuverlÃ¤ssig erfÃ¼llte. Ich habe versucht die Entstehung des Camps sowie das besondere Flair, was das Miteinander hatte, auf Fotos zu dokumentieren. AuÃŸerdem verkaufte ich GetrÃ¤nke an Jeden, der auch mal was Anderes auÃŸer Quellwasser, was extra in groÃŸen Kanistern geholt werden musste, trinken wollte, und war einer von vielen Busfahrern.</p>

<p>Was ich sehr interessant und wichtig fand, ist, dass wir an Seminaren teilnehmen konnten. Am Wichtigsten war fÃ¼r mich, mehr Ã¼ber die Zeit unter Ceausescu zu hÃ¶ren, von der ich schon Einiges wusste, mir Vieles aber Neu war, z. B. die Rolle seiner Frau und die mediale Beeinflussung Ã¼ber BÃ¼cher, die sie angeblich geschrieben haben soll, obwohl sie Analphabetin war. Ebenso interessant war, es zu erfahren, wie Ã¼ber Deutsche in RumÃ¤nien gedacht wird und welche Vorurteile es gibt. AuÃŸerdem war es auch interessant, Ã¼ber die Parteienstruktur und Ambitionen der RumÃ¤nen in der EU zu erfahren. Gut fand ich dass dort zwei Regionalpolitiker eingeladen waren, die zur Lage RumÃ¤niens gesprochen haben.</p>

<p>Im GesprÃ¤ch mit einzelnen rumÃ¤nisch-ungarischen Jugendlichen merkt man, dass sie schon PlÃ¤ne fÃ¼r ihre Zukunft haben, nur Viele nicht wissen, was sie nach der Schule machen werden. Sie wÃ¼rden gern in eine eigene Wohnung ziehen, wobei kein Deutscher je auf den Gedanken kommen wÃ¼rde, in die heruntergekommenen Wohnungen, die es dort gibt, ziehen zu wollen. Viele lernen Textilprofil, das ist so was wie NÃ¤her, und hoffen, im textilen Bereich Arbeit zu bekommen. Ich empfand die Zeit als sehr intensiv und als wichtige Erfahrung. Jeder sollte an diesem Camp mal teilgenommen haben und sich darauf einlassen. Es verÃ¤ndert auf jeden Fall die Sichtweise auf unsere Gesellschaft. Das Programm fand ich sehr vielseitig, ohne dass es Ã¼berladen war.</p>

<p>FÃ¼r die deutsche Gruppe wÃ¤re ein Tag mehr Zeit zur Selbstfindung von Vorteil gewesen.</p>

<p><i>Tobias Kaul</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Philipp Hering</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_philipp_hering-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-05T18:12:14Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.122</id>
<created>2006-09-05T18:12:14Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Eine persÃ¶nliche Herausforderung war es, eine Nacht bei Hirten zu verbringen. Menschen die von FrÃ¼hjahr bis Herbst mit ihren Tieren in der wilden Natur leben und dabei glÃ¼cklich sind. Ein einfaches Leben ohne viel Schnickschnack, zwar mit Problemen, aber meiner...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_philipp_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Philipp Hering"><i>&#8222;Eine persÃ¶nliche Herausforderung war es, eine Nacht bei Hirten zu verbringen. Menschen die von FrÃ¼hjahr bis Herbst mit ihren Tieren in der wilden Natur leben und dabei glÃ¼cklich sind. Ein einfaches Leben ohne viel Schnickschnack, zwar mit Problemen, aber meiner Meinung nach intensiver. &#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Turia 06</h3>

<p>Vom Camp habe ich durch Zufall aus der SÃ¤chsischen Zeitung erfahren. In dem Artikel stand auch die Internetadresse vom letzten Camp. Ich schaute mir diese gleich an und nach einigen Tagen Ãœberlegung, meldete ich mich an. Ich hatte keine Erwartungen, da ich mir unter einen internationalen Jugendcamp auf  einer Wiese im tiefsten RumÃ¤nien nichts vorstellen konnte. Also ging ich vÃ¶llig offen und ohne Vorurteile in das Camp hinein.</p>

<p>Schon auf der Fahrt durch RumÃ¤nien, hat mich die Landschaft in ihren Bann gezogen. Auch die Kutschen, die altertÃ¼mlichen Fahrzeuge, die KÃ¼he an und auf den StraÃŸen waren ein ganz besonderes Erlebnis. Den ersten richtigen Kontakt mit den Bewohnern des Landes gab es erst im Camp mit den ungarischen beziehungsweise rumÃ¤nischen Jugendlichen. Durch den gemeinsamen Aufbau des Lagers fielen die Barrikaden  und man kam sich nÃ¤her. Besonders hat mich die gegenseitige Hilfe in tÃ¤glichen Campleben begeistert.</p>

<p>Beeindruckt haben mich auch die unterschiedlichen Seminare zu interessanten Themen wie zum Beispiel â€žGeschichte RumÃ¤niensâ€œ,â€œ Nationalsozialismus in Europaâ€œ oder â€ž Europa in der Zukunftâ€œ. Speziell fand ich den Vortrag Ã¼ber Zigeuner sehr interrasant. Er hat mir ein ganz anderes Bild von Zigeunern vermittelt und beschÃ¤ftigte mich auch nach dem Seminar weiter. Ich fand die Seminare waren zwar schlicht in ihrer Vortragsweise aber stark in ihrer Ausdrucksweise und nicht zu vergessen sehr informativ .</p>

<p>Eine persÃ¶nliche Herausforderung war es, eine Nacht bei Hirten zu verbringen. Menschen die von FrÃ¼hjahr bis Herbst mit ihren Tieren in der wilden Natur leben und dabei glÃ¼cklich sind. Ein einfaches Leben ohne viel Schnickschnack, zwar mit Problemen, aber meiner Meinung nach intensiver. Bevor unsere Gruppe sich auf den Weg zu den Hirten machte, packten wir kleine Geschenke wie Brot, Obst, etwas Fleisch und Fisch fÃ¼r unsere Gastgeber ein. Aber am schlimmsten war die Ungewissheit was die nÃ¤chsten 24 Stunden uns bringen. Aber diese Skepsis lÃ¶ste sich sehr schnell auf. Die Hirtenfamilien waren so gastfreundlich, dass man dies gar nicht in Worte fassen kann. Wir durften mit melken, Wasser holen, KÃ¤se machen, Holz hacken und viele andere Dinge tun, die fÃ¼r uns selbstverstÃ¤ndlich sind.</p>

<p>Am Abend wurde dann musiziert mit einer Gitarre, einer Klarinette und viel Stimmenvolumen. Die Hirten fanden es auch toll, bis die Tochter das Radio aus einer Kammer holte und einen Technosender einstellte. Und so ertonte irgendwo in RumÃ¤nien, auf einen Berg der umgeben von WÃ¤ldern und BÃ¤ren ist, laute 90ziger Jahre Musik.</p>

<p>Dieses Erlebnis war fÃ¼r mich etwas ganz besonderes worauf ich stolz bin. Das Camp hat mir soviel gegeben und hoffe ich konnte den Camp auch etwas zurÃ¼ckgeben. Ich freue mich schon auf das nÃ¤chste Jahr.</p>

<p><i>von Philipp Hering</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Imke GÃ¼nther</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_imke_guenther-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-04T20:51:09Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.121</id>
<created>2006-09-04T20:51:09Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Weiterhin wurden inhaltlich sehr interessante Seminare angeboten, die jeweils zweisprachig waren. Europa, Rechtsextremismus in Deutschland heute, Minderheiten in RumÃ¤nien. Zum Thema NS-Zeit habe ich ein Seminar angeboten, welches diese Zeit in relativ einfachen ZÃ¼gen beschrieben hat.&amp;#8220;...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_imke_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Imke GÃ¼nther"><i>&#8222;Weiterhin wurden inhaltlich sehr interessante Seminare angeboten, die jeweils zweisprachig waren. Europa, Rechtsextremismus in Deutschland heute, Minderheiten in RumÃ¤nien. Zum Thema NS-Zeit habe ich ein Seminar angeboten, welches diese Zeit in relativ einfachen ZÃ¼gen beschrieben hat.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Das Zeltlager in Turia/Torja 2006</h3>

<p>Seit Ende August 2005 ist NoÃ©mi Gal aus Tirgu Mures/ RumÃ¤nien meine <i>â€žTochter auf Zeitâ€œ</i>. Sie absolviert unter der TrÃ¤gerschaft der SÃ¤chsischen Jugendstiftung ihr Freiwilliges Jahr Politik in der Einsatzstelle Aktion Zivilcourage Pirna. Ihr Jahresprojekt war, das Zeltlager in Turia mit zu organisieren.</p>

<p>In dem Jahr mit NoÃ©mi wurde natÃ¼rlich auch viel Ã¼ber den Themenkreis RumÃ¤nien-SiebenbÃ¼rgen-Minderheiten gesprochen. FÃ¼r mich teilweise eine vÃ¶llig andere Welt: das Leben in einer Diktatur bis zur Wendezeit 1989, die daraus gewachsenen Folgen tausende Kinder konnten nicht mehr von ihren Eltern und GroÃŸeltern mit dem NÃ¶tigsten versorgt werden und kamen in riesige Kinderheime. Dort gab es zwar zu essen, aber kaum pÃ¤dagogisch ausgebildetes Personal von Raum und Spielzeug ganz zu schweigen. Der Grund vieler Probleme liegt heute genau da, wo es den Kindern an Liebe und Geborgenheit gefehlt hat. Dazu der Beginn einer bÃ¼rgerschaftlichen Initiative, die in RumÃ¤nien mit einem unwahrscheinlichen Engagement MÃ¶glichkeiten schafft, den Kindern zu helfen, Freiwilligendienste einrichtet und simpelste Dinge einfÃ¼hrt, die hier selbstverstÃ¤ndlich sind.</p>

<p>Mit den Kindern, die nun schon fast erwachsen sind sollte also nun das Zeltlager in Turia stattfinden. Von Anbeginn bin ich als <i>â€œPartnerin auf AugenhÃ¶heâ€?</i> mitgefahren, fÃ¼r NoÃ©mi und die rumÃ¤nischen Jugendlichen, die jetzt in verschiedenen Projekten leben. FÃ¼r mich war es interessant zu erleben, wie ohne groÃŸartige Sprachkenntnisse eine Kommunikation mÃ¶glich war. Einfach gemeinsam den Alltag im Camp meistern, zusammen KÃ¼chendienst <i>â€žschiebenâ€œ</i>, kleine Dienste fÃ¼r den anderen zu tun. Sehr viele GesprÃ¤che prÃ¤gten diese Zeit. Weiterhin wurden inhaltlich sehr interessante Seminare angeboten, die jeweils zweisprachig waren. Europa, Rechtsextremismus in Deutschland heute, Minderheiten in RumÃ¤nien. Zum Thema NS-Zeit habe ich ein Seminar angeboten, welches die diese Zeit in relativ einfachen ZÃ¼gen beschrieben hat. Dabei habe ich zwei Opfergruppen nÃ¤her beleuchtet: das jÃ¼dische Volk und geistig Behinderte und Psychisch Kranke, die bei der Krankenmordaktion&nbsp;T4 umgebracht wurden. WÃ¤hrend des Camps sind Probleme der rumÃ¤nischen Jugendlichen zutage getreten: einmal ihre ungarische NationalitÃ¤t in RumÃ¤nien und bei vielen auch, dass sie Roma sind. Das Problem, dass nur wenige rumÃ¤nisch sprechen, was ja Amtssprache ist. Damit sind die Perspektiven fÃ¼r sie in RumÃ¤nien schon begrenzt. Somit gab es schon einen Kontext zur Seminararbeit.</p>

