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<title>Internationales Jugendzeltlager in RumÃ¤nien</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<tagline>Dokumentation unserer Reise nach SiebenbÃ¼rgen-Transsilvanien im Sommer 2005
Zur Startseite Turia.org | Zum Zeltlager 2005 | 2006 | 2007</tagline>
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<copyright>Copyright (c) 2005, Peter</copyright>
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<title>Reisebericht von Katharina Horn</title>
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<summary type="text/plain">Ich bin zum ersten Mal mit nach RumÃ¤nien gefahren. Letztendlich hat jeder Moment den ich mit jemanden mir bis zu diesen Augenblick Fremden verbracht habe, dazu beigetragen, dass wir uns einander begegnet sind. In dieser Zeit habe ich so viele...</summary>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_katharina.gif" width="90" height="90" border="0" alt="Katharina" align="right">Ich bin zum ersten Mal mit nach RumÃ¤nien gefahren. Letztendlich hat jeder Moment den ich mit jemanden mir bis zu diesen Augenblick Fremden verbracht habe, dazu beigetragen, dass wir uns einander begegnet sind. In dieser Zeit habe ich so viele wundervolle Menschen kennen lernen dÃ¼rfen...</p>

<p>Am Eindrucksvollsten fÃ¼r mich war unser kleines Seminar: Ich glaube, dass es erst bei unserem zweiten Zusammentreffen geschah, dass Banjo plÃ¶tzlich in der Mitte des Kreises im Gras saÃŸ und begann, auf unsere Fragen zu antworten. Wir haben gemerkt, dass es allen ungarisch-rumÃ¤nischen Jugendlichen nicht so leicht fiel -im Vergleich zu uns vielleicht. Doch zeitweise fiel es mir schon schwer, Ã¼ber mich und mein Leben zu reden: ich kam mir so privilegiert vor; so deutsch, dass es mir irgendwie manchmal Angst machte. WÃ¤hrend all der Lebensgeschichten, die erzÃ¤hlt worden sind, fÃ¼hlte man sich wie in einem Strudel verschiedenster Emotionen. Kinder, die ins Kinderheim gesteckt worden waren, weil es fÃ¼r die Mutter schon das siebte Kind war, welches sie nicht ernÃ¤hren konnte. Im Kinderheim wurden sie geschlagen und lebten unter miserablen Bedingungen, die ich - zum GlÃ¼ck? - nicht gesehen, sondern nur erzÃ¤hlt bekommen habe.</p>]]>
<![CDATA[<p><img src="img/landscape_280_benjo_judy.jpg" width="280" height="210" border="0" alt="Nenjo und Judy"><br clear="all"/><i>Bild: Benjo und Judy</i></p>

<p>Alle diese Jugendlichen haben trotzdem TrÃ¤ume. Ich, die ich davon Ã¼berzeugt war, dass alle Menschen die Welt sehen und erkunden wollen, lernte Menschen kennen (vor allem Frauen und MÃ¤dchen), die unbedingt in ihrer gewohnten Umgebung bleiben wollten. Wenn wir bei unserem Frauenseminar auch nicht sonderlich tiefgreifend aufeinander eingehen konnten (dafÃ¼r war die Zeit einfach zu kurz), so haben wir nicht zuletzt erkennen kÃ¶nnen, wie unterschiedlich unsere Vorstellungen von der Zukunft und wir als Frauen sind.</p>

<p>Gesa erzÃ¤hlte mir in einigen GesprÃ¤chen, dass er und seine BrÃ¼der ins Kinderheim gekommen waren, weil die Mutter kaum Geld hatte und der Vater ziemlich kriminell sei. Am zweiten Abend saÃŸ ich also am Lagerfeuer neben jemanden, der einfach unglaublich freundlich und lustig war und mir gegenÃ¼ber so offen, verstÃ¤ndnisvoll und interessiert war, wie ich es in Deutschland selten erlebt hatte.</p>

<p>Wenn die jÃ¼ngeren stÃ¤ndig an unserer Hand laufen wollten, uns plÃ¶tzlich lange umarmten, dann war das am Anfang doch ziemlich ungewohnt und merkwÃ¼rdig. Nach ein paar Tagen, wenn man begriffen hatte, wie liebesbedÃ¼rftig die Kinder sind, weil sie einfach noch nie einfach so umarmt worden sind; dann merkt man, wie man sich selber verÃ¤ndert.</p>

<p>Dass ich innerhalb von 14 Tagen so viele liebe und interessante Menschen kennen gelernt habe, ungarisch-rumÃ¤nische, deutsche und (natÃ¼rlich auch amerikanische:) Judy, macht mich immer noch unglaublich glÃ¼cklich!</p>

<p>Ich habe Dinge erfahren, die fÃ¼r das Zusammenleben in einer Gemeinschaft von so groÃŸer Bedeutung sind; das sind Erfahrungen, die sich meist total schlecht beschreiben lassen. Daher werde ich jede Chance sofort wieder wahrnehmen, die Zeit in so einer wundervollen Gruppe zu verbringen.</p>

<p>Dank an alle und liebe GrÃ¼ÃŸe</p>

<p><i>Katharina</i></p>]]>
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<title>Seminarbericht: Zigeuner in RumÃ¤nien</title>
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<issued>2005-09-11T09:45:54Z</issued>
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<summary type="text/plain">In RumÃ¤nien gibt es ein groÃŸes Spektrum von Zigeunergruppen mit ganz unterschiedlichen Namen. Sie leben als Minderheiten sowohl in guten als auch in weniger guten VerhÃ¤ltnissen mit der MehrheitsbevÃ¶lkerung Seite an Seite. Einerseits begegnen uns in bunte Trachten gekleidete, wohlhabende...</summary>
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<dc:subject>Seminare</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_fabian_theresa.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Theresa und Fabian">In RumÃ¤nien gibt es ein groÃŸes Spektrum von Zigeunergruppen mit ganz unterschiedlichen Namen. Sie leben als Minderheiten sowohl in guten als auch in weniger guten VerhÃ¤ltnissen mit der MehrheitsbevÃ¶lkerung Seite an Seite. Einerseits begegnen uns in bunte Trachten gekleidete, wohlhabende und sehr traditionell lebende Roma-Gruppen wie etwa die <i>Cortorari</i> oder <i>Gabor</i>, welche zum Beispiel die eigene Muttersprache Romani pflegen und zum Teil in prachtvollen HÃ¤usern entlang der HauptstraÃŸen ihren Reichtum prÃ¤sentieren. Andererseits gibt es aber auch sehr viele durch Armut und sozialen Notstand geprÃ¤gte Familien wie etwa bei den <i>Kherutne</i>, die aufgrund von Ausgrenzung und Diskriminierung kaum Chancen auf gute Bildung und gut bezahlte ArbeitsplÃ¤tze haben. Daher wohnen sie oft in kleinen LehmhÃ¼tten in Siedlungen am Rande der DÃ¶rfer und StÃ¤dte und bangen nicht selten um das tÃ¤gliche Brot. Politische Zigeuneraktivisten in RumÃ¤nien haben es sehr schwer, die oft untereinander konkurrierenden und sich nur selten gegenseitig UnterstÃ¼tzung zubilligenden Gruppen an einen Tisch zu bekommen.</p>

<p><img src="img/landscape_280_fabian_seminar.jpg" width="280" height="210" border="0" alt="WÃ¤hrend des Seminars"><br clear="all"><i>Bild: WÃ¤hrend des Seminars</i><br />
</p>]]>
<![CDATA[<p><i>&#8222;Die haben so schÃ¶ne bunte RÃ¶cke an und machen die beste Musik!&#8220;<br />
&#8222;Zigeuner klauen!&#8220;</i></p>

<p>Die erste Frage, die wir uns zu spÃ¤terer Stunde bei Kerzenlicht im Gruppenzelt stellten, betraf das Bild, welches wir von Zigeunern haben und was wir spontan am meisten mit ihnen verbinden. Die Ideen von Seiten der deutschen Camp-Teilnehmer fÃ¼hrten von der bunten Kleidung Ã¼ber das freie nomadische Leben in Zelten, die Kunst des Handlesens und die wunderbare Zigeunermusik bis hin zu sozialen Problemen in einigen Regionen Osteuropas, von denen man in den deutschen Zeitungen gelesen hatte. Die ungarischen Jugendlichen berichteten dagegen von eigenen Erlebnissen, von freundschaftlichen Nachbarschaftsbeziehungen oder auch von Streitsituationen mit Zigeunerkindern auf der StraÃŸe.</p>

<p><img src="img/landscape_280_zigeuner.jpg" width="280" height="197" border="0" alt="Fahrende Familie"><br clear="all"><i>Bild: Fahrende Zigeuner-Familie</i></p>

<p><i>&#8222;Darf man Ã¼berhaupt Zigeuner sagen?&#8220;</i></p>

<p>Franz Remmel, ein RumÃ¤nien-Deutscher, der seit Jahrzehnten engen Kontakt zu vielen Zigeunern in RumÃ¤nien pflegt und bereits vier BÃ¼cher Ã¼ber sie geschrieben hat, bemerkte dazu genau in der Woche vor dem Seminar, am 22. Juli in der HermannstÃ¤dter Zeitung: &#8222;Bei uns ist der Ausdruck Zigeuner nicht verpÃ¶nt, in Hermannstadt hat es schon frÃ¼her je eine Partei der Zigeuner und der Roma gegeben und in Neumarkt gab es die &#8222;Partei der Roma und Zigeuner&#8220;. Es ist kein abwertender Begriff, es kommt darauf an, wie viel Abwertung der Benutzer in den Begriff legt.&#8220;</p>

<p><i>Eine Minderheit mit vielen Gesichtern...</i></p>

<p>So Ã¼berlegten wir alle gemeinsam, ob man all diese romantischen und sorgenvollen Bilder, die wir von Zigeunern haben, zu einem Bild zusammenfÃ¼gen kann. Die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte und BerÃ¼hrungspunkte vieler Teilnehmer haben dabei vor allem das Nachdenken Ã¼ber diese &#8222;andere&#8220;  Lebensweise hinter dem Zigeunerbild angeregt: Warum kommt es beispielsweise dazu, dass diese Minderheit aus so vielen kleineren und grÃ¶ÃŸeren Gruppen besteht und Ã¼ber so viele LÃ¤nder seit vielen Jahrhunderten verstreut lebt, aber dabei immer auf soziale und wirtschaftliche Beziehungen mit den Menschen aus der jeweiligen Mehrheit angewiesen ist? Welche Bedeutung wird den Geschlechterrollen beigemessen? Welche Rolle spielen Bildungschancen und die Vielfalt der Berufe der Zigeuner in RumÃ¤nien? Und warum soll man mit 13 heiraten? ...</p>

