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17.08.05

Wir bauen gemeinsam ein Dorf

EvelynDas deutsch-rumänische Zeltlager war mehr als ein touristisches Jugendcamp in Transsilvanien. Es hat Menschen unterschiedlichen Alters, kultureller Herkunft, Sprache und Biographie zusammengeführt und dazu animiert einen gemeinsamen temporären Lebensort zu schaffen: „Turja – Falu - Dorf“.

In den zwei Wochen Camp entwickelten sich durch das multinationale und integrative Miteinander vielzählige Ideen, die eine lebendige Dorfgemeinschaft entstehen ließen: Wanderungen, gemeinsames Einkaufen, Wasserholen an der Quelle oder Duschwasser erhitzen, haben das bunte Dorfleben geprägt.

Gepäck entladen, es kann losgehen.
Bild: Gepäck entladen, es kann losgehen.

So wurde eine Feldküche mit offener Feuerstelle, Wasch- und Sanitärplätze, Waschstationen, Sportfelder und Gemeinschaftszelte errichtet, die eines gemeinsam hatten: die Erstellung und der Betrieb waren abhängig vom kommunikativen Miteinander der Bewohner unter einander, zum Beispiel waren alle Dienste wie der Küchen- und Toilettendienst mit deutschen und rumänischen Dorfbewohnern besetzt, die sich die Verantwortung und spätestens am Abend am Lagerfeuer die Freude teilten und über die intensiven und eindrücklichen Begegnungen diskutierten.

Wir bauen die Gruppenzelte auf
Bild: Wir bauen die Gruppenzelte auf.

Das Fehlen einer gemeinsamen Sprache hat das Erleben nicht erschwert, sondern hat bei den Dorfbewohnern nachhaltige Impulse zum kreativen Umgang mit Sprache und den Wunsch andere Lebensweisen und Sprachen zu erfahren und zu lernen, ausgelöst.

Wir bauen ein Klohaus
Bild: Wir bauen ein Klohaus

Tee kochen, Schuhe trocknen auf der Feuerstelle
Bild: Tee kochen, Schuhe trocknen auf der Feuerstelle

Veröffentlicht am 17.08.05 18:21