<p>Es gab natÃ¼rlich auch kreative Angebote in alle Richtungen: Batiken, TÃ¶pfern, FreundschaftsbÃ¤nder knÃ¼pfen, Lichterbau, einen Chor, der zum Abschiedsfest seinen groÃŸe Auftritt hatte. Ãœberhaupt wurde viel gesungen. Sogar eine SchwitzhÃ¼tte nach indianischem Brauch wurde errichtet und rege genutzt. Mit ein paar Leuten habe ich noch SkizzenbÃ¼cher gebastelt und aufgefordert, unterwegs zu zeichnen, was ihnen Ã¼ber den Weg lÃ¤uft. Am Abschiedsabend gab es eine Ausstellung der TÃ¶pferarbeiten und SkizzenbÃ¼cher.</p>

<p>FÃ¼r mich persÃ¶nlich war das Camp eine groÃŸe Bereicherung: ich habe neue Menschen kennen gelernt, neue LebensrÃ¤ume gesehen, neue Denkweisen und Themen werden sicher in meinem Leben einen Platz haben.</p>

<p><i>Imke GÃ¼nther</i></p>

<p><img src="img/bericht_imke_guenther_420.gif" width="420" height="131" border="0" alt="Von der Skizze zum Aquarell â€“ entstanden in Turia."><br />
<i>Bild: Von der Skizze zum Aquarell â€“ entstanden in Turia.</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Philipp Richter</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_philipp_richter-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T21:03:44Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.120</id>
<created>2006-09-03T21:03:44Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Besonders toll fand ich das tÃ¤gliche Programm vor dem gemeinsamen FrÃ¼hstÃ¼ck: &amp;#8250;Start in den Tag&amp;#8249;! Da wurden Lieder gesungen und eine kleine Geschichte in zwei Sprachen erzÃ¤hlt.&amp;#8220;...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_philipp_richter_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Philipp Richter"><i>&#8222;Besonders toll fand ich das tÃ¤gliche  Programm vor dem gemeinsamen FrÃ¼hstÃ¼ck: &#8250;Start in den Tag&#8249;! Da wurden Lieder gesungen und eine kleine Geschichte in zwei Sprachen erzÃ¤hlt.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Reisebericht Ã¼ber RumÃ¤nien - Camp 2006</h3>

<p>Als erstes mÃ¶chte ich erzÃ¤hlen, wie ich dazu gekommen bin, fÃ¼r 14 Tage nach RumÃ¤nien (Turia) zu fahren. In der 3. Mittelschule in Bautzen lag ein Flyer aus, wo das Camp beschrieben wird. Anfangs fand ich es total sinnlos, nach RumÃ¤nien zu fahren, da man sehr weit von der Zivilisation entfernt war. Jedoch habe ich dann gegen meinen Willen zugestimmt und habe ich auf eine lange Busfahrt begeben. Mein erster Gedanke war, als wir das Camp in Turia erreichten: &#8222;Das kann ja heiter werden?!&#8220;</p>

<p>Anfangs war man sehr gespannt, was einen erwartet, da es andere Sprachen und BrÃ¤uche in diesem Land gibt. Jedoch gefiel es mir von Tag zu Tag besser, die Tage waren verplant mit AusflÃ¼gen, Wanderungen, Seminaren, Workshops und mit der eigenen Freizeit. Besonders toll fand ich das tÃ¤gliche  Programm vor dem gemeinsamen FrÃ¼hstÃ¼ck: &#8222;Start in den Tag&#8220;! Da wurden Lieder gesungen und eine kleine Geschichte in zwei Sprachen erzÃ¤hlt. Gerecht und gut eingeteilt fand ich auch, das jeder einmal KÃ¼chendienst hatte, wo jeder seine FÃ¤higkeiten unter Beweis stellen konnte. Sehr schÃ¶n fand ich auch den Ausflug nach Brasov, wo man in einem Pub Ã¼ber eine Stunde auf sein Mittagessen wartet und auch die Besichtigung der Burg in Bran hat mir sehr gut gefallen. WunderschÃ¶n fand ich auch den Ausflug ins Hochgebirge, wo der Aufstieg schwer war, aber man dafÃ¼r mit einer schÃ¶nen Aussicht belohnt wurde.</p>

<p>Gut fand ich auch das FuÃŸ- und Volleyballmatch, wo man zeigen konnte, was man sportlich zu bieten hatte. Was ich jedoch nicht so toll fand, war das Regenwetter, aber es gehÃ¶rt zu einer Abenteuerreise dazu. Ich schwelge jeden Tag in Erinnerungen an das Camp und hoffe, im Jahr 2007 wieder dabei sein zu kÃ¶nnen.</p>

<p><i>Geschrieben von Philipp Richter</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Gerd Baumann</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_gerd_baumann-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T20:21:26Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.118</id>
<created>2006-09-03T20:21:26Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Besonders berÃ¼hrend war fÃ¼r mich ein intensives GesprÃ¤ch mit Ã–csi, einem Roma, den seine Eltern im Kinderheim abgegeben haben, (&amp;#8250;im Schlafraum waren wir 53, immer 3 in einem Bett&amp;#8249;)&amp;#8220;...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_gerd_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Gerd Baumann"><i>&#8222;Besonders berÃ¼hrend war fÃ¼r mich ein intensives GesprÃ¤ch mit Ã–csi, einem Roma, den seine Eltern im Kinderheim abgegeben haben, (&#8250;im Schlafraum waren wir 53, immer 3 in einem Bett&#8249;)&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>EindrÃ¼cke vom Jugendcamp der SÃ¤chsischen Jugendstiftung mit
ungarisch-rumÃ¤nischen, deutschen und Romajugendlichen in Torja/RumÃ¤nien</h3>

<p>Ich bin 47 Jahre alt und habe am Camp als Fahrer und Betreuer (Bau einer SchwitzhÃ¼tte und Didgeridookurs) teilgenommen. In den 70er und 80er Jahren war ich sehr oft in RumÃ¤nien und deshalb besonders interessiert an den VerÃ¤nderungen an Land und Leuten 17 Jahre nach der &#8222;rumÃ¤nischen Wende&#8220;.</p>

<p>Das Land hat ist kaum wiederzuerkennen, StÃ¤dte und DÃ¶rfer sind in einem Ã¼berraschend gut renovierten freundlichen Zustand. Auch die Tristesse der Ceaucescuzeit  war in den Gesichtern nicht mehr zu entdecken . Sehr erfreulich fÃ¼r mich war dann auch die Erkenntnis, dass sowohl bei den Roma als auch bei den rumÃ¤nischen Jugendlichen der ungarischen  Minderheit das Wissen um die jÃ¼ngere Geschichte vorhanden ist, der diktatorische Charakter des Ceaucescuregimes abgelehnt wird und Toleranz und Freiheit einen hohen Stellenwert besitzen (Seminar zu Ceaucescu). Meiner Beobachtung nach gab es in diesem Punkt auch kaum Differenzen zwischen allen beteiligten Jugendlichen.</p>

<p>FÃ¼r mich gab es genÃ¼gend Gelegenheit, wie beim gemeinsamen Aufbau des Camps, den Seminaren, Projektangeboten und sportlichen BetÃ¤tigungen mit den Jugendlichen ins GesprÃ¤ch zu kommen. Interessant waren hierbei die Erwartungen, welche an den Beitritt RumÃ¤niens in die europÃ¤ische Union geknÃ¼pft werden. So steht einer gewissen Skepsis, die PreisstabilitÃ¤t betreffend, die groÃŸe Hoffnung und der Stolz gegenÃ¼ber, gleichwertiges Mitglied der EU zu werden. Der positiv-beschleunigende EinfluÃŸ der Vorgaben aus BrÃ¼ssel auf die rumÃ¤nische Gesetzgebung wurde immer wieder hervorgehoben. Vor allem fÃ¼r die sich ungarisch fÃ¼hlenden mÃ¤nnlichen Jugendlichen ist z.B. die Abschaffung der Wehrpflicht ein echter Fortschritt, da es bisher keine Wehrdienstverweigerung gab und die Wehrpflicht mit diversen Tricks umgangen werden musste.</p>

<p>Sehr kontrovers wurde das SelbstverstÃ¤ndnis der ungarischen Minderheit in RumÃ¤nien im Minderheitenseminar diskutiert. So weigert sich ein Teil der ungarischen Jugendlichen konsequent rumÃ¤nisch zu lernen bzw. zu sprechen und lehnt z.B. den Neubau einer griechisch orthodoxen Kirche im Heimatort Keresztur kategorisch ab (es gibt in Keresztur nur 3 orthodoxe Christen - die beiden Polizisten und den Priester). Der andere Teil (meiner Meinung nach die Mehrheit) findet diesen Versuch dem &#8222;rumÃ¤nischen Anspruch&#8220; zu unterstreichen einfach nur lÃ¤cherlich und sucht seinen Platz in RumÃ¤nien (fiebert zum Beispiel auch mit der rumÃ¤nischen FuÃŸballnationalmannschaft). Sehr interessant war in diesem Zusammenhang auch der Vortrag eines ungarischen Pastors zu aktuellen Themen der rumÃ¤nischen Politik und der Verworrenheit der politischen KrÃ¤fte. Trotzdem hÃ¤lt Herr Szabo erfreulicherweise die Gestaltung der rumÃ¤nischen Zivilgesellschaft fÃ¼r vordringlich und ist deshalb im rumÃ¤nischen Parlament in Bukarest aktiv.</p>

<p>Besonders berÃ¼hrend war fÃ¼r mich ein intensives GesprÃ¤ch mit Ã–csi, einem Roma, den seine Eltern im Kinderheim abgegeben haben, (&#8222;im Schlafraum waren wir 53, immer 3 in einem Bett&#8220;) der spÃ¤ter auf der StraÃŸe lebte und dann vom Verein &#8222;Domus&#8220; aufgenommen wurde. Jetzt ist er 26 und will im Herbst sein Abitur nachholen.</p>

<p>Begegnungen dieser Art hatten wohl auch viele Jugendliche im Camp, und ich glaube, dass auf diese Weise ein ganz natÃ¼rliches VerstÃ¤ndnis fÃ¼r die jeweils &#8222;Anderen&#8220; entstanden ist. Der Mix aus Sport, Spiel (es wurde viel getanzt und gesungen), gemeinsamer Arbeit um das Dorf am Leben zu erhalten, AusflÃ¼gen zu Badeseen, Hirten oder deutschen Wehrkirchen, gesellschaftlichen und politischen Seminaren empfinde ich als sehr gelungen und kann somit fÃ¼r mich und, wie ich glaube, auch fÃ¼r die Jugendlichen eine sehr positive Bilanz ziehen.</p>