<p><img src="img/landscape_280_zigeunerkinder.jpg" width="280" height="210" border="0" alt="Noemi (Mitte) mit den Nachbarskindern"><br clear="all"><i>Bild: Noemi (Mitte) mit den Nachbarskindern</i></p>

<p>Die angeregten Diskussionen resultierten letztlich vor allem daraus, dass die Teilnehmer selbst aus verschiedenen Kulturkreisen kamen und sich dadurch das unterschiedliche Wissen aus Presse und BÃ¼chern mit Erlebnissen im tÃ¤glichen Umgang mit Zigeunern in RumÃ¤nien vermengte. Die Sensibilisierung fÃ¼r dieses Thema im Rahmen des Zeltlagers war ein Versuch, durch den Erfahrungsaustausch unter den Jugendlichen das &#8222;Eigene&#8220; und das &#8222;Fremde&#8220; in der Auseinandersetzung mit einer so schillernden Minderheitenkultur zu hinterfragen.</p>

<p><i>Theresa und Fabian</i></p>

<p>Literaturhinweise:</p>

<p>Wolf Oschlies: "Romii" oder "Tsigani". Versuche Ã¼ber Geschichte, Gegenwart und soziale Probleme der Zigeuner RumÃ¤niens. Bundesinstitut fÃ¼r Ostwissenschaftliche und Internationale Studien in KÃ¶ln, 1992.<br />
Franz Remmel: Die Roma RumÃ¤niens. Picus-Verlag in Wien, 1993.<br />
Viorel Achim: The Roma in Romanian History. CEU Press in Budapest, 2004.</p>

<p>Ãœber den Autor:</p>

<p>Fabian Jacobs forscht an der UniversitÃ¤t Leipzig Ã¼ber Zigeuner in RumÃ¤nien und ist MitbegrÃ¼nder des <a href="http://www.uni-leipzig.de/~ftf">Forums Tsiganologische Forschung</a> (FTF) am dortigen <a href="http://www.uni-leipzig.de/~ethno/">Institut fÃ¼r Ethnologie</a>. Er promoviert derzeit Ã¼ber die Gruppe der Gabor in der Region Tirgu Mures im Zentrum SiebenbÃ¼rgens.</p>

<p>Kontakt: fabianjacobs (at) gmx.de, Homepage: <a href="http://www.uni-leipzig.de/~ftf">http://www.uni-leipzig.de/~ftf</a></p>

<p><br />
<img src="img/landscape_280_zigeunerehepaar.jpg" width="210" height="280" border="0" alt="Zigeuner-Ehepaar"><br clear="all"><i>Bild: Zigeuner-Ehepaar</i><br />
</p>]]>
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<title>Reisebericht von Anna Steinke</title>
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<summary type="text/plain">RumÃ¤nienzeltlager 2005 Ich denke, die meisten Leute die zum ersten mal mit nach RumÃ¤nien fahren, haben vielleicht noch gar keine richtige Vorstellung davon, was da eigentlich auf sie zukommt. Und bestimmt gibt es viele die erstmal ziemlich erstaunt gucken, wenn...</summary>
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<dc:subject>Reiseberichte</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_anna.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Anna"><i>RumÃ¤nienzeltlager 2005</i></p>

<p>Ich denke, die meisten Leute die zum ersten mal mit nach RumÃ¤nien fahren, haben vielleicht noch gar keine richtige Vorstellung davon, was da eigentlich auf sie zukommt. Und bestimmt gibt es viele die erstmal ziemlich erstaunt gucken, wenn die ungarische Gruppe ankommt, und man feststellt, dass die Jugendlichen aus dem Kinderheim wirklich vÃ¶llig anders sind als man selber, dass man vielleicht am Anfang auch gar nicht wirklich viel mit ihnen anfangen kann, weil man einfach mal nicht dieselbe Sprache spricht und es einen auch sonst erstmal ein bisschen umhaut, wenn sie in ihrer lauten, stÃ¼rmischen und einfach un-deutschen art auf einen losstÃ¼rmen und man vielleicht gar nicht so richtig weiÃŸ wie man reagieren soll.</p>]]>
<![CDATA[<p>Aber das hÃ¤lt zum GlÃ¼ck nicht lange an, denn dadurch dass man sich im Zeltlager auch sonst ganz schÃ¶n umstellen muss, auf kalte (aber erfrischende) BÃ¤der im Fluss, darauf dass man viele dinge selber bauen muss, auf lange Abende am Feuer und tagsÃ¼ber manchmal wilde Schlammschlachten, vergisst man sein Herkunftsland nach einer Weile auch ein bisschen und die Tatsache dass man ja eigentlich ein gesitteter deutscher BÃ¼rger ist, und vor allem stellt man fest, dass die Kommunikation doch gar nicht so schwer ist, weil es erstens auch Ãœbersetzer gibt, und man zweitens so viele Dinge zusammen macht und erlebt, dass man sich, auch ohne tiefgreifende GesprÃ¤che zu fÃ¼hren, irgendwann kennen lernt, und merkt dass es eigentlich herrlich ist, mal zwei Wochen lang mit so vÃ¶llig anderen Leuten zusammen zu sein und ganz anders zu leben.</p>

<p>Auch wenn man frÃ¼h vielleicht manchmal, nach einer verregneten Nacht, aus einem feuchten Zelt kriechen muss, zum hundertsten male WeiÃŸbrotscheiben mit dÃ¼nnem Belag isst, und sich vielleicht heimlich manchmal gewaschene Klamotten und ein Glas Nutella ganz fÃ¼r sich alleine wÃ¼nscht, ist die Stimmung trotzdem immer so wundervoll, dass man am liebsten noch viel viel lÃ¤nger bleiben wÃ¼rde! Auch wenn eine Campteilnehmerin am Ende des Lagers verkÃ¼ndete, dies sei ihr erstes und ihr letztes Camp gewesen, hat das bestimmt nur etwas damit zu tun, das besagte Teilnehmerin schon siebzig ist, und ich glaube es gibt keinen der sich ihr da angeschlossen hÃ¤tte.</p>

<p>Weil es einfach herrlich ist, so viele neue Menschen kennen zu lernen, neue und interessante Erfahrungen zu machenâ€¦ und auf der anderen Seite erfÃ¤hrt man natÃ¼rlich auch nicht alle Tage so viel Ã¼ber das wirkliche Leben in RumÃ¤nien und besonders das Leben der Kinderheimjugendlichen, dass sich so grundlegend von unserem unterscheidet.</p>

<p>Ich denke, wer einmal mit in RumÃ¤nien war wird die Zeit auf jeden Fall niemals vergessen!</p>]]>
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<title>Seminarbericht &amp;#8222;LebenslÃ¤ufe&amp;#8220;</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
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<summary type="text/plain">Viele Wege fÃ¼hren nach Turia Woher kommst du? Wohin wirst du gehen? Welche Erfahrungen haben dich geprÃ¤gt? Was willst du in deinem Leben erreichen? All diese Fragen kÃ¶nnen so viel Ã¼ber die Menschen ans Licht bringen, die sie beantworten. Und...</summary>
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<dc:subject>Seminare</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_richard.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Richard Ott"><i>Viele Wege fÃ¼hren nach Turia</i></p>

<p>Woher kommst du? Wohin wirst du gehen? Welche Erfahrungen haben dich geprÃ¤gt? Was willst du in deinem Leben erreichen? All diese Fragen kÃ¶nnen so viel Ã¼ber die Menschen ans Licht bringen, die sie beantworten. Und doch habe ich bisher nur wenigen Menschen diese Fragen gestellt. Sicherlich deswegen, weil es irgendwie komisch wirkt, ein GesprÃ¤ch etwa beim Kaffeetrinken Â´mal eben in diese Richtung zu lenken.</p>

<p>Im Camp haben wir uns zusammengesetzt, um uns genau darÃ¼ber zu unterhalten. Ob das wohl funktionieren wÃ¼rde? RumÃ¤nische Waisenkinder und (vergleichsweise) wohlbehÃ¼tete deutsche Jugendliche in einer gemischten Gruppe mit Sprachbarriere und Ãœbersetzern? Und ob es funktionierte! Wie so vieles andere in diesem wunderbaren Camp klappte es sogar viel besser als ich je erwartet hÃ¤tte.</p>]]>
<![CDATA[<p>Einige wollten ihre Geschichte lieber nicht erzÃ¤hlen, aus anderen sprudelten die WÃ¼nsche und TrÃ¤ume nur so heraus: Aus RumÃ¤nien weggehen und eine berÃ¼hmte TÃ¤nzerin werden. Oder Basketballspieler. Oder Ã„rztin. In der Region bleiben will kaum jemand - das gleiche Bild wie bei den deutschen Teilnehmern.</p>

<p>Ein Junge erzÃ¤hlte, dass ihn seine Mutter genau wie alle seine Geschwister ins Kinderheim gegeben hatte, weil sie zu arm war, um die Kinder zu versorgen. Sie ist fÃ¼r ihn die wichtigste Person in seinem Leben. Seit einem Jahr hat sie ihn nicht mehr besucht. Er hat zwar Wut auf sie, weil sie ihn weggegeben hat, aber er liebt sie trotzdem.</p>

<p>&#8222;Mitleid wollen wir keines&#8220;, stellte einer der Ã¤lteren Jugendlichen klar. Aber was dann? Vielleicht ja das, was sich Jugendliche in Deutschland genauso wÃ¼nschen wÃ¼rden: Jemand, der ihnen zuhÃ¶rt. Jemand, der sie liebt. Und dass sie weiter auf die ErfÃ¼llung ihrer TrÃ¤ume hoffen kÃ¶nnen - wenigstens ein bisschen.</p>

<p>Und darÃ¼ber staune ich noch heute: Mit vorher absolut Fremden habe ich in RumÃ¤nien Ã¼ber viel persÃ¶nlichere Dinge gesprochen als mit den ganzen Kaffeetrink-Bekanntschaften in Deutschland.</p>

<p><i>-Richard Ott</i></p>]]>
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<title>Zahlen und Fakten</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-09-08T12:01:25Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2005:/2005//1.17</id>
<created>2005-09-08T12:01:25Z</created>
<summary type="text/plain">6 LÃ¤nder 16.000 Km in 4 Autobussen 4 Nationen 35 RumÃ¤nen ungarischer NationalitÃ¤t, 25 Deutsche, 1 Amerikanerin, 1 Ungarin Alter des jÃ¼ngsten Teilnehmers: 5 Alter der Ã¤ltesten Teilnehmerin: 70 Durchschnittsalter: 18 14 Tage, 12 NÃ¤chte Bild: Der Feldweg zum Camp...</summary>
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<name>Peter</name>
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<email>peter@acado.de</email>
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<dc:subject>Vorwort</dc:subject>
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<![CDATA[<p>6 LÃ¤nder</p>

