Zwei Wochen Abenteuer

Pressemitteilung Sommercamp Rumänien 2006

Vom 21. Juli 06 bis zum 06. August 06 fand unser internationales Jugendcamp in Turia/ Rumänien statt. Menschen aus völlig unterschiedlichen europäischen Kulturen und sozialen Gruppen, mit sehr verschiedenen Lebensperspektiven, begegneten sich und gestalteten eine internationale Dorfgemeinschaft.

Guten Morgen, Camp!
Bild: Guten Morgen, Camp!

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Veröffentlicht am 15.08.06 um 11:32 Uhr

Alles Öko oder was?

MiekeWie es ist, zwei Wochen fernab von allen technischen Errungenschaften auf einer Wiese in Rumänien zu (über)leben

Von Mieke Timm

Leben in der Pampa, Waschen im Bach, Kochen über dem Feuer - und das alles ohne jeglichen Handyempfang? Für uns deutsche Jugendliche nur schwer vorstellbar. Trotzdem ließen wir uns tapfer auf dieses Abenteuer ein, schließlich gehören wir ja nicht zu den Leuten, die auf eine warme Dusche, Strom und unser Handy angewiesen sind. Oder?

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Veröffentlicht am 16.08.06 um 11:27 Uhr

Die Berichte der Ungarn

Mihály IstvánVon Mihály István: „Das Zeltlager war sehr schön, ich hab mich dort sehr wohl gefühlt, am meisten haben mir die Ausflüge mit den deutschen Jugendlichen gefallen.“

Jankucsi ZoltánVon Jankucsi Zoltán: „Mir hat folgendes sehr gefallen: die Kennenlernrunde, das Programm, die Disko und der Csardas.“

Von Ghighias Dumitru Florin: „Also fand ich den Sport in Camp am coolsten.“

Sukó ÉvaVon Sukó Éva: „Ich würde die Seminare anders organisieren, mir haben die Seminare nicht so gut gefallen, ich fand sie ein bißchen langweilig.“

Bartos Emese
Von Bartos Emese
: „In Kezdivasarhely hat es mir auch gut gefallen, weil ich mich mit meinen Freunden von dort, die ich lange nicht mehr gesehen habe, treffen konnte.“

Gábor KatalinVon Gábor Katalin: „Ich fand die Wanderungen und das Lagerfeuer schön und das Seminar, wo jeder seine Lebensgeschichte erzählen konnte.“

Szöcs SzilárdVon Szöcs Szilárd: „Alle Programmpunkte waren gut, aber am meisten hat mir die Hochgebirgstour gefallen. Ich war sehr zufrieden mit der Organisation und würde es nächstes Jahr genauso machen wie dieses Jahr.“

Restás GizellaVon Restás Gizella: „Ich fand das Zeltlager diese Jahr schöner als letztes Jahr, es waren mehr Teilnehmer und wir hatten jeden Tag viel Programm.“

Mátéfy MihályVon Mátéffy Mihály: „Ich denke, dass der Bau der Schwitzhütte die interessanteste und originellste Idee war, die gemeinsamen Sauna-Abende waren sehr angenehm. Die Seminare waren auch sehr interessant, mir hat das Seminar der Aktion Zivilcourage über moderne Nazis und über die Arbeit gegen Rechtsextremissmus gut gefallen, so wie auch das Seminar über die aktuelle Politik in Rumänien.“

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Veröffentlicht am 03.09.06 um 17:01 Uhr

Die Berichte der Deutschen

Andreas NatuschkeVon Andreas Natuschke: „Ich hab wieder gemerkt, wie viel Spaß es allen gemacht hat, so völlig neue Tätigkeiten, wie eine Kochstelle bauen und überdachen, Klohäuschen zimmern und Plätze zum Volleyball- und Fußballspielen herzurichten und das ganze in nur ein bis zwei Tagen. Da musste eben auch mal geklotzt werden.“

Markus WagnerVon Markus Wagner: „Essen einmal ganz anders zubereitet, viele Getränke, Schafe melken, die Hütte, in welcher wir schliefen, aßen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein Bärenangriff in der Nacht und zu dritt nebeneinander schlafen auf gefühlter Breite von einem Meter.“