<p>Hoffentlich kann auch im nÃ¤chsten Jahr wieder solch ein Camp stattfinden, insbesondere fÃ¼r viele der rumÃ¤nischen Jugendlichen ist es wohl auch die einzige MÃ¶glichkeit Urlaub zu erleben.</p>

<p><i>Gerd Baumann</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Sophia Liehn</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_sophia_liehn-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T20:02:51Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.117</id>
<created>2006-09-03T20:02:51Z</created>
<summary type="text/plain"> &amp;#8222;Die Seminare gaben uns die MÃ¶glichkeit mehr Ã¼ber das Land und seine Geschichte zu erfahren, wie z.B. die Geschichte von Nicolai Ceausescus, die mich am meisten faszinierte.&amp;#8220;...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_sophie_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Sophia Liehn"> <i>&#8222;Die Seminare gaben uns die MÃ¶glichkeit mehr Ã¼ber das Land und seine Geschichte zu erfahren, wie z.B. die Geschichte von Nicolai Ceausescus, die mich am meisten faszinierte.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Bericht Ã¼ber RumÃ¤nien</h3>

<p>Bei der Vorstellung des sozialen Tages in unserer Schule wurde ebenfalls kurz angesprochen, dass die sÃ¤chsische Jugendstiftung ein Camp in RumÃ¤nien organisiert. Begeistert informierte ich mich noch genauer im Internet und mein Vater meldete mich und meine Schwester fÃ¼r die Reise an.<br />
Am 21.07.06 war es dann soweit, die Reise startete in Bautzen mit fÃ¼nf Bussen in Richtung RumÃ¤nien.</p>

<p>Ich hatte keine richtigen Vorstellungen, wie das Camp ablaufen kÃ¶nnte und war sehr gespannt auf das Zusammenleben mit den Ungarn. Die Busfahrt war sehr lang, aber dennoch sehr lustig, da meine Mitfahrer alle sehr nett waren und wenn ich gerade mal nicht schlief, so genoss ich die wunderschÃ¶ne Landschaft. Die HÃ¤user der Zigeuner begeisterten mich ebenfalls, genauso wie der Rest der DÃ¶rfer, in denen der Gegensatz zwischen Arm und Reich sehr deutlich wurde. Dann endlich erreichten wir unsere Wiese. Hier sollte ein  &#8222;Dorf&#8220; entstehen, in dem wir zwei Wochen zusammen leben sollten? Das konnte ich mir im ersten Augenblick nicht richtig vorstellen und umso erstaunter war ich, wie schnell es gehen kann aus der Wiese ein Zuhause zu machen, wenn alle rÃ¼cksichtsvoll mithelfen.</p>

<p>Anfangs gab es noch einige Schwierigkeiten mit der VerstÃ¤ndigung mit den Ungarn, aber das bekamen alle ziemlich schnell in den Griff, sodass in den nÃ¤chsten Tagen vier Toiletten, ein Waschplatz der mit Planen zugehangen wurde, ein Staudamm und eine Dusche entstanden. Eigentlich nichts besonderes in unserem Alltag, aber mitten in RumÃ¤nien schon! Die Toiletten wurden kreativ dekoriert, neben der Dusche war ein Feuerplatz, damit man sogar mit warmen Wasser duschen konnte und nachdem der Waschplatz einige male kaputt gegangen war, besaÃŸ er einen selbst gebauten Steg und eine kleine Bank zum Abstellen der Seife. Jeder packte mit an, es wurden Rollen verteilt und Verantwortliche bestimmt, sodass jeder zu einem Teil des  &#8222;Dorfes&#8220; wurde. Aber nicht nur die Arbeit, auch die Seminare, Workshops und AusflÃ¼ge schweiÃŸten uns immer mehr zusammen. Die Seminare gaben uns die MÃ¶glichkeit mehr Ã¼ber das Land und seine Geschichte zu erfahren, wie z.B. die Geschichte von Nicolai Ceausescus, die mich am meisten faszinierte. Bei den Workshops und den AusflÃ¼gen konnte man super viel SpaÃŸ haben und sich noch besser kennen lernen. Auch das Zusammensitzen am Lagerfeuer war jeden Tag etwas ganz besonderes. Man konnte sich mit den ungarischen Kindern unterhalten (auch wenn es manchmal sehr schwierig war, aber wozu hat man HÃ¤nde und FÃ¼ÃŸe) und viel Ã¼ber ihr Leben im Kinderheim oder in neuen Familien erfahren. Das hat mich sehr berÃ¼hrt, zu sehen, dass diese Kinder nicht in  &#8222;normalen&#8220; Familien aufgewachsen sind und es deswegen oft sehr schwer hatten. Einige kommen auch heute noch nicht richtig damit klar. Und trotzdem sind sie frÃ¶hlich, freundlich und sehr offen, sodass es kein Problem war, Freundschaften mit ihnen zu schlieÃŸen. Ich habe noch Kontakt zu einigen und hoffe, dass dieser noch lange bestehen bleibt. Das Camp war eine sehr schÃ¶ne Erfahrung fÃ¼r mich, es hat total viel SpaÃŸ gemacht und ich hoffe, dass ich nÃ¤chstes Jahr wieder mit meiner Schwester daran teilnehmen kann und dass ich dort meine neuen ungarischen Freunde wiedersehen kann!!</p>

<p><i>Sophia Liehn</i><br />
</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Barbara Likus</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_barbara_likus-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T19:35:27Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.116</id>
<created>2006-09-03T19:35:27Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Wie jetzt? Ungarn oder RumÃ¤nien, das scheint sich zu widersprechen, aber da trÃ¼gt der Schein, denn die Jugendlichen kommen alle aus dem Gebiet der ungarischen Minderheit, deshalb bezeichnen sie sich auch als Ungarn und sind keine RumÃ¤nen.&amp;#8220;...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_babsi_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Barbara Likus"><i>&#8222;Wie jetzt? Ungarn oder RumÃ¤nien, das scheint sich zu widersprechen, aber da trÃ¼gt der Schein, denn die Jugendlichen kommen alle aus dem Gebiet der ungarischen Minderheit, deshalb bezeichnen sie sich auch als Ungarn und sind keine RumÃ¤nen.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Bericht</h3>

<p>Mein Name ist Barbara Likus, von 21. Juli bis 2. August 2006 war ich mit einer Gruppe von deutschen Jugendlichen im Sommercamp der SÃ¤chsischen Jugendstiftung in einem Tal nahe Turia, Romania unterwegs. Aber es sollte nicht bei dieser Gruppen-Konstellation bleiben, denn in Turia trafen wir auf den rumÃ¤nischen Gruppenteil, genau wie wir etwa 40 Jugendliche, so dass wir insgesamt eine â€žDorf-Gemeinschaft" von ca. 80 Menschen.</p>

<p>Seit 2000 war ich regelmÃ¤ÃŸig in Cristuru-Secuiesc/RO, der Stadt in der die meisten rumÃ¤nischen Teilnehmer wohnen, weil dort das Kinderheim stand, in welchem sie bis 2003 lebten. Durch die Aufenthalte dort, kannte ich schon die allermeisten und freute mich Ã¼ber das Wiedersehen in diesem schÃ¶nen Tal in den Karpaten. Dieser erste Tag war sehr anstrengend, denn allen Deutschen steckte die Fahrt noch ziemlich in den Knochen, aber wenigstens die zelte mussten natÃ¼rlich trotzdem aufgebaut werden und es gibt tausend kleine Dinge, die noch gebaut oder aufgestellt werden mÃ¼ssen, bevor wir auf der Wiese die notwendigen und hilfreichen Dinge fÃ¼r zwei Wochen Camping haben.</p>

<p>Ein Freiwilliger vom rumÃ¤nischen Partnerverein und ein Paar Jungs waren schon vor uns angereist und hatten zwei Klo-HÃ¤uschen errichtet, die Kochstelle hergerichtet und einige andere wichtige Arbeiten erledigt. Die folgenden Tage nutzten wir um die wichtigen Dinge aufzubauen, damit alle sich wohl fÃ¼hlten. Sogar eine Dusche mit Feuerstelle fÃ¼r warmes Wasser haben sich die &#8222;verwÃ¶hnten&#8220; Deutschen gebaut. Sie wurde allerdings auch von den Ungarn rege genutzt.</p>

<p>Wie jetzt? Ungarn oder RumÃ¤nien, das scheint sich zu widersprechen, aber da trÃ¼gt der Schein, denn die Jugendlichen kommen alle aus dem Gebiet der ungarischen Minderheit, deshalb bezeichnen sie sich auch als Ungarn und sind keine RumÃ¤nen. Was es damit genau auf sich hat klÃ¤rte sich fÃ¼r fast alle Deutschen in den GesprÃ¤chsgruppen, hier erzÃ¤hlten einige der Jugendlichen wie sie das Kinderheim erlebt haben und was es in RumÃ¤nien bedeutet, keine Eltern und keine Familie zuhaben. Aber neben diesen Einzelgeschichten, in denen oft die Minderheiten-Problematik eine entscheidende Rolle spielte, waren die Seminare zur Minderheitenproblematik fÃ¼r mich besonders aufschlussreich.</p>

<p>Denn ein Teil der Deutschen beschÃ¤ftigt sich haupt- oder ehrenamtlich mit Rassismus und den Folgen von Nationalstolz hier in der Dresdener Gegend beziehungsweise in der SÃ¤chsischen Schweiz, na ja, nicht wenige Meinungen der Seminarteilnehmer waren nicht sehr tolerant. Da war ich schon sehr Ã¼berrascht, allerdings hat sich dieser Eindruck nicht bestÃ¤tigt, denn trotz der politischen Meinungsmache in Teilen der Ungarischen Minderheit, haben fast alle rumÃ¤nische Freunde und kÃ¶nnen auch wenn es sein muss rumÃ¤nisch reden. Ich denke, da ist vieles sozialisationsbedingt, genau deshalb waren auch die Diskussionen eine gute MÃ¶glichkeit die eigene Meinung und die Erfahrungen aus Deutschland einzubringen.</p>

<p>Ganz besonders hat es mich gefreut zu hÃ¶ren, dass einige der Jugendlichen, die im Kinderheim aufgewachsen sind jetzt studieren und also einen Teil ihrer Vergangenheit Ã¼berwinden. Noch ist es so, dass Jugendliche mit Kinderheimvergangenheit sehr schlechte Aufstiegschancen in der rumÃ¤nischen Gesellschaft haben, deshalb freue ich mich wenn ich einen oder eine treffe, die ich schon von frÃ¼her kenne und er oder sie erzÃ¤hlt dann, das sie ein Ziel haben und dabei sind das auch zu erreichen. Wenn solche Begegnungen stattfinden, war es nicht nur ein toller Urlaub mit viel Natur und netten Leuten, sondern hat darÃ¼ber hinaus etwas bewirkt.</p>