<p>16.000 Km in 4 Autobussen</p>

<p>4 Nationen</p>

<p>35 RumÃ¤nen ungarischer NationalitÃ¤t, 25 Deutsche, 1 Amerikanerin, 1 Ungarin</p>

<p>Alter des jÃ¼ngsten Teilnehmers: 5<br />
Alter der Ã¤ltesten Teilnehmerin: 70</p>

<p>Durchschnittsalter: 18</p>

<p>14 Tage, 12 NÃ¤chte</p>

<p><img src="img/landscape_280_turia.jpg" width="280" height="187" border="0" align="left" alt="Feldweg zum Camp Turja"/><br clear="all"/><i>Bild: Der Feldweg zum Camp</i><br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>5 Mannschaftszelte</p>

<p>30 Personenzelte</p>

<p>1 BlockhÃ¼tte</p>

<p>1 Lagerkeller</p>

<p>3 ha Wiese</p>

<p>1 Bach</p>

<p>3 BrÃ¼cken</p>

<p>3 Quellen</p>

<p><img src="img/landscape_280_steg_bach.jpg" width="280" height="210" border="0" align="left" alt="Team Wasserbau sitzt auf dem neuen Steg" /><br clear="all"/><i>Bild: Team Wasserbau sitzt auf dem neuen Steg</i></p>

<p>1 Kochstelle</p>

<p>2 KÃ¼chenfrauen</p>

<p>1 Lagerfeuer</p>

<p>1 Dusche</p>

<p>4 Toiletten, 1 Pissoir</p>

<p><img src="img/landscape_280_campground_wiese.jpg" width="280" height="210" align="left" alt="Die Wiese war unser Lagerplatz" /><br clear="all"/><i>Bild: Die Wiese war unser Lagerplatz</i></p>

<p>1 Kuhherde</p>

<p>2 Schafherden, 2 Pferde</p>

<p>5 Ziegen</p>

<p>1.000.000 FledermÃ¤use</p>

<p>Millionen von BorkenkÃ¤fern, Insekten, Schnecken und Getier pro Zelt</p>

<p>18 kg Kaffee</p>

<p>300 Liter Wasser pro Tag</p>

<p>4 WassertrÃ¤ger</p>

<p>20.000 leu pro Flasche Bier</p>

<p>1 Ãœberschwemmung</p>

<p>2 Gewitterregen</p>

<p>9 Tage Sonne</p>

<p><img src="img/landscape_280_wanderung_laom.jpg" width="280" height="187" border="0"  align="left" alt="Ausblick auf der Wanderung zum La Om" /><br clear="all"/><i>Bild: Ausblick auf der Wanderung zum La Om</i></p>

<p>1.500 HÃ¶henmeter</p>

<p>2 Wanderungen</p>

<p>1 See</p>

<p>3 StÃ¤dte</p>

<p>43 Pferdewagen</p>

<p>1 Volleyballturnier</p>

<p><img src="img/landscape_280_volleyball.jpg" width="280" height="210" border="0" align="left" alt="Volleyball, Marcella wird annehmen" /><br clear="all"/><i>Bild: Volleyball, Marcella wird annehmen</i></p>

<p>1 Held von Turja</p>

<p>1 Nacht und 4 Kurzaufenthalte im Krankenhaus, zweimal kein RÃ¶ntgenfilm vorhanden</p>

<p>10 min fÃ¼r 1 kg Nutella</p>

<p><img src="img/landscape_280_nutella.jpg" width="280" height="210" border="0" align="left" alt="Friedi, ist das Nutella schon alle?" /><br clear="all"/><i>Bild: Friedi, ist das Nutella schon alle?</i></p>

<p>10 â‚¬ fÃ¼r eine gegessene Spinne</p>

<p>200 Sekunden Warmduschen benÃ¶tigt 30 min Vorbereitung und 4 zuarbeitende Personen</p>

<p><img src="img/landscape_280_rasierdusche.jpg" width="280" height="187" border="0" align="left" alt="Rasieren im Waschraum mit Dusche" /><br clear="all"/><i>Bild: Rasieren im Waschraum mit Dusche</i></p>]]>
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<title>Reisebericht von Elisa Walter</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-09-06T22:03:14Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2005:/2005//1.16</id>
<created>2005-09-06T22:03:14Z</created>
<summary type="text/plain">Ich bin nach RumÃ¤nien mitgefahren, weil ich mich nach anderen Welten als der, in welcher ich groÃŸ geworden bin, sehne â€“ und ich habe eine andere gefunden. So weltoffen ich zu sein glaubte, Vorurteile hatte ich doch, wie mir recht...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
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<dc:subject>Reiseberichte</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_elisa2.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Elisa">Ich bin nach RumÃ¤nien mitgefahren, weil ich mich nach anderen Welten als der, in welcher ich groÃŸ geworden bin, sehne â€“ und ich habe eine andere gefunden.</p>

<p>So weltoffen ich zu sein glaubte, Vorurteile hatte ich doch, wie mir recht flink bewusst wurde. Aber, was die Landstriche, die ich sehen und erleben durfte, und die Gruppe netter und interessanter Menschen mir zu bieten hatten, hat mich sehr schnell alles vorgefertigte aufgeben lassen. Am anziehendsten war und ist fÃ¼r mich die Einfachheit, in der die Menschen zu leben vermÃ¶gen. Die Lebensart wirkt auf mich sehr viel lebendiger als die meines Umfeldes, sehr viel lebensfroher, die allgemeine KonsumbetÃ¤ubung hat dort dem Anschein nach noch keinen erheblichen Einzug gefunden. Auch das Klima im Camp hat mir sehr zugesagt â€“ vor allem das freundliche Miteinander, die Hilfsbereitschaft, das Kollektiv.</p>]]>
<![CDATA[<p>Allerdings, einen Punkt gab es, der mir immer und immer wieder die Ruhe genommen hat â€“ wir haben es zwar geschafft im Seminar Ã¼ber die Rolle der Frau zu sprechen, aber nicht einmal der GroÃŸteil der deutschen Teilnehmer war in der Lage das alte Rollendenken abzulegen. So wurde zum Beispiel schon zu Beginn des Lagers darum gebeten, dass sich doch bitte zum WÃ¤scheplatzbau noch ein Mann melden mÃ¶ge, aufdass auch alles schÃ¶n stabil wird. Sind Frauen nicht dazu in der Lage etwas zu bauen, was hÃ¤lt und seine Funktion erfÃ¼llt?</p>

<p>Ich habe die GemÃ¼tlichkeit, die Ruhe, die unglaubliche Landschaft und den so traumhaft klaren Sternenhimmel, aber auch die vielen angenehmen Menschen im Camp unsagbar genossen. Und nicht nur der Kopf hat einiges an Wissen Ã¼ber Land und Leute mitgenommen, auch Herz und Sinne sind bereichert und ich habe wieder ein paar liebe Menschen kennen lernen dÃ¼rfen, die mich sicher noch ein ganzes StÃ¼ck meines Weges begleiten werden. </p>

<p>Habt Dank fÃ¼r diese entspannten und doch so vielseitig bereichernden beiden Wochen â€“ bis zum nÃ¤chsten Jahr.</p>

<p><i>Elisa Walter</i><br />
</p>]]>
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<title>Campbericht von Lydia Haferkorn</title>
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<issued>2005-09-06T08:46:25Z</issued>
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<summary type="text/plain">Internationales Jugendcamp in RumÃ¤nien, Juli 2005 Als ich das erste mal mit dem Projekt der SÃ¤chsischen Jugendstiftung in BerÃ¼hrung kam, war mir noch nicht vollkommen klar, was (und wer) mich in diesen 16 Tagen erwarten wÃ¼rde. Das ResÃ¼mee im RÃ¼ckblick...</summary>
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<dc:subject>Reiseberichte</dc:subject>
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<![CDATA[<p><i>Internationales Jugendcamp in RumÃ¤nien, Juli 2005</i></p>

<p><img src="img/faces_90_lydia.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Lydia"> Als ich das erste mal mit dem Projekt der SÃ¤chsischen Jugendstiftung in BerÃ¼hrung kam, war mir noch nicht vollkommen klar, was (und wer) mich in diesen 16 Tagen erwarten wÃ¼rde. Das ResÃ¼mee im RÃ¼ckblick kann lediglich lauten: Es hÃ¤tte nicht besser, schÃ¶ner, eindrucksvoller, intensiver, lebhafter, spannender, amÃ¼santer, ... sein kÃ¶nnen.</p>

<p>Der Gewinn, den ich fÃ¼r mich persÃ¶nlich und mein zukÃ¼nftiges Leben aus dieser wertvollen (und hoffentlich nicht letzten!) Erfahrung ziehen kann, ist in Worten nur zu umreiÃŸen.</p>

<p>Die Begegnung mit so vielen verschiedenen Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen und -situationen Ã¶ffnet Grenzen und baut BrÃ¼cken. Man lernt, das eigene Leben, seine Gewohnheiten, heimatliche Gesellschaftsstrukturen und Wertvorstellungen aus anderer Perspektive zu betrachten, diese zu vergleichen und beurteilen - was in einem Projekt in einer â€žwestlich zivilisierten industriellen Profit- und Konsumgesellschaft" meiner Meinung nach nicht auf diese Weise realisierbar gewesen wÃ¤re.</p>

<p>Es war faszinierend mitzuerleben, wie binnen zwei Tagen ein komplettes Dorf entstand, alle gemeinsam ein Ziel verfolgten: 14 Tage unvergesslichen, ganz besonderen Urlaub zu erleben.</p>]]>
<![CDATA[<p>Nicht nur die zahlreichen Seminare sondern auch kleine Spiele zwischendurch, interessante GesprÃ¤che (trotz Sprachbarriere ...) und gemeinsame AktivitÃ¤ten wie wandern, Volleyball, das allabendliche Lagerfeuer oder der Morgenkreis gaben ein GefÃ¼hl des Verbundenseins.</p>

<p>Dabei stand der gegenseitige Austausch im Vordergrund - kein Egozentrismus, keine Selbstherrlichkeit.</p>

<p>Auch bei unseren AusflÃ¼gen (exemplarisch: Turia) konnten wir Einblicke in das traditionelle Alltagsleben der RumÃ¤nen erhalten. Es begegnete uns unbeschreibliche Offenheit und Freundlichkeit - die ihren Ausdruck zum Beispiel im Trampen per Pferdewagen fand.</p>

<p>Im Fazit kann ich nur immer wieder betonen, dass es fÃ¼r mich ein wundervolles, groÃŸartiges Erlebnis war - an dem ich hoffe im nÃ¤chsten Jahr wieder teilhaben zu kÃ¶nnen.</p>