Barbara LikusVon Barbara Likus: „Wie jetzt? Ungarn oder Rumänien, das scheint sich zu widersprechen, aber da trügt der Schein, denn die Jugendlichen kommen alle aus dem Gebiet der ungarischen Minderheit, deshalb bezeichnen sie sich auch als Ungarn und sind keine Rumänen.“

Sophia Liehn Von Sophia Liehn: „Die Seminare gaben uns die Möglichkeit mehr über das Land und seine Geschichte zu erfahren, wie z.B. die Geschichte von Nicolai Ceausescus, die mich am meisten faszinierte.“

Gerd BaumannVon Gerd Baumann: „Besonders berührend war für mich ein intensives Gespräch mit Öcsi, einem Roma, den seine Eltern im Kinderheim abgegeben haben, (›im Schlafraum waren wir 53, immer 3 in einem Bett‹)“

Philipp RichterVon Philipp Richter: „Besonders toll fand ich das tägliche Programm vor dem gemeinsamen Frühstück: ›Start in den Tag‹! Da wurden Lieder gesungen und eine kleine Geschichte in zwei Sprachen erzählt.“

Imke GüntherVon Imke Günther: „Weiterhin wurden inhaltlich sehr interessante Seminare angeboten, die jeweils zweisprachig waren. Europa, Rechtsextremismus in Deutschland heute, Minderheiten in Rumänien. Zum Thema NS-Zeit habe ich ein Seminar angeboten, welches diese Zeit in relativ einfachen Zügen beschrieben hat.“

Philipp HeringVon Philipp Hering: „Eine persönliche Herausforderung war es, eine Nacht bei Hirten zu verbringen. Menschen die von Frühjahr bis Herbst mit ihren Tieren in der wilden Natur leben und dabei glücklich sind. Ein einfaches Leben ohne viel Schnickschnack, zwar mit Problemen, aber meiner Meinung nach intensiver. “

Tobias KaulVon Tobias Kaul: „Am Wichtigsten war für mich, mehr über die Zeit unter Ceausescu zu hören, von der ich schon einiges wusste, mir vieles aber neu war, zum Beispiel die Rolle seiner Frau und die mediale Beeinflussung über Bücher, die sie angeblich geschrieben haben soll, obwohl sie Analphabetin war.“

Veröffentlicht am 03.09.06 um 17:24 Uhr

Fotos

Fotos von der FahrtFotos von der Fahrt: „Als wir nach langer Fahrt in Kereztur ankamen, war es schon spät am Abend. Ein paar Kinderheimkinder erwarteten uns ebenso wie ein Abendbrot, was extra für uns bereitet wurde, und schon lange fertig war. Ich versuchte während der Fahrt und am Abend in Kereztur viele der deutschen Teilnehmer kennen zu lernen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Turia.“ (Tobias Kaul)

Fotos von der ArbeitFotos von der Arbeit: „Alles, was in so einem Camp-Dorf benötigt wird, mussten wir selber errichten. Entertainment war nicht gefragt denn jeder Dorfbewohner war am Aufbau des Dorfes und an der aktiven Mitgestaltung des gemeinsamen Dorflebens beteiligt. Gebaut werden mussten Feuerstellen, Sportbereiche, Staudamm, Waschplätze, Tische, Bänke, WCs.“ (Pressemitteilung)

Fotos vom CampFotos vom Camp: „Als wir in Rumänien nur eine riesige Wiese und die Gruppe ungarischer Jugendlicher vorfanden, war die Vorstellung schon schwer, hier zusammen ein „Dorf“, mit allem, was man zum Leben braucht, aufzubauen. Wo sollte man überhaupt anfangen? Und wie sollte man sich mit den ungarischen Jugendlichen, auf deren Hilfe man ja angewiesen war, verständigen?“ (Mieke Timm)