<p>Alles in allem war ich, wie auch in den vergangenen Jahren, sehr froh in RO! Und habe vor allem durch die gute Programm-Organisation viel gelernt und erlebt.</p>

<p><i>Barbara Likus (21), mc_baerbel@web.de</i><br />
</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Markus Wagner</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_markus_wagner-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T17:39:54Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.115</id>
<created>2006-09-03T17:39:54Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Essen einmal ganz anders zubereitet, viele GetrÃ¤nke, Schafe melken, die HÃ¼tte, in welcher wir schliefen, aÃŸen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein BÃ¤renangriff in der Nacht und zu dritt...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_markus_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Markus Wagner"><i>&#8222;Essen einmal ganz anders zubereitet, viele GetrÃ¤nke, Schafe melken, die HÃ¼tte, in welcher wir schliefen, aÃŸen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein BÃ¤renangriff in der Nacht und zu dritt nebeneinander schlafen auf gefÃ¼hlter Breite von einem Meter.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>RumÃ¤nien Camp 2006</h3>

<p>Die ersten zwei Wochen der Sommerferien werden wohl noch sehr sehr lange in meinem GedÃ¤chtnis bleiben. Ein riesen Abendheuer hab Ihr, die Organisatoren vom Camp und alle Beteiligten, mich erleben lassen. RÃ¼diger &#8222;Der Chef Ricsi&#8220; erwÃ¤hnte in seinem &#8222;Werbebesuch&#8220; fÃ¼r den Sozialen Tag nur kurz nebenbei, dass es da so ein Camp im Sommer geben wÃ¼rde. FÃ¼r nÃ¤heres dazu war dieser Besuch ja leider nicht geplant, aber ich wurde sofort hellhÃ¶rig. Einigen kleine Nachfragen an ihn persÃ¶nlich, Absprache mit Mami, Internet, Anmeldeformular ausgedruckt und alles war gebucht. Ich wollte einmal richtig ohne jeden &#8222;Luxus&#8220; leben, erfahren wie das Waschen ohne &#8222;megaschÃ¤umendes&#8220; Duschbad unter warmem Wasser aus der Wand ist und einfach Natur pur genieÃŸen. Dass die Bekanntschaft mit den romÃ¤nischen Leuten so auÃŸergewÃ¶hnlich werden wÃ¼rde, ahnte ich keineswegs. SpÃ¤ter mehr darÃ¼ber.</p>

<p>Schon auf der Hinfahrt bekam man einen Eindruck von der lÃ¤ssig, lockeren Stimmung. Alle kamen so langsam ins GesprÃ¤ch und es kam auf keinen Fall das GefÃ¼hl des Alleinseins ans Tageslicht. Angekommen im Camp, oder besser auf der Wiese ging es dann richtig los. Alles musste selbst errichtet werden, was mir gleich richtig SpaÃŸ gemacht hat. In den einzelnen Gruppen lernte man so schnell mehr Leute nÃ¤her kennen. Der Kontakt mit den ungarischen Jugendlichen dauerte bei mir etwas lÃ¤nger, doch dann war es umso eindrucksvoller. Das WÃ¶rterbuch ging von Hand zu Hand (mittlerweile besitze ich selbst eins, um die ungarischen Briefe zu Ã¼bersetzen), in Deutsch, Englisch und FranzÃ¶sisch wurden ebenfalls Dinge verstÃ¤ndlich gemacht. Es dauerte teilweise sehr lange bis man einen Satz mittleren Schwierigkeitsgrades verstand oder zu verstehen gebracht hatte, aber das hat eine ganz besondere Stimmung gezaubert. Noch interessanter wurde es fÃ¼r mich, als man langsam etwas von den nicht deutschen GesprÃ¤chspartnern erfuhr, was wir uns so Ã¼berhaupt nicht vorstellen kÃ¶nnen. Fragen und Antworten schienen nach einer Weile nahezu zu sprudeln und doch ging es nicht schneller. Diese Art der Kommunikation bei der natÃ¼rlich Mimik und Gestik eine wichtige Rolle spielten war eines der schÃ¶nsten und eindrucksvollsten Erlebnisse dieser Zeit.</p>

<p>Auch fÃ¼r die Bildung wurde vom Organisationsteam und anderen  gesorgt. Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag zu Ceausescu, in welchem man die Ursachen fÃ¼r so mache Dinge erfuhr. Eine kleine GesprÃ¤chsrunde von Interessierten anschlieÃŸend klÃ¤rte dann einige Fragen die man sich in der groÃŸen Menge nicht traute zu stellen und die Konversation wurde intensiver.</p>

<p>Ganz besonders aufregend war mein Aufenthalt mit vier Begleitungen bei den Hirten. Die ersten Ã„ngste machten sich schon auf dem Weg den Berg hinauf breit. Wie werden uns wohl die Hunde begrÃ¼ÃŸen&#8220; Doch ein lautes &#8222;Jo Napott&#8220; lieÃŸ unsere spÃ¤tere Wirtin merken, dass wir gleich da sind. Von der Ankunft mit teils gemischten GefÃ¼hlen bis zum traurigen Abschied, wurden wir blenden versorgt. Essen einmal ganz anders zubereitet (das Campessen war ja schon nicht wie zu Hause, was nicht heiÃŸen soll, dass es nicht lecker war!), viele GetrÃ¤nke, Schafe melken, die HÃ¼tte, in welcher wir schliefen, aÃŸen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein BÃ¤renangriff in der Nacht und zu dritt nebeneinander schlafen auf gefÃ¼hlter Breite von einem Meter, machte dies zu meinem persÃ¶nlichen HÃ¶hepunkt dieser zwei Wochen.</p>

<p>Trotz waschen im Fluss, Haare waschen ohne SpÃ¼lung(alles war ein einziger Fitz), Haare trocknen ohne FÃ¶n und einigen anderen gewÃ¶hnungsbedÃ¼rftigen Dingen, sage ich hier an dieser Stelle:   ICH   BIN   NÃ„CHSTES   JAHR   WIEDER   DABEI!!!!</p>

<p>Meine Gitarre war fÃ¼r mich und ich denke fÃ¼r einige andere auch eine wichtige Sache. So gab es auch ohne Radio Musik, viel SpaÃŸ und Kulturaustausch. In der letzten Woche habe ich ein Lied geschrieben und mein Kompositionsassistent Chris und ich wollten es unbedingt am letzten Abend in diesem sehr vielseitigen Programm zum Besten geben. (Text siehe unten)</p>

<p>Es war ein Urlaub, den man wie ich finde nie bereuen wird gemacht zu haben. Selbst 29h Stunden Autofahrt sollten niemanden davon abhalten, ebenfalls die ganzen schÃ¶nen Erfahrungen in RumÃ¤nien selbst zu machen.</p>

<p><i>Hier nun der Text von meinem Liedl:</i></p>

<h3>Ein Buntes Bild In WeiÃŸ</h3>

<p>Keine Ahnung hier die EindrÃ¼cke zu formuliern<br />
Nachgedacht Ã¼berlegt so richtig hat sich nichts geregt<br />
Gedankenfetzen kreisten doch die allermeisten waren noch so fremd<br />
? no understand</p>

<p>Bis die Fetzen einander fanden sich<br />
Wurden wÃ¤rmer leicht war das nich?<br />
Mehr Bewegung kam ins Durcheinander alle fanden zueinander<br />
Arbeit begann hÃ¶rt was dann entstand</p>

<p><i>Ein Bild in bunt gemalt in weiÃŸ<br />
Es ist farbenfroh hell und so ein Kunstwerk trÃ©s beau</i></p>

<p>Gemalt wurde das Bild in der Natur<br />
Bei Regen Wind und Wetter scheiÃŸ auf die Frisur<br />
Konditionen neu und ungewohnt das war ja schon bekannt<br />
Wie zu Hause wird es nicht hier im fernen Land</p>

<p>Einfach Blau fÃ¼r das Bild reichte nicht aus<br />
So viel sieht man hier so viel erlebt man hier<br />
Alle Farben der Welt wÃ¤ren grad genug<br />
Doch vielleicht ist es auch so ganz gut</p>

<p><i>Das Bild in bunt gemalt in weiÃŸ<br />
Es ist farbenfroh hell und so ein Kunstwerk trÃ©s beau</i></p>

<p>An die ganzen schÃ¶nen Dinge soll man lange denken<br />
Erinnerung soll es lenken Freude soll es schenken<br />
Vielleicht kann es gar krÃ¤nken<br />
Das Lied vom Bild in bunt und weiÃŸ</p>

<p><i>Das Bild in bunt gemalt in weiÃŸ<br />
Es ist farbenfroh hell und so ein Kunstwerk trÃ©s beau</i></p>

<p><br />
<i>Von Markus Wagner, August 2006</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Reisebericht von Andreas Natuschke</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_andreas_natuschke-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T17:33:00Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.114</id>
<created>2006-09-03T17:33:00Z</created>
<summary type="text/plain">&amp;#8222;Ich hab wieder gemerkt, wie viel SpaÃŸ es allen gemacht hat, so vÃ¶llig neue TÃ¤tigkeiten, wie eine Kochstelle bauen und Ã¼berdachen, KlohÃ¤uschen zimmern und PlÃ¤tze zum Volleyball- und FuÃŸballspielen herzurichten und das ganze in nur ein bis zwei Tagen. Da...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_andreas_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Andreas Natuschke"><i>&#8222;Ich hab wieder gemerkt, wie viel SpaÃŸ es allen gemacht hat, so vÃ¶llig neue TÃ¤tigkeiten, wie eine Kochstelle bauen und Ã¼berdachen, KlohÃ¤uschen zimmern und PlÃ¤tze zum Volleyball- und FuÃŸballspielen herzurichten und das ganze in nur ein bis zwei Tagen. Da musste eben auch mal geklotzt werden.&#8220;</i></p>]]>
<![CDATA[<h3>Hallo!! an alle Turianer und die, die es werden wollen,</h3>

<p>der Ernst des Lebens hat uns wieder und daher soll die Erinnerung an Turia und die, die es gestaltet und gelebt haben nicht verblassen. Ich war nun schon das zweite mal mit und wusste in Etwa was mich erwartete. Aber die neue Gruppe unserer deutschen Teilnehmer weckt eben doch die Neugier.</p>

<p>Von 2004 und der Weihnachtsaktion kannte ich ja schon viele rumÃ¤nisch-ungarische Jugendliche. Deshalb war die Freude groÃŸ als wir uns dann auf der Wiese wiederbegegneten. Meine â€žKinder&#8220; waren wieder da. Die Gegend war noch vertraut vom letzten Camp, die HÃ¼tte stand auch noch so, wie wir sie verlassen hatten und der Bach fÃ¼hrte noch Wasser- also: Alles in Ordnung, das Siedlerleben konnte beginnen und damit fÃ¼r mich erst einmal eine Weile Stress.</p>