<p><i>Von Lydia Haferkorn</i></p>]]>
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<title>Seminarbericht zur Ceaucescu-Diktatur</title>
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<summary type="text/plain">Um die heutige Situation in RumÃ¤nien verstehen zu kÃ¶nnen, kommt man nicht umhin, die Zeit und Epoche der PrÃ¤gung des Landes durch den Diktator Nikolai Ceausescu und seine Frau, genauer zu betrachten. Wie konnte es zu einer derartigen Machtballung in...</summary>
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<name>Peter</name>
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<dc:subject>Seminare</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_ruediger.gif" width="90" height="90" border="0" align="right"  alt="RÃ¼diger Steinke">Um die heutige Situation in RumÃ¤nien verstehen zu kÃ¶nnen, kommt man nicht umhin, die Zeit und Epoche der PrÃ¤gung des Landes durch den Diktator Nikolai Ceausescu und seine Frau, genauer zu betrachten.</p>

<p>Wie konnte es zu einer derartigen Machtballung in der Hand zweier Menschen kommen und welche psychopatischen Wahnvorstellungen trieb sie dazu, die BevÃ¶lkerung in Armut, Elend und Angst zu treiben?</p>]]>
<![CDATA[<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang die Betrachtung der biographischen HintergrÃ¼nde des Nicolai Ceausescu sowie anderer Tyrannen des verg. Jahrhunderts. Seine Diktatur mit ihrer BrutalitÃ¤t und Menschenverachtung wirkt wie die Neuinszenierung der eigenen persÃ¶nlichen Geschichte. Es ist, als wÃ¼rden solche Menschen in der AufbÃ¼rdung des eigenen erlebten Elends auf andere Menschen, eine Befriedigung oder eine Art spÃ¤te Rache erleben.</p>

<p>Immer wieder prÃ¤gen Diktatoren die Weltgeschichte und kostet tausenden Menschen das Leben. Wieso wird der Wahn solcher Menschen nicht rechtzeitig enttarnt, gestoppt und verhindert? Wie entstehen Macht und- Staatsstrukturen die eine solche Diktatur stÃ¼tzen und befÃ¶rdern?</p>

<p>Das waren einige Themen und Impulse dieses Seminars.</p>

<p><a href="http://de.wikipedia.org/"><img src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" width="16" height="16" align="left" border="0"></a>&nbsp;Folgndes Informationen sind aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolae_CeauÅŸescu">Wikipedia-Artikel Ã¼ber Nicolae CeauÅŸescu</a> entnommen.</p>

<p>Nicolae CeauÅŸescu (* 26. Januar 1918 in ScorniceÅŸti; â€  25. Dezember 1989 in TÃ¢rgoviÅŸte, gesprochen "Tschauschesku") war ein kommunistischer Politiker und spÃ¤terer StaatsprÃ¤sident RumÃ¤niens. Er war verheiratet mit Elena CeauÅŸescu. Mit ihr zusammen hatte CeauÅŸescu zwei SÃ¶hne und eine Tochter.</p>

<p><b>Nicolai Ceausescu, Herkunft und Jugend</b></p>

<p>Nicolae Ceausescu wurde 1918 in Scornicesti geboren, einem 2000-Seelen-Dorf im Bezirk Olt in der Kleinen Walachei. Er war der Sohn einer einfachen Bauernfamilie. Seine Mutter war eine glÃ¤ubige orthodoxe Christin. Sein Vater Andruta war als Trinker und SchlÃ¤ger im Ort berÃ¼chtigt und in den 1930er Jahren AnhÃ¤nger der faschistischen Bewegung RumÃ¤niens. Beide hatten, einschlieÃŸlich Nicolae, neun Kinder, von denen eines jedoch starb.</p>

<p>Wie zur damaligen Zeit in den lÃ¤ndlichen Regionen des Landes Ã¼blich, erhielt Ceausescu nur eine vierjÃ¤hrige Grundschulausbildung. Seine Leistungen waren dabei durchschnittlich bis gut. So erhielt er in Lesen und Betragen jeweils die Note 8, in Mathematik eine 6 (hÃ¶chste Note 10, schlechteste 0). Viele Jahre spÃ¤ter, als der Personenkult um Ceausescu seinen HÃ¶hepunkt erreichte, wurden seine schulischen Leistungen im Nachhinein Ã¼berhÃ¶ht. Seine Lehrer priesen Ceausescu dabei als einen SchÃ¼ler, in dem sie schon frÃ¼h einen "strahlenden Mathematiker" oder gar einen "forschenden Geist" erkannt haben wollten. Der junge Ceausescu war ein EinzelgÃ¤nger, der wegen seiner geringen KÃ¶rpergrÃ¶ÃŸe und eines Sprachfehlers unter mangelndem Selbstbewusstsein litt.</p>

<p>Mit dem Ende seiner Schulzeit begann fÃ¼r ihn ein neuer Lebensabschnitt. Im Alter von elf Jahren schickte ihn seine Familie in die Hauptstadt Bukarest, wo er bei seiner Schwester und ihrem Ehemann lebte. Ceausescu begann eine Lehre als Schuhmacher. Dabei kam er erstmals mit kommunistischem Gedankengut in Kontakt. Sein Meister lieÃŸ ihn BotengÃ¤nge fÃ¼r die mit etwa 1000 - 1500 Mitgliedern kleine Kommunistische Partei RumÃ¤niens machen, deren AnhÃ¤nger er war. 1933 wurde Ceausescu dann erstmals kurzzeitig von der Polizei verhaftet. Der Grund fÃ¼r diese Festnahme ist bis heute nicht genau nachgewiesen, man vermutet jedoch dass es um Diebstahl geht. In spÃ¤teren Werken staatsoffizieller rumÃ¤nischer Historiker wird Streikhetze angegeben. Allerdings wurde spÃ¤ter auch immer wieder der unbewiesene Vorwurf kolportiert, dass Ceausescu in dieser Zeit DiebstÃ¤hle und kleinere Gaunereien begangen habe. Im August 1934 kam es zu einer erneuten Verhaftung. Ceausescu war beim Verteilen regierungsfeindlicher FlugblÃ¤tter gefasst worden und wurde dafÃ¼r der Hauptstadt verwiesen. Unter Polizeibegleitung musste er in seinen Heimatort Scornicesti zurÃ¼ckkehren. Dort blieb er wohl fast das ganze Jahr 1935. (Nach eigener Darstellung kehrte Ceausescu nach seiner Ankunft umgehend nach Bukarest zurÃ¼ck.) Gegen Ende 1935 kehrte er in die rumÃ¤nische Hauptstadt zurÃ¼ck und nahm dort seine PropagandatÃ¤tigkeit fÃ¼r die Kommunisten wieder auf. 1936 wurde Ceausescu erneut verhaftet, nachdem er beim Verteilen von FlugblÃ¤ttern aus einem fahrenden Zug heraus gefasst wurde.</p>

<p>Diese dritte Festnahme bedeutete fÃ¼r den jungen Ceausescu eine einschneidende Wende in seinem Leben. Erstmals wurde er zu einer GefÃ¤ngnisstrafe verurteilt. Dies erwies sich fÃ¼r seine spÃ¤tere Parteikarriere jedoch als GlÃ¼cksfall, da er wÃ¤hrend seines GefÃ¤ngnisaufenthalts mit fÃ¼hrenden Mitgliedern der KP zusammentraf. Darunter befand sich auch der spÃ¤tere Parteichef und wichtige FÃ¶rderer Ceausescus, Gheorghe Gheorghiu-Dej. Nachdem er Ende 1938 aus der Haft entlassen wurde, nahm Ceausescu 1939 eine TÃ¤tigkeit als kommunistischer JugendfunktionÃ¤r auf. Im gleichen Jahr lernte er die zwei Jahre Ã¤ltere Lenuta Petrescu kennen, die spÃ¤ter seine Ehefrau werden sollte. Nachdem mit Ion Antonescu eine faschistisch orientierte Regierung die Macht in RumÃ¤nien Ã¼bernommen hatte, bedeutete dies fÃ¼r Ceausescu eine erneute Inhaftierung. Bis zum Sturz der Antonescu-Diktatur 1944 war er wieder im GefÃ¤ngnis, gemeinsam mit den GrÃ¶ÃŸen der rumÃ¤nischen KP. Diese GefÃ¤ngnisfraktion sollte sich in den innerparteilichen MachtkÃ¤mpfen im NachkriegsrumÃ¤nien gegen die Fraktion der Illegalen und spÃ¤ter der Moskauer Fraktion um Ana Pauker durchsetzen.</p>

<p><b>FunktionÃ¤rskarriere im kommunistischen RumÃ¤nien</b></p>

<p>Nach dem Sturz Antonescus durch KÃ¶nig Mihai I., den er mit der UnterstÃ¼tzung oppositioneller Politiker sowie der Armee unter dem Druck der vorrÃ¼ckenden Roten Armee durchgefÃ¼hrt hatte, wurde die rumÃ¤nische KP (RKP) an der Macht beteiligt. FÃ¼r Ceausescu wurde ein Posten als fÃ¼hrendes Mitglied der kommunistischen Jugendbewegung gefunden. DarÃ¼ber hinaus wurde er im Oktober 1945 durch die FÃ¼rsprache Gheorghiu-Dejs Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der RKP. Ceausescu war die Nummer 30 auf einer Liste von 35 Personen, die gewÃ¤hlt wurden. 1946 wurde er als Parteiinstrukteur nach Constanta und spÃ¤ter in den Distrikt Olt geschickt. Dieser unspektakulÃ¤re Posten wurde spÃ¤ter von den "Hofhistorikern" Ceausescus zum KreisparteisekretÃ¤r aufgewertet. Am 19. November 1946 errang er ein politisches Amt, welches er in seiner politischen Karriere am lÃ¤ngsten tragen sollte, welches aber in kommunistischen Staaten in der Regel auch verhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸig unbedeutend ist: Ceausescu wurde fÃ¼r den Distrikt Olt als Abgeordneter in die GroÃŸe Nationalversammlung, das rumÃ¤nische Parlament, gewÃ¤hlt. Diesen Posten hatte er bis zu seinem Tod 1989 inne. Der einzige Knick in Ceausescus langer Karriere ereignete sich etwas mehr als ein Jahr spÃ¤ter. Auf dem Vereinigungsparteitag der RKP mit der sozialdemokratischen PSD zur RumÃ¤nischen Arbeiterpartei (PMR, Partidul Muncitorilor din RomÃ¢nia) im Februar 1948 wurde der JungfunktiorÃ¤r Ceausescu nicht wieder ins ZK gewÃ¤hlt, obwohl das Gremium auf 41 Personen aufgestockt wurde. Er war vorlÃ¤ufig einer von 16 stellvertretenden ZK-Mitgliedern. Der Grund fÃ¼r diese Niederlage dÃ¼rfte auch darin zu suchen sein, dass sich in der Partei die mangelnden FÃ¤higkeiten Ceausescus herumgesprochen hatten.</p>