Fotos von den Seminaren und WorkshopsFotos von den Seminaren und Workshops: „Die Seminare waren auch sehr interessant, mir hat das Seminar der Aktion Zivilcourage über moderne Nazis und über die Arbeit gegen Rechtsextremissmus gut gefallen, so wie auch das Seminar über die aktuelle Politik in Rumänien.“ (Mátéffy Mihály)

Fotos von der LandschaftFotos von der Landschaft: „Die Busfahrt war sehr lang, aber dennoch sehr lustig, da meine Mitfahrer alle sehr nett waren und wenn ich gerade mal nicht schlief, so genoss ich die wunderschöne Landschaft. Die Häuser der Zigeuner begeisterten mich ebenfalls, genauso wie der Rest der Dörfer, in denen der Gegensatz zwischen Arm und Reich sehr deutlich wurde.“ (Sophia Lehn)

Fotos vom EssenFotos vom Essen: „Essen einmal ganz anders zubereitet, viele Getränke, Schafe melken, die Hütte, in welcher wir schliefen, aßen, in der unser Essen gemacht wurde und in der sich das ganze Sommerleben der Hirten abspielt, ein Bärenangriff in der Nacht und zu dritt nebeneinander schlafen auf gefühlter Breite von einem Meter.“ (Markus Wagner)


Fotos von den AusflügenFotos von den Ausflügen: „Wir haben das schöne Land Rumänien mit seinen verschiedenen Gesichtern und die Lebensweise der Menschen kennen gelernt, unseren Lebensgeschichten gelauscht und europäische Gemeinschaft praktiziert.“ (Noémi Gál)

Fotos vom SportFotos vom Sport: „Ich habe mich im Zeltlager sehr wohl gefühlt, weil das Programm meine Erwartungen erfüllt hat, z.B. Schwimmen, Wandern usw. Die Atmosphäre war super! Mir haben die Sportveranstaltungen am meisten Spaß gemacht, weil ich gern Sport mache. Also fand ich den Sport in Camp am coolsten.“ (Ghighias Dumitru Florin)

Fotos und Portraits der TeilnehmerFotos und Portraits der Teilnehmer: „Ich habe mich im Zeltlager sehr wohl gefühlt, alle hatten gute Laune und die Menschen waren sehr freundlich und witzig. Ich war traurig, als ich mich von allen verabschieden musste.“ (Bartos Emese)

Fotos von den MenschenFotos von den Menschen: „Für mich persönlich war das Camp eine große Bereicherung: ich habe neue Menschen kennen gelernt, neue Lebensräume gesehen, neue Denkweisen und Themen werden sicher in meinem Leben einen Platz haben.“ (Imke Günther)

Veröffentlicht am 25.09.06 um 14:24 Uhr

Unterstützer und Sponsoren

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Sponsoren und Unterstützern, die dieses Camp möglich gemacht haben.

Sächsisches LandesjugendamtSozialministerium Sachsen
Sächsisches Landesjugendamt
Reichsstraße 3
09112 Chemnitz
Telefon (Zentrale): +49 371 577-0

Jugendring Sächsische Schweiz e.V.Jugendring Sächsische Schweiz e.V.
Hohe Straße 1
01796 Pirna
Telefon +49 3501 78 16 47
E-Mail info@jugend-ring.de

DRK Kreisverband Sebnitz e.V.DRK Kreisverband Sebnitz e.V.
Geschäftsstelle
Pfarrgasse 1
01855 Sebnitz
Telefon +49 35971 80460
E-Mail drksebnitz@web.de

Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.
Geschäftsstelle
Heringstraße 4
02625 Bautzen
Telefon +49 3591 490742
E-Mail info@rig-bautzen.de

OBAG Bautzen GmbHOBAG Bautzen GmbH
Paulistraße 1
02625 Bautzen
Telefon +49 3591 4830
info@obag-bautzen.de

AGJF Sachsen e.V.AGJF Sachsen e.V.
Uhlestraße 34
09120 Chemnitz
Telefon +49 371 53364-0
E-Mail info@agjf-sachsen.de

Kreisfeuerwehrverband Sächsische Schweiz
An der Schule 12
01844 Neustadt

DRK Kreisverband Pirna e.V.

Veröffentlicht am 26.09.06 um 15:58 Uhr