<p>Material entladen, wissen, wo im ersten Tohuwabohu etwas liegen kÃ¶nnte, viele Fragen beantworten und den Gruppen zeigen, wie erst einmal die KÃ¼chen- und Gruppenzelte richtig aufgebaut werden. Aber das ist so, wenn eine Gruppe von 80 Personen auf der grÃ¼nen Wiese ein Dorf aufbaut. Zwei, drei Menschen mÃ¼ssen halt das ganze erst einmal grob formen. Die Feinheiten im Aufbau kommen dann von Jedem, der mit mitmacht. Und das taten sie. Ich hab wieder gemerkt, wie viel SpaÃŸ es allen gemacht hat, so vÃ¶llig neue TÃ¤tigkeiten, wie eine Kochstelle bauen und Ã¼berdachen, KlohÃ¤uschen zimmern und PlÃ¤tze zum Volleyball- und FuÃŸballspielen herzurichten und das ganze in nur ein bis zwei Tagen. Da musste eben auch mal geklotzt werden. Der SpaÃŸ am Geschaffenen kam auf jeden Fall und entschÃ¤digte alle fÃ¼r die anfÃ¤ngliche Anstrengung. Und letztlich tat der Lob von RÃ¼diger und der Gruppe jedem so richtig gut.</p>

<p>Ruhe fÃ¼r die Seele kam dann bei mir so nach drei, vier Tagen. Ich hab es genossen, manchmal schon nach Sonnenaufgang aufzustehen und in der MorgenkÃ¼hle den Weg am Bach entlang zu gehen und einfach die intakte Natur zu genieÃŸen, oder einen kleinen Bergpfad zu gehen inmitten urwÃ¼chsiger Hainbuchen. So nebenbei freute ich mich besonders, in den Abendstunden eine bei uns fast ausgestorbene Fledermausart, eine Art der Hufeisennasen zu hÃ¶ren und auch jagen zu sehen.</p>

<p>Mir fiel auf, dadurch, dass die deutsche und die ungarische Gruppe fast gleichzeitig auf den Platz kamen, diesmal auch der Zeltbereich besser gemischt war. Im vergangenen Jahr gab es da eine deutliche Trennung: auf der einen  Seite die deutschen Teilnehmer, am anderen Ende die ung./rum. Jugendlichen. Diesmal waren die BrÃ¼cken schnell geschlagen, noch ehe die Begegnungsrunde und Seminare anfingen. Die waren thematisch breit gestreut und jeder fand sein Thema. Die rumÃ¤nische Geschichte der jÃ¼ngsten Zeit war fÃ¼r mich wieder interessant und die Diskussionsrunde mit den Regionalpolitikern danach zeigte mir, das dass Land in einer rasanten Entwicklungsphase steht- nur wir merken vielfach nicht (oder sollen es vielleicht nicht), was vor unseren HaustÃ¼ren geschieht. Deshalb war der direkte Kontakt und die Berichte Ã¼ber ihre TÃ¤tigkeit wichtig fÃ¼r die Erkenntnis, dass  Demokratie in anderen LÃ¤ndern eben auch anders funktionieren kann. Den Machern des Programms, der Seminarvorbereitungen und den Vordenkern ein groÃŸes Lob.</p>

<p>Ich hoffe, dass auch in den kommenden Jahren diese Treffen finanziell gesichert werden kÃ¶nnen. Eine Bereicherung fÃ¼r die VerstÃ¤ndigung und die MÃ¶glichkeit sich gegenseitig als Gruppe unterschiedlicher VolkszugehÃ¶rigkeit einfach wahrzunehmen ist besser als jede Lichterkette gegen Rassismus.</p>

<p>Ãœbrigens war das Endspiel der WM ein Dorf-Gebolze gegen das Endspiel der Campmeisterschaft in Turia 2006!</p>

<p><i>Von Andreas Natuschke, August 2006</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Die Berichte der Deutschen</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/die_berichte_der_deutschen-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T17:24:38Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.119</id>
<created>2006-09-03T17:24:38Z</created>
<summary type="text/plain">Von Andreas Natuschke: &amp;#8222;Ich hab wieder gemerkt, wie viel SpaÃŸ es allen gemacht hat, so vÃ¶llig neue TÃ¤tigkeiten, wie eine Kochstelle bauen und Ã¼berdachen, KlohÃ¤uschen zimmern und PlÃ¤tze zum Volleyball- und FuÃŸballspielen herzurichten und das ganze in nur ein bis...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_andreas_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Andreas Natuschke"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_andreas_natuschke-archiv.html">Von Andreas Natuschke</a>: <i>&#8222;Ich hab wieder gemerkt, wie viel SpaÃŸ es allen gemacht hat, so vÃ¶llig neue TÃ¤tigkeiten, wie eine Kochstelle bauen und Ã¼berdachen, KlohÃ¤uschen zimmern und PlÃ¤tze zum Volleyball- und FuÃŸballspielen herzurichten und das ganze in nur ein bis zwei Tagen. Da musste eben auch mal geklotzt werden.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_markus_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Markus Wagner"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_markus_wagner-archiv.html">Von Markus Wagner</a>: <i>&#8222;Essen einmal ganz anders zubereitet, viele GetrÃ¤nke, Schafe melken, die HÃ¼tte, in welcher wir schliefen, aÃŸen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein BÃ¤renangriff in der Nacht und zu dritt nebeneinander schlafen auf gefÃ¼hlter Breite von einem Meter.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_babsi_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Barbara Likus"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_barbara_likus-archiv.html">Von Barbara Likus</a>: <i>&#8222;Wie jetzt? Ungarn oder RumÃ¤nien, das scheint sich zu widersprechen, aber da trÃ¼gt der Schein, denn die Jugendlichen kommen alle aus dem Gebiet der ungarischen Minderheit, deshalb bezeichnen sie sich auch als Ungarn und sind keine RumÃ¤nen.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_sophie_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Sophia Liehn"> <a href="http://www.turia.org/2006/bericht_von_sophia_lehn-archiv.html">Von Sophia Liehn</a>: <i>&#8222;Die Seminare gaben uns die MÃ¶glichkeit mehr Ã¼ber das Land und seine Geschichte zu erfahren, wie z.B. die Geschichte von Nicolai Ceausescus, die mich am meisten faszinierte.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_gerd_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Gerd Baumann"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_gerd_baumann-archiv.html">Von Gerd Baumann</a>: <i>&#8222;Besonders berÃ¼hrend war fÃ¼r mich ein intensives GesprÃ¤ch mit Ã–csi, einem Roma, den seine Eltern im Kinderheim abgegeben haben, (&#8250;im Schlafraum waren wir 53, immer 3 in einem Bett&#8249;)&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_philipp_richter_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Philipp Richter"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_philipp_richter-archiv.html">Von Philipp Richter</a>: <i>&#8222;Besonders toll fand ich das tÃ¤gliche  Programm vor dem gemeinsamen FrÃ¼hstÃ¼ck: &#8250;Start in den Tag&#8249;! Da wurden Lieder gesungen und eine kleine Geschichte in zwei Sprachen erzÃ¤hlt.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_imke_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Imke GÃ¼nther"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_imke_guenther-archiv.html">Von Imke GÃ¼nther</a>: <i>&#8222;Weiterhin wurden inhaltlich sehr interessante Seminare angeboten, die jeweils zweisprachig waren. Europa, Rechtsextremismus in Deutschland heute, Minderheiten in RumÃ¤nien. Zum Thema NS-Zeit habe ich ein Seminar angeboten, welches diese Zeit in relativ einfachen ZÃ¼gen beschrieben hat.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_philipp_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Philipp Hering"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_philipp_hering-archiv.html">Von Philipp Hering</a>: <i>&#8222;Eine persÃ¶nliche Herausforderung war es, eine Nacht bei Hirten zu verbringen. Menschen die von FrÃ¼hjahr bis Herbst mit ihren Tieren in der wilden Natur leben und dabei glÃ¼cklich sind. Ein einfaches Leben ohne viel Schnickschnack, zwar mit Problemen, aber meiner Meinung nach intensiver. &#8220;</i></p>

<p><img src="img/gesicht_tobias_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Tobias Kaul"><a href="http://www.turia.org/2006/reisebericht_von_tobias_kaul-archiv.html">Von Tobias Kaul</a>: <i>&#8222;Am Wichtigsten war fÃ¼r mich, mehr Ã¼ber die Zeit unter Ceausescu zu hÃ¶ren, von der ich schon einiges wusste, mir vieles aber neu war, zum Beispiel die Rolle seiner Frau und die mediale Beeinflussung Ã¼ber BÃ¼cher, die sie angeblich geschrieben haben soll, obwohl sie Analphabetin war.&#8220;</i></p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Die Berichte der Ungarn</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/die_berichte_der_ungarn-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-09-03T17:01:47Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.113</id>
<created>2006-09-03T17:01:47Z</created>
<summary type="text/plain">Von MihÃ¡ly IstvÃ¡n: â€žDas Zeltlager war sehr schÃ¶n, ich hab mich dort sehr wohl gefÃ¼hlt, am meisten haben mir die AusflÃ¼ge mit den deutschen Jugendlichen gefallen.â€œ Von Jankucsi ZoltÃ¡n: â€žMir hat folgendes sehr gefallen: die Kennenlernrunde, das Programm, die Disko...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Berichte</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/gesicht_istvan_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="MihÃ¡ly IstvÃ¡n"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#istvan">Von MihÃ¡ly IstvÃ¡n</a>: <i>â€žDas Zeltlager war sehr schÃ¶n, ich hab mich dort sehr wohl gefÃ¼hlt, am meisten haben mir die AusflÃ¼ge mit den deutschen Jugendlichen gefallen.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_janko_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Jankucsi ZoltÃ¡n"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#janko">Von Jankucsi ZoltÃ¡n</a>: <i>â€žMir hat folgendes sehr gefallen: die Kennenlernrunde, das Programm, die Disko und der Csardas.â€œ</i></p>

<p><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#florin">Von Ghighias Dumitru Florin</a>: <i>â€žAlso fand ich den Sport in Camp am coolsten.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_eva_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="SukÃ³ Ã‰va"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#eva">Von SukÃ³ Ã‰va</a>: <i>â€žIch wÃ¼rde die Seminare anders organisieren, mir haben die Seminare nicht so gut gefallen, ich fand sie ein biÃŸchen langweilig.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_bartos_emese2_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Bartos Emese"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#emese"><br />
Von Bartos Emese</a>: <i>â€žIn Kezdivasarhely hat es mir auch gut gefallen, weil ich mich mit meinen Freunden von dort, die ich lange nicht mehr gesehen habe, treffen konnte.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_gabor_kati_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="GÃ¡bor Katalin"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#katika">Von GÃ¡bor Katalin</a>: <i>â€žIch fand die Wanderungen und das Lagerfeuer schÃ¶n und das Seminar, wo jeder seine Lebensgeschichte erzÃ¤hlen konnte.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_szillard_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="SzÃ¶cs SzilÃ¡rd"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#szilard">Von SzÃ¶cs SzilÃ¡rd</a>: <i>â€žAlle Programmpunkte waren gut, aber am meisten hat mir die Hochgebirgstour gefallen. Ich war sehr zufrieden mit der Organisation und wÃ¼rde es nÃ¤chstes Jahr genauso machen wie dieses Jahr.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_gizi2_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="RestÃ¡s Gizella"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#gizi">Von RestÃ¡s Gizella</a>: <i>â€žIch fand das Zeltlager diese Jahr schÃ¶ner als letztes Jahr, es waren mehr Teilnehmer und wir hatten jeden Tag viel Programm.â€œ</i></p>