<p>Allerdings konnte er sich der Protektion seines FÃ¶rderers Gheorghiu-Dej weiterhin sicher sein. Dieser verhalf ihm im MÃ¤rz 1948 zum Posten des stellvertretenden Landwirtschaftsministers unter Vasile Vaida, der ebenso wie Ceausescu Schuhmacher war. Allerdings zog er in dieser Funktion starke Kritik auf sich. Als Hauptverantwortlicher trieb er die Bodenreform ohne jegliche RÃ¼cksichtnahme voran. Ceausescu folgte in dieser Phase als begeisterter Stalinist den Vorstellungen Ana Paukers. Diese RadikalitÃ¤t in der Frage der Bodenreform fÃ¼hrte sogar zu Zweifeln an Ceausescus FÃ¤higkeiten bei Gheorghiu-Dej. Dieser entschloss sich aber, den Enthusiasmus seines ProtegÃ©s auf ein anderes Feld zu lenken. Er bekam am 9. Januar 1950 fÃ¼r vier Jahre den Posten des stellvertretenden Verteidigungsministers. Gleichzeitig wurde er in den Rang eines Generalleutnants der Infanterie befÃ¶rdert und wurde Chef der Obersten Politischen Direktion der Volksarmee (rum. Sef al Directiei Superioare Politice a Armatei Populare). Am 23. Juli 1953 kam es noch zu einer kleinen Aufwertung seines Amtes. Ceausescu durfte sich nun Erster stellvertretender Verteidigungsminister nennen und stand damit in der Ministerialhierarchie direkt hinter Verteidigungsminister Emil Bodnaras. In der Zwischenzeit wurde er im Mai 1952 im Zuge der SÃ¤uberungen gegen die Moskauer Fraktion um Ana Pauker auch wieder Mitglied des ZK der PMR. Sein innerparteilicher Aufstieg begann spÃ¤testens, als Ceausescu mit dem Ende seiner Zeit im Verteidigungsministerium am 19. April 1954 zum SekretÃ¤r des ZK fÃ¼r Organisationsfragen sowie zum Kandidaten fÃ¼r das PolitbÃ¼ro aufstieg. Der Posten des ZK-SekretÃ¤rs fÃ¼r Organisationsfragen stellte in den kommunistischen Parteien eine wichtige Machtposition dar, weil damit unter anderem auch der Zugriff auf innerparteiliche Personalentscheidungen gegeben war. (In der Sowjetunion hatte beispielsweise Josef Stalin diese Position inne.) Die endgÃ¼ltige Aufnahme Ceausescus in das PolitbÃ¼ro fand im Dezember 1955 statt. Er gehÃ¶rte nun zu einem elitÃ¤ren Zirkel von elf Personen, welche die Macht des Landes in ihren HÃ¤nden hielten.</p>

<p><b>Nachfolger Gheorghiu-Dejs</b></p>

<p>Zehn Jahre spÃ¤ter starb der bis dahin unbestrittene FÃ¼hrer der rumÃ¤nischen Kommunisten, Gheorghiu-Dej, an Krebs. Am 22. MÃ¤rz 1965, drei Tage nach dem Ableben seines FÃ¶rderers, wurde Ceausescu als Erster SekretÃ¤r des ZK der PMR nominiert. Die formell noch nÃ¶tige Wahl durch den Parteitag fand im Juli 1965 statt. Bei diesem Parteitag setzte Ceausescu auch durch, dass die PMR wieder in RKP zurÃ¼ckbenannt wurde. Nach dem bisher weitgehend allein herrschenden Gheorghiu-Dej musste sich Ceausescu die Macht anfangs jedoch mit anderen FÃ¼hrungspersonen teilen, die ihn bei der Wahl innerparteilich gegen Konkurrenten unterstÃ¼tzt hatten. So Ã¼bernahm Chivu Stoica das Amt des Vorsitzenden des Staatsrates und Ion Gheorghe Maurer behielt seinen Posten als MinisterprÃ¤sident. Auf dem schon erwÃ¤hnten Parteitag wurde diese Ã„mterteilung noch dadurch formalisiert, indem festgeschrieben wurde, dass zukÃ¼nftig Parteimitglieder nur noch eine FÃ¼hrungsfunktion als Vollzeitstelle besetzen kÃ¶nnen sollten.</p>

<p>Allerdings zeigte sich sehr schnell die Zielstrebigkeit Ceausescus, der bereits am 9. Dezember 1967 zusÃ¤tzlich das Amt des Vorsitzenden des Staatsrates Ã¼bernehmen konnte. AuÃŸenpolitisch distanzierte er sich in dieser Zeit Ã¶ffentlich vom Kurs der Sowjetunion und nÃ¤herte sich sogar der sowjetfeindlichen Volksrepublik China an. Er war ebenfalls nicht bereit, im Jahr 1968 rumÃ¤nische Truppen gegen die AufstÃ¤ndischen des Prager FrÃ¼hlings einzusetzen.</p>

<p>Bereits 1966 versuchte Ceausescu, den Mangel an Bildung, unter dem er litt, auf ungewÃ¶hnliche Art und Weise auszumerzen. Er begann ein Studium ohne Anwesenheit, welches er auch mit einem Diplom der Bukarester Wirtschaftsakademie abschloss. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Arbeit Ã¼ber AusgewÃ¤hlte Probleme der industriellen Entwicklung RumÃ¤niens im 19. Jahrhundert von einem Ghostwriter verfasst wurde.</p>

<p><b>Personenkult</b></p>

<p>Eine Reise Ceausescus nach China und Nordkorea brachte ihn mit dem dort praktizierten Personenkult in BerÃ¼hrung. Davon angeregt begann er, diesen konsequent auf RumÃ¤nien zu Ã¼bertragen. Am 28. MÃ¤rz 1974 Ã¼bernahm er das Amt des rumÃ¤nischen PrÃ¤sidenten. Da die hierzu nÃ¶tige VerfassungsÃ¤nderung jedoch vergessen wurde, musste sie am 17. MÃ¤rz 1975 nachgeholt und Ceausescu erneut als StaatsprÃ¤sident bestÃ¤tigt werden. In seiner Amtszeit baute Ceausescu eine stalinistische Diktatur mit einem starken Personenkult auf. Mit seinen zahlreichen offiziellen Titeln gab er sich nicht zufrieden. So lieÃŸ er sich Conducator (dt. FÃ¼hrer) nennen. Dies war ein Titel, der auch schon unter der faschistischen Antonescu-Diktatur bestand. DarÃ¼ber hinaus wurden ab Mitte der 1970er Jahre zahlreiche LyrikbÃ¤nde herausgegeben, die Hofdichter, unter ihnen die heute noch aktiven ultranationalistischen Politiker Corneliu Vadim Tudor (PRM, Partidul RomÃ¢nia Mare, dt. GroÃŸrumÃ¤nienpartei) und Adrian Paunescu (PSD, Partidul Social Democrat, dt. Sozialdemokratische Partei), regelmÃ¤ÃŸig zu seinen Geburtstagen verÃ¶ffentlichten. Dort wurden Ceausescu Titel wie GroÃŸer Kommandant, Titan der Titanen, glorreiche Eiche aus Scornicesti oder Sohn der Sonne gegeben. Er bewunderte die Rhetorik Adolf Hitlers und studierte hÃ¤ufig Filmsequenzen mit dessen Reden. Dabei wurde eine dem Kommunismus eigentlich fremde ReligiositÃ¤t nicht verdeckt. So lieÃŸ er sich auch der AuserwÃ¤hlte oder unser irdischer Gott nennen. Heute noch am gelÃ¤ufigsten ist jedoch die Bezeichnung Genie der Karpaten. Mit einer alles Ã¼berwachenden Geheimpolizei Securitate schaltete er seine Gegner und die politische Opposition aus. Sogar die Hauptstadt Bukarest war mit einem System von Tunneln unterzogen, damit die Securitate jederzeit gegen Oppositionelle vorgehen konnte. Um keine mÃ¶glichen Gegner oder Kritiker im nÃ¤heren Umfeld zu haben, lieÃŸ er wichtige Ã„mter mit Familienmitgliedern besetzen. Besonders seine Frau Elena erlangte dadurch erheblichen Einfluss in der Politik.</p>

<p><b>Niedergang des Ceausescu-Regimes</b></p>

<p>Als 1985 Michael Gorbatschow GeneralsekretÃ¤r der KPdSU wurde und umfangreiche Reformen einleitete, reagierte Ceausescu mit Ablehnung.<br />
Die rigorose Industrialisierung fÃ¼hrte zum Niedergang der Wirtschaft und vor allem der Landwirtschaft: Die Arbeiter erhielten keine LÃ¶hne mehr, elektrischer Strom musste rationiert werden und selbst die Lebensmittelversorgung brach zusammen. Um die Staatsschulden abzubauen wurden Lebensmittel rÃ¼cksichtslos fÃ¼r den Export bestimmt. Statt sich der Probleme anzunehmen, setzte Ceausescu gigantische Bauvorhaben in Gang. Besonders rÃ¼cksichtslos war das so genannte "DorfzerstÃ¶rungs-Programm", bei dem DÃ¶rfer zwangsweise zusammengelegt und in agro-industrielle Industrie-Komplexe umgewandelt werden sollten. WÃ¤ren diese PlÃ¤ne durchgefÃ¼hrt worden, wÃ¤ren circa 8000 DÃ¶rfer zerstÃ¶rt worden.<br />
1988 wurde Ceausescu zu seinem 70. Geburtstag demonstrativ von SED-Chef Erich Honecker mit dem Karl-Marx-Orden ausgezeichnet und damit fÃ¼r seine ablehnende Haltung zur sowjetischen Perestroika gewÃ¼rdigt.</p>

<p><b>Zusammenbruch des Ceausescu-Regimes</b></p>

<p>1989 waren viele rumÃ¤nische Unternehmen bankrott. In der verarmten BevÃ¶lkerung machte sich zunehmend Unmut bemerkbar. Selbst die Staatspolizei und hohe Mitglieder der KP kritisierten zunehmend die FÃ¼hrung Ceausescus. Besonderen Unmut erregte das oben erwÃ¤hnte umstrittene "DorfzerstÃ¶rungs-Programm". Erst im FrÃ¼hling 1990 wurde international bekannt, dass die kommunistische FÃ¼hrung Ã¼berall im Land Kinderheime fÃ¼r die "Unwiederbringlichen" (Behinderte und Kinder notleidender Eltern) eingerichtet hatte (siehe unter Cighid). Auf Grund der dort Ã¼blichen unmenschlichen Behandlung wurden sie auch als "Kinder-GULAGs" bezeichnet.</p>