<p><img src="img/gesicht_mateffy_mihaly_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="MÃ¡tÃ©fy MihÃ¡ly"><a href="die_berichte_der_ungarn-archiv.html#mateffy">Von MÃ¡tÃ©ffy MihÃ¡ly</a>: <i>â€žIch denke, dass der Bau der SchwitzhÃ¼tte die interessanteste und originellste Idee war, die gemeinsamen Sauna-Abende waren sehr angenehm. Die Seminare waren auch sehr interessant, mir hat das Seminar der Aktion Zivilcourage Ã¼ber moderne Nazis und Ã¼ber die Arbeit gegen Rechtsextremissmus gut gefallen, so wie auch das Seminar Ã¼ber die aktuelle Politik in RumÃ¤nien.â€œ</i></p>]]>
<![CDATA[<p><a name="istvan"></a><h3>Von MihÃ¡ly IstvÃ¡n</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_istvan_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="MihÃ¡ly IstvÃ¡n">â€žDas Zeltlager war sehr schÃ¶n, ich hab mich dort sehr wohl gefÃ¼hlt, am meisten haben mir die AusflÃ¼ge mit den deutschen Jugendlichen gefallen. Jeden Tag hatten wir gutes Programm und die Stimmung war auch gut, weil wir uns nicht gestritten haben. Ich habe die AusflÃ¼ge und Wanderungen sehr gemocht, weil wir an schÃ¶nen PlÃ¤tzen waren, die ich noch nie gesehen habe. Ich war mit dem Programm zufrieden und wÃ¼rde nÃ¤chstes Jahr alles genauso machen und nichts Ã¤ndern. Danke schÃ¶n fÃ¼r das schÃ¶ne Camp.â€œ</p>

<p><i>â€žNekem a tÃ¡bor nagyon jÃ³l telt, jÃ³l Ã©reztem magam, nagyon szerettem a nÃ©metekkel kirÃ¡ndulni. Mindennap jÃ³ programok voltak, nagyon jÃ³ volt a hangulat, mert nem veszekedtÃ¼nk. Mindenki Ã¶sszetartÃ³ volt. A kirÃ¡ndulÃ¡sok nagyon tetszettek, mert olyan helyekre vittek, amilyen helyeken mÃ©g nem voltam. Ã‰n nagyon megvoltam elÃ©gedve a programokkal, semmit sem csinÃ¡lnÃ©k mÃ¡skÃ©ppen. KÃ¶szÃ¶nÃ¶m szÃ©pen a tÃ¡bort.â€œ</i></p>

<p><br />
<a name="florin"></a><h3>Von Ghighias Dumitru Florin</h3></p>

<p>â€žIch habe mich im Zeltlager sehr wohl gefÃ¼hlt, weil das Programm meine Erwartungen erfÃ¼llt hat, z.B. Schwimmen, Wandern usw. Die AtmosphÃ¤re war super! Mir haben die Sportveranstaltungen am meisten SpaÃŸ gemacht, weil ich gern Sport mache. Also fand ich den Sport in Camp am coolsten. Die Seminare waren lehrreich, ich habe zwar nur an einem Seminar teilgenommen, aber ich denke, dass die deutschen Teilnehmer viel Ã¼ber die Geschichte und die Kultur der SiebenbÃ¼rger Ungarn gelernt haben und umgekehrt. Ein Verbesserungswunsch fÃ¼r nÃ¤chstes Jahr: es wÃ¤re gut wenn alle die MÃ¶glichkeit hÃ¤tten an allen AusflÃ¼gen, worauf sie nicht gern verzichten mÃ¶chten, teilzunehmen, z.B durften nur diejenigen nach Brasov fahren die noch nie dort waren, obwohl viele,die die Stadt schon mal gesehen haben auch gern mitgefahren wÃ¤ren. Sonst war alles ok. Das ist meine Meinung.â€œ</p>

<p><i>â€žNagyon jÃ³l Ã©reztem magam a tÃ¡borban, mert olyan dolgokkal foglalkoztunk, amire vÃ¡rtam.(fÃ¼rdÃ©s, kirÃ¡ndulÃ¡s stb.) A hangulat kivÃ¡lÃ³ volt. Nekem a sportrendezvÃ©nyek tetszettek a legjobban, mert ehez Ã©rtek. TehÃ¡t elsosorban ezt dÃ­jaznÃ¡m. A szeminÃ¡riumok is nagyon jÃ³k voltak, igaz csak egyen vettem rÃ©szt, de szerintem sok tÃ¶rtÃ©nelmi dolgot jegyeztek meg a nÃ©metek RomÃ¡niÃ¡rÃ³l, ami szÃ¡mukra fontos lehet Ã©s persze forditva. Ã‰n amit mÃ¡skÃ©p csinÃ¡lnÃ©k az az lenne, hogy a megszervezett kirÃ¡ndulÃ¡sokra mindenki aki elakar menni elmehessen. PÃ©ldakÃ©nt a brassÃ³i kirÃ¡ndulÃ¡st hozom fel, mert erre a kirÃ¡ndulÃ¡sra azok nem mehettek, akik mÃ¡r voltak. AmÃºgy minden nagyon jÃ³ volt. Ez az Ã©n vÃ©lemÃ©nyem.â€œ</i></p>

<p><br />
<a name="janko"></a><h3>Von Jankucsi ZoltÃ¡n</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_janko_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Jankucsi ZoltÃ¡n">â€žDas Camp war fÃ¼r mich ausgezeichnet. Mir hat folgendes sehr gefallen: die Kennenlernrunde, das Programm, die Disko und der Csardas. Im Zeltlger herrschte immer gute Laune. An manchen Tagen wo mir langweilig war sehnte ich mich nach meinem zu Hause, aber ich habe immer eine BeschÃ¤ftigung fÃ¼r mich gefunden, z.B. habe ich Musik gehÃ¶rt. Ich habe die Gruppenprogramme sehr gemocht: Volleyball, FuÃŸball, Singen am Lagerfeuer, Die Wanderungen, die Seminare. Ich hatte eine sehr schÃ¶ne Zeit im Camp, ich vermisse diese Zeit und ich sehne mich dorthin zurÃ¼ck. Mir hat der Ausflug nach Brasov nicht gefallen, weil dort nur diejenigen mitfahren durften die noch nie da waren. Danke schÃ¶n fÃ¼r das Camp.â€œ</p>

<p><i>â€žKitÃ¼no volt szÃ¡momra a tÃ¡bor. Az ismerkedÃ©s, a programok, a diszkÃ³, a csÃ¡rdÃ¡s mind mind nagyon tetszettek. Nagyon jÃ³ hangulat uralkodott a tÃ¡borban. Volt egy pÃ¡r nap, amikor kÃ­vÃ¡nkoztam haza, de kaptam magamnak elfoglaltsÃ¡got, zenÃ©t hallgattam. Nekem a csoport programok tetszettek, a volÃ©, a foci, a tÃ¡bortuz kÃ¶rÃ¼li Ã©neklÃ©sek, a kirÃ¡ndulÃ¡sok Ã©s a szeminÃ¡riumok. Nekem annyira jÃ³l telt a tÃ¡bor, hogy oszintÃ©n kivÃ¡nkozok vissza. Ami nem tetszett az a BrassÃ³i kirÃ¡ndulÃ¡s, ugyanis oda csak azok mehettek, akik mÃ©g nem voltak. KÃ¶szÃ¶nÃ¶m a tÃ¡bort.â€œ</i></p>

<p><br />
<a name="eva"></a><h3>Von SukÃ³ Ã‰va</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_eva_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="SukÃ³ Ã‰va">â€žAm Anfang des Campes habe ich mich nicht so wohl gefÃ¼hlt, weil ich jetzt zum ersten Mal dabei war und ich wusste nicht was mich erwartet. Die erste Woche war ein biÃŸchen schwierig fÃ¼r mich, ich war ein biÃŸchen schÃ¼chtern und habe mich nicht wirklich mit den anderen angefreundet. Aber in der zweiten Woche hat sich alles geÃ¤ndert, ich habe mich viel besser gefÃ¼hlt, weil ich mit vielen Leuten ins GesprÃ¤ch gekommen bin und mich mit vielen angefreundet habe. Es war immer eine sehr gute AtmosphÃ¤re im Camp, die AusflÃ¼ge waren sehr schÃ¶n, wir haben viele interessante PlÃ¤tze besucht, viel SchÃ¶nes gesehen und gehÃ¶rt. Ich fand die Sportveranstaltungen auch sehr gut, weil ich mich gern bewege. Ich wÃ¼rde jedes Camp-Programmpunkt auszeichnen, weil ich alles sehr spannend und schÃ¶n fand. Ich wÃ¼rde die Seminare anders organisieren, mir haben die Seminare nicht so gut gefallen, ich fand sie ein biÃŸchen langweilig. Vielleicht liegt das daran, dass ich nicht wirklich mitreden konnte und als ich meine Meinung Ã¤uÃŸern wollte, habe ich es lieber nicht gemacht, um andere nicht zu verletzen. â€ž</p>

<p><i>â€žEleinte  nagyon nehÃ©znek tÃ¼nt minden, mert elÃ¶szÃ¶r mentem ebbe a tÃ¡borba Ã©s nem tudtam, hogy mi hogy lesz. Az elso hÃ©t elÃ©g nehezen telt el, mert nem nagyon barÃ¡tkoztam, mert egy kicsit fÃ©lÃ©nk voltam. A mÃ¡sodik hÃ©ten mÃ¡r sokkal mÃ¡sabb volt minden, akkor kezdtem el barÃ¡tkozni Ã©s nagyon jÃ³l Ã©reztem magam, mert nagyon sok embert ismertem meg. A hangulat nagyon jÃ³ volt. A legjÃ³bban a kirÃ¡ndulÃ¡s tetszett, mert sok helyen voltunk, sok szÃ©pet hallottunk Ã©s lÃ¡ttunk. Tetszettek a sporttevÃ©kenysÃ©gek, mert nagyon szeretek mozogni. Ã‰n mindent dÃ­jaznÃ©k, mert minden nagyon jÃ³ Ã©s szÃ©p volt. MÃ¡skÃ©pp szerveznÃ©m meg a szeminÃ¡rumokat, mert azok egy kicsit nem tetszettek, talÃ¡n azÃ©rt tÃ¼ntek unalmasnak, mert nem tudtam hozzÃ¡ szÃ³lni, vagy ha hozzÃ¡ is tudtam volna szÃ³lni nem akartam senkit megbÃ¡ntani.â€œ</i></p>

<p><br />
<a name="emese"></a><h3>Von Bartos Emese</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_bartos_emese2_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Bartos Emese">â€žIch habe mich im Zeltlager sehr wohl gefÃ¼hlt, alle hatten gute Laune und die Menschen waren sehr freundlich und witzig. Ich war traurig, als ich mich von allen verabschieden musste. Von allen Programmpunkten hat mir der Csardas Abend am meisten SpaÃŸ gemacht. In Kezdivasarhely hat es mir auch gut gefallen, weil ich mich mit meinen Freunden von dort, die ich lange nicht mehr gesehen habe, treffen konnte. Die FuÃŸballspiele waren immer sehr lustig, wir haben viel gelacht. Die Wanderungen waren sehr angenehm, wir konnten die wunderschÃ¶ne Natur genieÃŸen.â€œ</p>

<p><i>â€žNagyon jÃ³l Ã©reztem magam a tÃ¡borban, mert nagyon jÃ³ volt a hangulat Ã©s nagyon barÃ¡tsÃ¡gosak voltak az emberek. Az ido humoros jÃ³ hangulatban telt el. Az volt a szomorÃº, hogy elkellett bÃºcsÃºzni mindenkitol. Nekem minden program tetszett de a legjobban a csÃ¡rdÃ¡zÃ¡s tetszett. KÃ©zdivÃ¡sÃ¡rhelyen is jÃ³ volt, mert tudtam talÃ¡lkozni a barÃ¡taimmal, akiket nagyon rÃ©g nem lÃ¡ttam. A foci is nagyon jÃ³ volt, mert sokat lehetet kacagni. A gyalogtÃºra is nagyon jÃ³ volt, mert meglehetett csodÃ¡lni a tÃ¡jat.â€œ</i></p>

<p><a name="katika"></a><h3>Von GÃ¡bor Katalin</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_gabor_kati_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="GÃ¡bor Katalin">â€žIch habe mich im Camp sehr wohl gefÃ¼hlt, ich habe viele gute GesprÃ¤che gefÃ¼hrt und viel gelernt. Es war eine super AtmosphÃ¤re. Ich fand die Wanderungen und das Lagerfeuer schÃ¶n und das Seminar, wo jeder seine Lebensgeschichte erzÃ¤hlen konnte. Mir haben die Seminare gut gefallen, der Ausflug zum St.&nbsp;Ana See und das grÃ¶ÃŸte Lob verdient die SchwitzhÃ¼tte.â€œ</p>

<p><i>â€žA tÃ¡borban nagyon jÃ³l Ã©reztem magam, mert mindenkivel nagyon jÃ³l lehetett beszÃ©lni Ã©s nagyon sok mindent lehetett tanulni. A hangulat remek volt. A reggeli mesÃ©ket dÃ­jaznÃ¡m, mert tanulhattunk belÃ¶lÃ¼k. Nagyon szerettem a turÃ¡kat, a tÃ¡bortÃ¼zet, amikor csoportokat alakÃ­tottunk Ã©s mindenki mesÃ©lhetett magÃ¡rÃ³l. Tetszettek a szeminÃ¡riumok, tetszett amikor a Szent Anna-tÃ³nÃ¡l voltunk Ã©s nagyon dÃ­jaznÃ¡m a remek szaunÃ¡t.â€œ</i></p>

<p><br />
<a name="szilard"></a><h3>Von SzÃ¶cs SzilÃ¡rd</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_szillard_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="SzÃ¶cs SzilÃ¡rd">â€žIch habe mich sehr wohl gefÃ¼hlt im Camp, es war eine angenehme Zeit. Die Gruppe war cool, ich habe mich mit vielen Jugendlichen angefreundet. Alle Programmpunkte waren gut, aber am meisten hat mir die Hochgebirgstour gefallen. Ich war sehr zufrieden mit der Organisation und wÃ¼rde es nÃ¤chstes Jahr genauso machen wie dieses Jahr.â€œ</p>

<p><i>â€žA tÃ¡bori hangulat kivÃ¡lÃ³ volt Ã©n nagyon jÃ³l Ã©reztem magam. A tÃ¡rsasÃ¡g is nagyon jÃ³ volt, hamar Ã¶sszebarÃ¡tkoztam a fiatalokkal. Minden program nagyon jÃ³ volt de mÃ©gis a tÃºrÃ¡k tetszettek a legjobban az Ã¶sszes program kÃ¶zÃ¼l. Ã‰n teljesen megvoltam elÃ©gedve a szervezÃ©ssel Ã©s minden nagyon tetszett , ezÃ©rt Ã©n semmit sem csinÃ¡lnÃ©k mÃ¡skÃ©nt.â€œ</i></p>

<p><a name="gizi"></a><h3>Von RestÃ¡s Gizella</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_gizi2_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="RestÃ¡s Gizella">â€žIch habe mich im Zeltlager sehr wohl gefÃ¼hlt. Ich fand das Zeltlager diese Jahr schÃ¶ner als letztes Jahr, es waren mehr Teilnehmer und wir hatten jeden Tag viel Programm. Nur am Ende des Camps waren ein biÃŸchen traurige Stimmung. Am schÃ¶nsten fand ich unsere Wanderung zum St.&nbsp;Ana See, wo wir dann auch baden konnten. Den Csardas Abend fand ich am besten, ich glaube das hat allen am meisten gefallen. Die FuÃŸball-und Volleyballspiele haben auch viel SpaÃŸ gemacht. Ich wÃ¼rde nichts am Programm Ã¤ndern, es war sehr gut organisiert.â€œ</p>

<p><i>â€žNagyon jÃ³l Ã©reztem magam a tÃ¡borban. Nekem most jobban telt el ez a tÃ¡bor mind a tavaly elÃ¶tt, mert tÃ¶bben voltunk Ã©s mindennap megvoltak a programok. Csak a tÃ¡bor vÃ©gÃ©n volt szomorkÃ¡s a hangulat. Nekem az a program tetszett, amikor kÃ¶zÃ¶sen elmentÃ¼nk a Szent Anna tÃ³ra, mert ott tudtunk fÃ¼rodni. Tetszett mÃ©g a csÃ¡rdÃ¡zÃ¡s, szerintem mindenkinek ez volt a legjobb program. nagyon tetszettek a sportjÃ¡tÃ©kok, a foci Ã©s a volÃ©. Ã‰n semmit sem csinÃ¡lnÃ©k mÃ¡skÃ©pp, mert nagyon jÃ³l megvolt szervezve a program.â€œ</i></p>

<p><br />
<a name="mateffy"></a><h3>Von MÃ¡tÃ©ffy MihÃ¡ly</h3></p>

<p><img src="img/gesicht_mateffy_mihaly_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="MÃ¡tÃ©fy MihÃ¡ly">â€žIm Zeltlager herrschte von Anfang an eine freundliche Stimmung, es gab keine Konflikte zwischen den Jugendlichen. Die ungarischen und die deutschen Jugendlichen haben im Camp neue Freundschaften geschlossen. Wegen gesundheitlichen GrÃ¼nden konnte ich an den Wanderungen nicht teilnehmen, aber ich habe mich trotzdem sehr wohl gefÃ¼hlt. Ich denke, dass der Bau der SchwitzhÃ¼tte die interessanteste und originellste Idee war, die gemeinsamen Sauna-Abende waren sehr angenehm. Die Seminare waren auch sehr interessant, mir hat das Seminar der Aktion Zivilcourage Ã¼ber moderne Nazis und Ã¼ber die Arbeit gegen Rechtsextremissmus gut gefallen, so wie auch das Seminar Ã¼ber die aktuelle Politik in RumÃ¤nien. Als Mitglied der Organisationsrunde, wÃ¼rde ich als Anregung fÃ¼r nÃ¤chstes Jahr bemerken: wenn wir manche Programmpunkte schon besprechen und festlegen, sollten wir das nicht so leicht wieder Ã¤ndern und anders machen. Ich wÃ¼rde mehr Wert darauf legen, dass wir den deutschen Jugendlichen die Tradition und Lebensweise der Szekler nahe bringen und die deutschen Jugendlichen uns auch ein Einblick in die Kultur und Tradition des deutschen Volkes geben.â€œ</p>

<p><i>â€žA tÃ¡borban elejÃ©tol kezdve vÃ©gig barÃ¡tsÃ¡gos hangulat uralkodott, nem voltak kÃ¼lÃ¶nosebb nÃ©zeteltÃ©rÃ©sek a fiatalok kÃ¶zt. Sok nÃ©met fiatal Ã©s magyar fiatal barÃ¡tra lelt. Ã‰n szemÃ©lyesen jÃ³l Ã©reztem magam, attÃ³l fÃ¼ggetlenÃ¼l, hogy egÃ©szsÃ©gÃ¼gyi okokbÃ³l nem vehettem rÃ©szt a kÃ¼lÃ¶nbozo tÃºrÃ¡kon. TalÃ¡n a szauna Ã©pÃ­tÃ©s, szaunÃ¡zÃ¡s volt a legeredetibb Ã¶tlet. A szeminÃ¡riumok kÃ¶zÃ¼l az "Ãºj nÃ¡ci" mozgalommal Ã©s az ellene folytatott munkÃ¡val kapcsolatos beszÃ¡molÃ³, valamint a jelenlegi romÃ¡niai politikai helyzettel kapcsolatos eloadÃ¡s volt Ã©rdekesebb szÃ¡momra. Mint szervezo nagyobb jelentosÃ©get tulajdonÃ­tanÃ©k annak, hogy a lerogzitett programokon ne legyen olyan kÃ¶nnyen vÃ¡ltoztatÃ¡s. TÃ¶bb idot szentelnÃ©k annak, hogy a nÃ©met fiatalok megismerjÃ©k a szÃ©kely Ã©letmÃ³dot, nÃ©phagyomÃ¡nyokat Ã©s igyekeznÃ©k behozni a nÃ©met nÃ©pi kultÃºrÃ¡bÃ³l, hagyomÃ¡nyokbÃ³l a szÃ©kely fiatalok kÃ¶zÃ©.â€œ</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Alles Ã–ko oder was?</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/alles_oeko_oder_was-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-08-16T11:27:07Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.108</id>
<created>2006-08-16T11:27:07Z</created>
<summary type="text/plain">Wie es ist, zwei Wochen fernab von allen technischen Errungenschaften auf einer Wiese in RumÃ¤nien zu (Ã¼ber)leben Von Mieke Timm Leben in der Pampa, Waschen im Bach, Kochen Ã¼ber dem Feuer - und das alles ohne jeglichen Handyempfang? FÃ¼r uns...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><img src="img/person_mieke_90.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" class="thumb" alt="Mieke" /><i>Wie es ist, zwei Wochen fernab von allen technischen Errungenschaften auf einer Wiese in RumÃ¤nien zu (Ã¼ber)leben</i></p>