<p>Am 16. Dezember kam es zu einem grÃ¶ÃŸeren Aufstand im westrumÃ¤nischen Timisoara, nachdem ein regimekritischer Priester, LÃ¡szlÃ³ TokÃ©s, verschleppt werden sollte. Mehrere Demonstranten wurden dabei getÃ¶tet. Die Geheimpolizei Securitate setzte bei der Niederschlagung Hubschrauber ein und begann daraufhin mit einem regelrechten Terror gegen die AufstÃ¤ndischen und diejenigen Mitglieder der Armee, welche die Fronten gewechselt hatten.</p>

<p>Am 21. Dezember hielt Ceausescu eine Rede, bei der ihn die BevÃ¶lkerung mit Buhrufen empfing. Einen Tag spÃ¤ter versuchte er ein zweites Mal die Massen zu beruhigen. Diese waren aber so aufgebracht, dass sie begannen, das ParteigebÃ¤ude zu stÃ¼rmen. Ceausescu und seine Frau versuchten Ã¼ber die Grenze zu fliehen, wobei sie von Soldaten der rumÃ¤nischen Armee bei TÃ¢rgoviste nÃ¶rdlich von Bukarest festgenommen wurden. Am 25. Dezember wurde Ceausescu zusammen mit seiner Frau von einem eilig zusammengestellten MilitÃ¤rgericht im Schnellverfahren ohne rechtmÃ¤ÃŸigen Prozess zum Tode verurteilt und noch am selben Tag erschossen.</p>

<p>Kurz vor 15 Uhr Ortszeit starb Nicolae Ceausescu gemeinsam mit seiner Frau Elena Ceausescu im Kugelhagel eines ErschieÃŸungskommandos. Kurz vor seinem Tod soll er gerufen haben: "Es lebe die freie und unabhÃ¤ngige Sozialistische Republik RumÃ¤nien!". Die letzten Worte seiner Frau sollen gewesen sein: "Nicolae, man ermordet uns? In unserem RumÃ¤nien?". Nach der ÃœberfÃ¼hrung der beiden Leichen von TÃ¢rgoviste nach Bukarest, wurden sie am 30. Dezember 1989 unter grÃ¶ÃŸter Geheimhaltung und unter falschem Namen auf dem Bukarester Friedhof Ghencea begraben. Heute sind die beiden GrÃ¤ber, die nicht zusammen liegen, ausfindig gemacht und kÃ¶nnen besucht werden. Die Tochter der Ceausescus verhandelt mit der rumÃ¤nischen FÃ¼hrung darÃ¼ber, die Leichen exhumieren zu lassen und zusammen in einem Mausoleum zu beerdigen.</p>

<p>Nach dem Sturz Ceausescus Ã¼bernahm die Front zur nationalen Rettung (FSN) unter dem Vorsitz von Ion Iliescu, einem politischen Ziehsohn des "Conducator", die FÃ¼hrung in RumÃ¤nien. SpÃ¤ter kam es immer Ã¶fter auch zu kritischen Untersuchungen der Ereignisse im Dezember 1989.</p>

<p><br />
<i>RÃ¼diger Steinke</i></p>]]>
</content>
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<title>Reisebericht von Peter GroÃŸmann</title>
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<issued>2005-09-01T22:31:27Z</issued>
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<summary type="text/plain"> Die zwei Wochen im Camp haben mich gestÃ¤rkt, in KÃ¶rper, Geist und Seele. Neben all der Plackerei, wie dem Wasserholen, den Bauarbeiten und der sportlichen Bewegung war es fÃ¼r mich eine sehr herzliche Erfahrung. Ich habe neue Freunde gewonnen...</summary>
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<dc:subject>Reiseberichte</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_peter.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Peter"> Die zwei Wochen im Camp haben mich gestÃ¤rkt, in KÃ¶rper, Geist und Seele. Neben all der Plackerei, wie dem Wasserholen, den Bauarbeiten und der sportlichen Bewegung war es fÃ¼r mich eine sehr herzliche Erfahrung. Ich habe neue Freunde gewonnen und zum ersten Mal seit ich die Schule verlassen habe, das GefÃ¼hl gehabt, Teil einer groÃŸen, zusammen gehÃ¶renden Gruppe zu sein. </p>

<p>Ich glaube auch, ich bin mutiger geworden, neue Herausforderungen anzunehmen, mich beweisen zu wollen und anderen zu dienen. In meinem normalen Leben sitze ich viel am Computer und bin ein WaldlÃ¤ufer, ein EinzelgÃ¤nger. Hier im Camp konnte ich zwar weiterhin ein Ruhepol sein, doch musste ich mich Ã¶ffnen und in die Gruppe einfÃ¼gen. Es nicht einfach, diese Erfahrung in Worte auszudrÃ¼cken. Auch das GefÃ¼hl, ein neues StÃ¼ck Heimat gewonnen zu haben. Dass ich die Armut gesehen habe, aber auch den Reichtum des Landes, seine fleiÃŸigen Menschen und die wunderschÃ¶ne Natur.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Schon die Fahrt war ein Abenteuer. Ich liebe das Autofahren und war stolz, als zweiter Fahrer unseres Kleinbusses das erste StÃ¼ck des Weges selbst zu fahren, bis in die Nacht hinein. Das gab mir von Anfang an das GefÃ¼hl, mit verantwortlich zu sein fÃ¼r unsere Gemeinschaft.</p>

<p>WÃ¤hrend des Zeltlagers fand ich interessant, welche Rituale in der Gemeinschaft gepflegt wurden. Oft angeregt durch erfahrende Teilnehmer bildete sich StÃ¼ck fÃ¼r StÃ¼ck eine gemeinsame Kultur des Zusammenlebens. Es begann mit einer Vorstellungsrunde, in der wir im Kreis saÃŸen und einander einen Ball zuwarfen, immer abwechselnd Deutsche zu Ungarn und zurÃ¼ck. Wer den Ball gefangen hatte, stand auf, nannte seinen Namen und wem er den Ball weitergeben wÃ¼rde. Ein anderes Kreisritual war das morgendliche Treffen vor dem FrÃ¼hstÃ¼ck. Mit einem Lied oder einer Geschichte erÃ¶ffneten wir den Tag. Abends saÃŸen wir am Feuer und sangen Lieder, ungarische, deutsche und englische.</p>

<p><b>Ãœber das Schutzengeln</b></p>

<p>Die alten Hasen des Camps werden schmunzeln, dass sich ein Neuling daran erfreuen kann. Einige der MÃ¤dchen hatten das Schutzengeln vorbereitet. Jeder zog ein Los mit dem Namen eines anderen, der dann sein Schutzbefohlener wurde. Wir sollten unserem SchÃ¼tzling besonders herzlich begegnen und so wurden fortan viele Freundlichkeiten ausgetauscht. Von den bekannten FreundschaftsbÃ¤ndern Ã¼ber die freiwillige Hilfe beim KÃ¼chendienst, Massagen nach dem anstengenden gemeinsamen Sportnachmittag oder einfach nur ein offenes Ohr zu haben fÃ¼r einander. Es durfte keiner wissen, wer sein Engel war, nur raten durfte man. Manche fanden es schnell heraus, andere lÃ¶sten das RÃ¤tsel erst am letzten Abend.</p>

<p><b>Rosa Jungs und starke Schultern</b></p>

<p>Am Tag als die Ungarn eintrafen, zog sich die deutsche Gruppe abends zur Beratung zurÃ¼ck. RÃ¼diger, unser Leiter meinte, er wundere sich, wo denn der Bus mit den MÃ¤dchen geblieben sei. In der Tat waren die Jungs in der Mehrzahl, in der deutschen und in der rumÃ¤nischen Gruppe. Einige von uns fÃ¼hlten sich verunsichert ob der kÃ¶rperbezogenen AgressivitÃ¤t, die einige rumÃ¤nische Jungs zeigten. Hier prallten Welten aufeinander, einerseits die nachdenklichen Deutschen aus bÃ¼rgerlichem Elternhaus, mit behÃ¼teter Kindheit und andererseits die rumÃ¤nischen Jugendlichen, von denen viele ihre Kindheit im Heim verbracht hatten und die die Ausgelassenheit einer Rasselbande an den Tag legten. </p>

<p>Die Verunsicherung legte sich in den folgenden Tagen schnell. Es war gut, dass uns RÃ¼diger zu einem besonders herzlichen Miteinander ermuntert hatte. Und es war wichtig, die Herausforderungen anzunehmen, die eine solche Situation mit sich brachte. Ich erinnere mich an eine Art Feuertaufe, als ich am dritten Abend von einigen ungarischen Jungs zum ArmdrÃ¼cken aufgefordert wurde und nicht gekniffen hatte, sondern sogar gewinnen konnte. Am nÃ¤chsten Morgen hatte ich einige neue Freunde mehr. </p>

<p>Ein anderer Fakt trug zu einer sanften AtmosphÃ¤re bei, der mir erst spÃ¤ter bewusst wurde. Es gab rumÃ¤nische Jungs, die sich erkennbar nicht fÃ¼r MÃ¤dchen interessierten. In einem unserer Seminare lernten wir spÃ¤ter, dass HomosexualitÃ¤t in den Zeit der Diktatur in RumÃ¤nien unter Strafe gestellt war. Hier war von diesem Klima des Verbotenen nichts zu spÃ¼ren. Ganz im Gegenteil, dieses ungewohnt feminine Verhalten empfanden wir als wohltuenden Gegensatz zum kraftstrotzenden Auftritt der Alpha-MÃ¤nnchen. </p>

<p><b>Das beliebteste Heilkraut</b></p>

<p>Am Morgen nach unserer ersten Ãœbernachtung in RumÃ¤nien hatte ich im Kereszturer Kirchgarten ein paar KrÃ¤uter fÃ¼r mein FrÃ¼hstÃ¼ck gesammelt. Sofort fand ich mich in der Rolle des KrÃ¤uteronkels wieder. Leider ohne Handbuch. Andreas meinte, KrÃ¤utersammeln ohne Bestimmungsbuch sei wie Singen ohne Noten. Zum GlÃ¼ck kannten wir einen Grundschatz. Und so war fÃ¼r mich einer der schÃ¶nsten Nachmittage die Wanderung in kleiner Gruppe, um WiesenkrÃ¤uter fÃ¼r einen Salat zu sammeln. Wir hatten viel Freude daran, aus Brennnesseln und LÃ¶wenzahn, KleeblÃ¤ttern und Schafgarbe, Knoblauch und LeinÃ¶l anschlieÃŸend ein leckeres Pesto zu bereiten.</p>