<p>Von Mieke Timm</p>

<p>Leben in der Pampa, Waschen im Bach, Kochen Ã¼ber dem Feuer - und das alles ohne jeglichen Handyempfang? FÃ¼r uns deutsche Jugendliche nur schwer vorstellbar. Trotzdem lieÃŸen wir uns tapfer auf dieses Abenteuer ein, schlieÃŸlich gehÃ¶ren wir ja nicht zu den Leuten, die auf eine warme Dusche, Strom und unser Handy angewiesen sind. Oder?</p>]]>
<![CDATA[<p>Als wir in RumÃ¤nien nur eine riesige Wiese und die Gruppe ungarischer Jugendlicher vorfanden, war die Vorstellung schon schwer, hier zusammen ein &#8222;Dorf&#8220;, mit allem, was man zum Leben braucht, aufzubauen.<br />
Wo sollte man Ã¼berhaupt anfangen? Und wie sollte man sich mit den ungarischen Jugendlichen, auf deren Hilfe man ja angewiesen war, verstÃ¤ndigen?</p>

<p>Alles gar nicht so kompliziert, wie sich spÃ¤ter herausstellte. Nach dem das erst Chaos beseitigt war und die Zelte standen, konnten auch schon Gruppen eingeteilt werden, die sich um die verschiedensten Bereiche kÃ¼mmern sollten. Toiletten, sowie WaschplÃ¤tze mussten gebaut werden, die Feuerstelle zum Kochen eingerichtet werden, groÃŸe Material- und Essenszelte aufgebaut werden und viele andere organisatorische Dinge, die in einem &#8222;Dorf&#8220; nicht fehlen dÃ¼rfen, geklÃ¤rt werden. Nach anfÃ¤nglicher Unsicherheit und Ungeschicklichkeit haben wir unsere Aufgaben mit Erfolg bewÃ¤ltigt und konnten der Gruppe stolz die neuen Einrichtungen prÃ¤sentieren.</p>

<p>Am Bach war eine Badestelle mit Planen abgespannt, ein kleiner, selbst gebauter Steg fÃ¼hrte einen direkt zum Wasser und sogar eine kleine Bank zum abstellen der 100% abbaubaren Seife fehlte nicht. Desweiteren waren wir stolze Besitzer von vier Toiletten, die mit Hilfe von einem groÃŸen Holzgestell und einer Plane aufgestellt wurden. Erstaunlich, wie sehr man sich Ã¼ber diese Dinge freut, wenn man selber an der Entstehung beteiligt war. Immer wieder hatten Leute VerbesserungsvorschlÃ¤ge und kleinere Fehler wurden schnell gemeinschaftlich behoben.</p>

<p>SpÃ¤ter wurde zusÃ¤tzlich zu der Badestelle am Bach sogar eine richtige Dusche gebaut, neben der eine Feuerstelle errichtet wurde, so dass man sogar den Luxus hatte, sich zum Duschen das Wasser warm zu machen. Was fÃ¼r eine neue Errungenschaft fÃ¼r unsere Dorfgemeinschaft! Unglaublich, was man mit Hilfe von vielen kreativen und improvisierfreudigen KÃ¶pfen und ein bisschen Material auf die Beine stellen kann!</p>

<p>Eins ist sicher, all diese gemeinsamen Aufgaben mit den Erkenntnissen, dass die Fertigstellung den Dorfbewohnern das Leben erleichterte, haben die Gruppe zusammengeschweiÃŸt. Sogar die VerstÃ¤ndigungsprobleme wurden zur Nebensache.</p>

<p>Nun sollte man sich, wenn man diesen Zusammenhalt und die Freuden, trotz der einfachen Lebensbedingungen erlebt hat, vielleicht fragen, wozu man eigentliche die ganze Technik, die sonst unser Leben prÃ¤gt, braucht?! In unserem Zeltlager jedenfalls brauchte man sie nicht und ich bin mir sicher, dass es fÃ¼r jeden gut ist, mal die Erfahrung zu machen, wie es ist, mit einfachsten Mittel auszukommen. Zumal durch die nicht vorhandene Technik andere, wichtigere Dinge im Vordergrund standen. Wie geht es eigentliche den anderen &#8222;Dorfbewohnern&#8220; gerade? Was beschÃ¤ftigt mich selber gerade? Wo wird gerade meine Hilfe benÃ¶tigt? Was steht heute auf dem Tagesprogramm?</p>

<p>Das waren Fragen, die uns die zwei Wochen beschÃ¤ftigten und bei soviel Gemeinschaft und Harmonie hat man dann auch glatt vergessen, dass man fÃ¼r seine Liebsten zu Hause nicht stÃ¤ndig erreichbar ist. Auch damit konnte man gut leben. Zumindest zwei Wochen lang.</p>

<p>Aber sind wir mal ehrlich. Kaum waren wir mal in einer grÃ¶ÃŸeren Stadt wurden hektisch die Handys ausgepackt, um schnell ein Zeichen aus der Heimat zu empfangen oder eins zu senden. Abends wurde im Camp ein Generator angeschmissen, um die Akkus des Digicams laden zu kÃ¶nnen, damit das wilde Leben  auch weiterhin dokumentiert werden konnte. Auch um den groÃŸen Spiegel, den wir an die Dusche gehÃ¤ngt hatten, drÃ¤ngten sich regelmÃ¤ÃŸig die Massen, um sicherzugehen, dass sie trotz des Lebens in der Natur, noch ihre SchÃ¶nheit bewahren.</p>

<p>AbschlieÃŸend kann man sagen, dass wir uns sicher nicht von allem gelÃ¶st haben, was uns  in Deutschland beeinflusst. Auch die Ã¼berzeugtesten Ã–kos mussten feststellen, dass die Technik auch einige praktische Seiten an sich hat. Trotzdem war es eine unvergessliche Erfahrung und ich wÃ¼nsche jedem diese Erfahrung einmal zu machen.</p>

<p><i>Autorin: Mieke Timm</i></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Zwei Wochen Abenteuer</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2006/zwei_wochen_abenteuer-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2006-08-15T11:32:18Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2006:/2006//6.107</id>
<created>2006-08-15T11:32:18Z</created>
<summary type="text/plain">Pressemitteilung Sommercamp RumÃ¤nien 2006 Vom 21. Juli 06 bis zum 06. August 06 fand unser internationales Jugendcamp in Turia/ RumÃ¤nien statt. Menschen aus vÃ¶llig unterschiedlichen europÃ¤ischen Kulturen und sozialen Gruppen, mit sehr verschiedenen Lebensperspektiven, begegneten sich und gestalteten eine internationale...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2006/">
<![CDATA[<p><i>Pressemitteilung Sommercamp RumÃ¤nien 2006</i></p>

<p>Vom 21. Juli 06 bis zum 06. August 06 fand unser internationales Jugendcamp in <a href="http://www.turia.org/">Turia/ RumÃ¤nien</a> statt. Menschen aus vÃ¶llig unterschiedlichen europÃ¤ischen Kulturen und sozialen Gruppen, mit sehr verschiedenen Lebensperspektiven, begegneten sich und gestalteten eine internationale Dorfgemeinschaft. </p>

<p><img src="img/guten_morgen_camp_CIMG4491_color.jpg" width="340" height="255" border="0" alt="Guten Morgen, Camp!"><br />
<i>Bild: Guten Morgen, Camp!</i></p>]]>
<![CDATA[<p>Junge Leute die in einem rumÃ¤nischen Kinderheim aufwuchsen, Menschen die funktionierende Familien erleben durften, Jugendliche die gerade ihr Abitur gemacht haben und denen die Welt offen steht, sowie junge Leute, die heute nicht wissen ob sie morgen einen Euro verdienen werden, um sich das NÃ¶tigste zum Leben leisten zu kÃ¶nnen - bunter und verschiedener hÃ¤tte unsere Dorfgemeinschaft wohl kaum sein kÃ¶nnen. </p>

<p>Alles, was in so einem Camp-Dorf benÃ¶tigt wird, mussten wir selber errichten. Entertainment war nicht gefragt denn jeder â€žDorfbewohnerâ€œ war am Aufbau des Dorfes und an der aktiven Mitgestaltung des gemeinsamen Dorflebens beteiligt. Gebaut werden mussten u.a. Feuerstellen, Sportbereiche, Staudamm, WaschplÃ¤tze, Tische, BÃ¤nke, WCâ€™s. Nach der Errichtung der unbedingt erforderlichen Dinge hielt jedoch der Bauboom an und es entstanden eine warme Dusche, eine Waschmaschine mit Wasserantrieb und eine Sauna nach dem Vorbild einer Indianischen SchwitzhÃ¼tte. Die gemeinsame Arbeit verband uns und war eine hervorragende MÃ¶glichkeit zum Bau einer guten Gemeinschaft und zum Abbau sozialer, kultureller, sprachlicher und mentaler Barrieren. </p>

<p>Wir haben das schÃ¶ne Land RumÃ¤nien mit seinen verschiedenen Gesichtern und die Lebensweise der Menschen kennen gelernt, unseren Lebensgeschichten gelauscht und europÃ¤ische Gemeinschaft praktiziert. Bei den Seminarrunden wurde zu Themen aus der Politik, Psychologie oder historischen Geschichte diskutiert, debattiert, gestritten und gelauscht. Dabei war erstaunlich zu sehen wie wenig wir vom Land des Anderen wussten. </p>

<p>Es ist nicht viel, was man zum Leben braucht. Beim Singen, ErzÃ¤hlen, Tanzen, Spielen, Kochen am offenen Feuer, Arbeiten,  Einkaufen auf rumÃ¤nischen MÃ¤rkten, Touren, Wanderungen, bei den langen NÃ¤chten am Lagerfeuer und wenn wir eng beieinander im groÃŸen Zelt saÃŸen und der Regen eine Melodie aufs Dach trommelte, erfuhren wir, dass GlÃ¼ck in den kleinen Dinge des Lebens zu finden ist. </p>

<p>Die Tatsache, dass es Menschen aus ganz verschiedenen LebenszusammenhÃ¤ngen gelingt, einen gemeinsamen Lebensraum zu gestalten, Vorurteile und Grenzen zwischen den Kulturen abzubauen, war fÃ¼r uns alle eine nachhaltige, ermutigende und prÃ¤gende Erfahrung. </p>

<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Sponsoren und UnterstÃ¼tzern, die dieses Camp mÃ¶glich gemacht haben. Einblicke ins Camp 2006 gibt es demnÃ¤chst unter: <a href="http://www.turia.org">www.turia.org</a> </p>

<p><img src="img/turia_torja_IMG_8590.jpg" width="340" height="255" border="0" alt="Ortsschild, zweisprachig"><br />
<i>Bild: Ortsschild, zweisprachig - rumÃ¤nisch und ungarisch</i></p>

<p><br />
<img src="img/lagerhaus_CIMG4489_color.jpg" width="340" height="453" border="0" alt="Ein altes Lagerhaus als Basisstation"><br />
<i>Bild: Ein altes Lagerhaus als Basisstation</i></p>

<p><br />
<img src="img/seminar_CIMG4501.jpg" width="340" height="453" border="0" alt="WÃ¤hrend eines Seminars"><br />
<i>Bild: WÃ¤hrend eines Seminars</i><br />
</p>]]>
</content>
</entry>

</feed>