<p>Das beste Kraut war jedoch ein anderes. Die Familie der Wegeriche diente nicht zum Essen, sondern als Allheilmittel zur Wundversorgung. Anzuwenden bei Schnittwunden, von denen es unter den aufopferungsvoll arbeitenden Helden so einige gab, bei MÃ¼ckenstichen, Bremsenbissen und Rasierbrand. Man kann den Saft von Spitz- oder Breitwegerich mit den Fingern auspressen und ihn auf die betroffene Hautpartie streichen. Oder man kaut ein paar BlÃ¤tter der Pflanze zu einem Brei, um damit die Wunde abzudecken. Wegerich hat blutstillende und keimtÃ¶tende Eigenschaften. Einmal, beim Bau eines Wasserrads rutschte mir das Messer ab und schnitt mir eine tiefe Wunde ins Knie. Nach dem ersten Schreck pflÃ¼ckte ich ein paar WegerichblÃ¤tter, kaute sie zu einem Brei und stoppte damit die Blutung. Am nÃ¤chsten Morgen war alles wieder heil, Wegerich sei Dank.</p>

<p><b>Alles hat ein Ende</b></p>

<p>So gingen die Tage ins Land. Kaum hatten wir uns so richtig eingelebt, feierten wir schon den Abschlussabend. Die RÃ¼ckfahrt war noch einmal anstrengend und wir kamen nachts in strÃ¶mendem Regen in Deutschland an. Am nÃ¤chsten Abend feierten wir beim Matt unsere glÃ¼ckliche Heimkehr, bis dann wieder alle ihrer Wege gingen. Ich danke euch, liebe Freunde und hoffe, wir sehen uns bald wieder.<br />
</p>]]>
</content>
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<title>Camp-SprÃ¼che</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2005/campsprueche-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-09-01T12:30:40Z</issued>
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<summary type="text/plain">Gesammelt und aufgeschrieben von unserem rasenden Reporter Richard. [17. Juli, 10:00 Uhr, MORGENTREFFEN. Die Bauaufgaben fÃ¼r den Tag werden verteilt. FÃ¼r den Bau des WÃ¤scheplatzes melden sich nur Frauen.] RÃ¼diger: Gibt es auch einen Mann, der da mitbauen mÃ¶chte? Der...</summary>
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<name>Peter</name>
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<dc:subject>Reiseberichte</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_richard.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Richard">Gesammelt und aufgeschrieben von unserem rasenden Reporter Richard.</p>

<p>[17. Juli, 10:00 Uhr, MORGENTREFFEN. Die Bauaufgaben fÃ¼r den Tag werden verteilt. FÃ¼r den Bau des WÃ¤scheplatzes melden sich nur Frauen.]</p>

<p>RÃ¼diger: <i>Gibt es auch einen Mann, der da mitbauen mÃ¶chte? Der Platz muss schlieÃŸlich stabil werden.</i></p>

<p>[18. Juli, 15:00 Uhr, CAMPINGPLATZ]</p>

<p>Richard:   <i>Du wolltest mit mir noch eine politische Diskussion fÃ¼hren?</i><br />
Anna:    <i>Naja, ich hab nur ne Frage, die ich mir mal kurz von nem &#8222;Fachmann&#8220; beantworten lassen wollte. Diskutieren will ich gar nich.</i><br />
Richard:  <i>Ach so. Und was ist deine Frage?</i><br />
Anna:    <i>Wie ist das jetzt mit der EU-Verfassung?</i></p>

<p>[19. Juli, 15:00 Uhr, KAFFEETRINKEN. Die Camper verspeisen gerade Nutella-Brote.]</p>

<p>Micha: <i>Na Jungs, ihr seid doch bestimmt auch ganz scharf auf die Schnitten hierâ€¦</i></p>

<p><img src="img/landscape_280_volleyball_gucken.jpg" width="280" height="210" align="left" alt="Volleyball, Zuschauer entspannen auf der EhrentribÃ¼ne" /><br clear="all"/><i>Bild: Volleyball, Zuschauer entspannen auf der EhrentribÃ¼ne</i><br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>[18. Juli, 19:00 Uhr, KENNENLERNRUNDE. Ein RumÃ¤ne wirft den Ball zu Lydia, damit sie sich vorstellen kann.]</p>

<p>Noemi: <i>Er sagt: &#8222;Ich werf den Ball zu dir, weil du so coole Haare hast.&#8220;</i></p>

<p>[18. Juli, 19:15 Uhr, KENNENLERNRUNDE. Auch Reka hat eine tolle BegrÃ¼ndung fÃ¼r ihren Ballwurf.]</p>

<p>Reka:     <i>Ich werfe zu Matt, weil er auf meine SMS nicht geantwortet hat.</i></p>

<p>[19. Juli, 16:30 Uhr, WASCHPLATZ. Peter hat sich ins Knie geschnitten und versorgt die Wunde mit einem KrÃ¤uterumschlag. Camp-Arzt Alex kommt zu ihm und Lydia, nachdem er seine Zigarette aufgeraucht hat.]</p>

<p>Alex:     <i>Ihr habt ja alle nen Vogel.</i><br />
Peter:    <i>NÃ¶, das ist Wegerich. Der wirkt blutstillend und desinfizierend.</i><br />
Alex:     <i>Ach, ich mein doch, dass ihr alle leichtsinnig mit Klingen hantiert. Lydia, willst du vielleicht auch mal mit der Axt hier spielen?</i></p>

<p>[19. Juli, 16:35 Uhr, WASCHPLATZ. Lagerarzt Alex untersucht leicht genervt die Wunde von Peter und sieht wie Anne aufs Klo geht.]</p>

<p>Alex:     <i>(schreit zu Anne) Aber hinsetzen, ja?</i></p>

<p>[19. Juli, 19:30 Uhr, DEUTSCHE GRUPPENBESPRECHUNG. RÃ¼diger erklÃ¤rt den Ablauf des kommenden Sonntags.]</p>

<p>RÃ¼diger:   <i>â€¦ auf dem Programm stehen also Kuchen, Schaf schlachten und Tanz - ein ganz normaler Sonntag eben.</i><br />
&nbsp;&nbsp;[Einige melden Bedenken wegen der SchlachtungsplÃ¤ne an.]<br />
RÃ¼diger:   <i>Hat jemand Probleme damit, dass ein Schaf geschlachtet wird?</i><br />
Lydia:    (fÃ¤llt RÃ¼diger ins Wort) <i>Ja, ich.</i><br />
RÃ¼diger:   (zÃ¶gernd) <i>Gut.</i></p>

<p>[20. Juli, 09:30 Uhr, MORGENBESPRECHUNG. RÃ¼diger bilanziert die SchÃ¤den des Sturmes am vorherigen Abend.]</p>

<p>RÃ¼diger:  <i>Ich musste also auswÃ¤hlen, welche meiner WertgegenstÃ¤nde ich in Sicherheit bringe. Ich habe mich fÃ¼r den Tresor entschieden. Dann fiel mir aber wieder ein, dass das rumÃ¤nische Geld ja wasserfest ist.</i></p>

<p>[21. Juli, 11:00 Uhr, BERGWANDERUNG. Richard Ott zeigt auf eine Lichtung hinter einem steilen Anstieg.]</p>

<p>Richard:  <i>RÃ¼diger, ist das jetzt das Ende?</i></p>

<p>[22. Juli, 15:00 Uhr, GRUPPENZELT. Peter erlÃ¤utert seine Strategie fÃ¼rs Kaffeetrinken]</p>

<p>Peter:     <i>Ich lauf jetzt um die Tische und fress das GemÃ¼se weg.</i></p>

<p>[18. Juli, 17:00 Uhr, CAMPINGPLATZ. Micha zieht seine Gummistiefel aus und seine kÃ¤seweiÃŸen FÃ¼ÃŸe kommen zum Vorschein.]</p>

<p>Friedo:    <i>Da kannst du uns ja heute Abend den Weg zum Zelt leuchten.</i></p>

<p>[24. Juli, 01:00 Uhr, GRUPPENZELT. Beim Skatspielen lachen Anna und KÃ¤sorin Ã¼ber Richard Otts erzgebirgische Mundart. Richard versucht die Situation zu retten, macht aber alles nur noch schlimmer.]</p>

<p>Richard:  (erzgebirgisch) <i>Ich hob ein Herz fier Dialekte.</i></p>

<p>[25. Juli, 09:00 Uhr, MORGENBESPRECHUNG. Ein Volleyball- LÃ¤nderspiel soll am Nachmittag stattfinden. Richard Ott erklÃ¤rt der hinzukommenden Judy seine Nationalmannschafts-PlÃ¤ne.]</p>

<p>Richard:  <i>Judy, I'm going to play for Great Britain.</i><br />
Judy:     <i>So you're doing Olympics here?</i><br />
Lydia:    <i>Paralympics.</i></p>

<p>[24. Juli, 21:00 Uhr, ABENDESSEN. RÃ¼diger hÃ¤lt sein Wort zum Sonntag.]</p>

<p>RÃ¼diger:   <i>Wir haben jetzt auch eine Dusche im Zeltlager. Ich freue mich, dass sie rege genutzt wird. Es riecht auch schon viel besser im Camp.</i></p>

<p>[25. Juli, 16:00 Uhr, VOLLEYBALLFELD. Maja denkt laut Ã¼ber Familienplanung nach.]</p>

<p>Maja:    <i>Wenn Banjo ein Grund ist, die Pille nicht zu vergessen, dann ist Ilja ein Grund, sie abzusetzen.</i></p>

<p>[25. Juli, 19:30 Uhr, ABENDESSEN. Die Ungarn versprechen zur Motivation der deutschen Teilnehmer beim Csardas-Abend, bei einem Gegenbesuch in Deutschland auch &#8222;den deutschen Volkstanz mit zu tanzen.]</p>

<p>Richard Ott:  <i>Was soll das denn sein? DEN deutschen Volkstanz gibt es doch gar nicht.</i><br />
Peter:    <i>Klar gibt's den: 1-2-Tip.</i></p>

<p>[26. Juli, 09:25 Uhr, MORGENKREIS. RÃ¼diger heiÃŸt neue Campteilnehmer willkommen.]</p>

<p>RÃ¼diger:   <i>Ich begrÃ¼ÃŸe bei uns auch Rekas und Noemis Mutter. Die beiden haben sich so schlecht benommen, dass wir die Mutter besser dazugenommen haben.</i><br />
    [Pause]<br />
<i>Den letzten Satz Ã¼bersetzen wir besser nicht ins Ungarische.</i></p>

<p>[26. Juli, 09:30 Uhr, MORGENKREIS. RÃ¼diger erzÃ¤hlt die Geschichte eines gierigen Bauern, dem so viel Land versprochen wird, wie er an einem Tag komplett umwandern kann.]</p>

<p>RÃ¼diger:  <i>â€¦und in der letzten Minute kam er wieder an seinem Ausgangspunkt an und fiel tot um.</i><br />
&nbsp;&nbsp;[Pause]<br />
<i>Das war schade.</i></p>

<p>[26. Juli, 14:00 Uhr, ZELTPLATZ. Alex bekÃ¤mpft die Rattenplage in seinem Vorzelt mit SpÃ¼lwasser und psychologischer KriegsfÃ¼hrung.]</p>

<p>Alex:     <i>So, ihr Kleinen, jetzt kommt der Alex und macht mit euch Wischi-Waschi.</i></p>

<p>[26. Juli, 18:30 Uhr, HELD-VON-TURIA-SPIEL. Die mÃ¤nnlichen Teilnehmer mÃ¼ssen einer Vogelscheuche mit FuÃŸball-Kopf romantische LiebeserklÃ¤rungen machen.]</p>

<p>Zorro:    <i>Tut mit leid, dass ich dich betrogen habe. Ich will dich gerne kennenlernen.</i></p>

<p>[26. Juli, 18:45 Uhr, HELD-VON-TURIA-SPIEL. Stanley, auf aussichtsreicher Position in der Gesamtwertung, weigert sich, eine LiebeserklÃ¤rung abzugeben.]</p>

<p>Stanley:   <i>Ich werd das Tauziehen eh gewinnen. Da brauch ich den ScheiÃŸ hier nich mitmachen.</i></p>

<p>[26. Juli, 19:30 Uhr, GRUPPENZELT. Camp-Chef RÃ¼diger ist leicht nervÃ¶s.]</p>

<p>RÃ¼diger:   <i>Zwei Dinge machen mir Sorgen: Erstens, Gesa macht bald Fahrerlaubnis. Zweitens, unsere Amerikanerin trampt im Pferdewagen von Tirgu Secuiesc     nach Turia und trinkt dabei Palinka.</i></p>

<p>[27. Juli, 09:00 Uhr, LYDIAS ZELT. Friedi erfreut Richard Ott zum Aufstehen mit einem kleinen Musikprogramm, das auch Friedis Zeltmitbewohner Jacob und deren Nachbar Friedo ertragen mÃ¼ssen.]</p>

<p>Friedi:    <i>Richard, soll ich dir ein Aufsteh-Lied singen?</i><br />
Richard:  <i>Ja, bitte was von Helge Schneider.</i><br />
Friedi:    (singt) <i>Mariuhaana is ni gutt, Mariuhaaaana is ni guttâ€¦</i><br />
Friedo:    <i>Du kriegst glei auf die Fresse!</i><br />
Friedi:    <i>Noch eins?</i><br />
Richard:  <i>Dann wÃ¼nsch ich mir &#8222;Take me tonight&#8220; von Alexander Klaws.</i><br />
Friedi:    <i>Wie geht denn das?</i><br />
Richard:   (singt) <i>Take me tonight,<br />
    everything is possibleâ€¦</i><br />
Friedi:    <i>â€¦ I take my chanceâ€¦ Ã¤hhhâ€¦</i><br />
Jakob:    <i>â€¦the world is beautiful. - Okay, ich mach dann schon mal das Zelt zu, du kannst heut nacht drauÃŸen schlafen.</i></p>

<p>[27. Juli, 09:05 Uhr, LYDIAS ZELT. Um Richard Ott wirklich wach zu bekommen, erzÃ¤hlt Friedi noch Details aus der letzten Nacht, die nun wirklich niemand wissen will.]</p>

<p>Friedi:    <i>Ich hab gestern nacht Ã¼brigens das Feuer ausgepinkelt.</i></p>

<p><!--[27. Juli, 09:30 Uhr, PLUMPSKLO-BEREICH. Friedo wird im ungÃ¼nstigsten Moment von Insekten genervt.]</p>

<p>Friedo:    <i>Hallo, hat jemand mal ein Feuerzeug? Ich will die Fliegen hier verbrennen.</i></p>

<p>[27. Juli, 09:30 Uhr, IN DEN KLOHÃ„USCHEN NEBENAN. Friedi mÃ¶chte sich ebenfalls mitteilen.]</p>

<p>Friedi:     (schaut aus der TÃ¼rspalte zu Margit)<br />
Marget:  (lacht) <i>Warum kuckst du hier raus?</i><br />
Friedi:    <i>Ich wollte nur gucken, ob jemand meinen Furz gehÃ¶rt hat.</i></p>

<p>-->[27. Juli, 13:00 Uhr, SANKT-ANNA-SEE. Bei Alex weckt die Seestimmung Kindheitserinnerungen.]</p>

<p>Alex:     <i>Wie sagte mein Bruder immer: &#8222;Ich geh ins Wasser - ich muss schiffen.&#8220;</i></p>

<p>[27. Juli, 13:16 Uhr, SANKT-ANNA-SEE. Margret erheitert Alex mit ihren Sorgen um die Sicherheit.]</p>

<p>Margret: <i>Hier sind schon echt viele Leute ertrunken, erst letzte Woche wieder.</i><br />
Alex: (lacht) <i>Na klar, das hier ist das kleine Bermuda-Dreieck.</i></p>

<p>[27. Juli, 14:30 Uhr, SANKT-ANNA-SEE. Annas beste Freundin verliert nach 2 Stunden See-GesprÃ¤chen langsam die Konzentration.]</p>

<p>Katharina:  <i>Anna, bist du eigentlich in den See gesprungen oder hast du dich rein laufen lassen?</i></p>

<p>[27. Juli, 15:30 Uhr, GRUPPENZELT. Matt, Anna und die fuÃŸlahme Katharina machen UnternehmungsplÃ¤ne fÃ¼r Anfang August.]</p>

<p>Matt:     <i>Katharina, geh doch am Dienstag ins Fun Bowl.</i><br />
Andreas:  <i>Dienstag? Dann sind da doch immer die Behindertenâ€¦</i></p>

<p>[27. Juli, 18:00 Uhr, SCHLAMMKUHLE. Hannes hat bei den SchlammringkÃ¤mpfen hygienische Bedenken.]</p>

<p>Hannes:   <i>Wir mÃ¼ssen uns nachher nochmal waschen. In den TÃ¼mpel haben Pferde reingeschissen.</i></p>

<p>[Zur gleichen Zeit sprechen andernorts auch Anna und Katharina ihre Gedanken Ã¼ber das Ringkampfturnier aus.]</p>

<p>Katharina:  <i>Ich liebe Schlamm. Wenn hier keine Jungs wÃ¤ren, wÃ¼rd ich mich auch reinlegen.</i></p>

<p>[Anna weiÃŸ offensichtlich schon mehr Ã¼ber die Schlamm-Zusammensetzung und kramt eine freudige Erinnerung hervor.]</p>

<p>Anna:    <i>Die beste Gesichtsmaske ist ja Elchkot. Friedi hat die ja mal gegessen. Da war er vier und ich hab ihn dazu Ã¼berredet. Ich hab gesagt, wenn er das isst,     wird er ganz stark und alle Frauen auf der Welt werden ihn lieben. </i>(grinst breit)</p>

<p>[Stanley mÃ¶chte auch mitkÃ¤mpfen, hat aber keine passende AusrÃ¼stung. Ilja weiÃŸ Rat.]</p>

<p>Ilja:     <i>Stan, ich kann dir leider nur meine Spritzpistole anbieten. Die hilft dir beim Schlammcatchen.</i></p>

<p>[27. Juli, 21:00 Uhr, GRUPPENZELT. Nach dem Seminar &#8222;nur fÃ¼r Frauen&#8220; kommen Maja und Anna zu den beiden Go-Spielern Richard Ott und Peter. Die vier erkennen deutlich, wie unterschiedlich MÃ¤nner und Frauen die PrioritÃ¤ten in ihrem Leben setzen.]</p>

<p>Maja:     <i>Es ist ja total schlimm, dass es fast nur VerhÃ¼tungsmittel fÃ¼r Frauen gibt.</i><br />
Peter:    <i>Wird die Pille eigentlich von der Krankenkasse bezahlt?</i><br />
Maja:    <i>Nur bis 18. Danach kostet sie 40 Euro im Monat.</i><br />
Peter:    (schockiert) <i>40 Euro? Das ist ja so viel wie ein Premiere-Bundesliga-Abo!</i></p>

<p>[28. Juli, 19:00 Uhr, LAGERFEUERPLATZ. Auch bei den Abreisevorbereitungen stÃ¶ÃŸt Frauenrechtlerin Maja wieder auf altes Geschlechterdenken.]</p>

<p>Maja:     <i>Wer grÃ¤bt morgen eigentlich die Klos wieder zu?</i><br />
Matt:    <i>Na die Frauen mÃ¼ssen ja auch was machenâ€¦</i></p>

<p>[29. Juli, 08:00 Uhr, LYDIAS ZELT. NatÃ¼rlich wird Richard Ott auch heute mit einem Guten-Morgen-Lied erfreut.]</p>

<p>Friedo:   <i>Kennst du &#8222;Das MÃ¤dchen mit den drei blauen Augen&#8220;?</i><br />
Richard:  <i>Nee.</i><br />
Friedo:    <i>Ist von Georg Kreisler. Das hab ich gestern dem Matt vorgesungen, hÃ¤hÃ¤.</i></p>

<p>[29. Juli, 11:00 Uhr, ZELTPLATZ. RÃ¼diger offenbart Lydia, warum er sich fÃ¼r die SozialpÃ¤dagogik entschieden hat.]</p>

<p>RÃ¼diger:   <i>Ich bin ja selber entwicklungsgestÃ¶rt.</i></p>

<p>[29.Juli, 18:00 Uhr, SCHLUSSBESPRECHUNG. RÃ¼diger spricht einige feierliche Worte anlÃ¤sslich der abgebauten KlohÃ¤uschen.]</p>

<p>RÃ¼diger:  <i>Heut gibt's die Gelegenheit, die Klos auch mal von unten zu sehen.</i><br />
Alex:    <i>Das hab ich jeden Tag gesehen. Musste ja prÃ¼fen, ob die auch sauber sind.</i></p>

<p>[29. Juli, 18:30 Uhr, FELDWEG. Anna lÃ¤uft hektisch zu dem abfahrbereiten und voll besetzten Bus von Peter, der mitten auf dem Feldweg Richtung Turia steht.]</p>

<p>Anna:    <i>Fahrt ihr jetzt los oder bleibt ihr noch stehen?</i><br />
Peter:    <i>Ja, hatten wir eigentlich vor.</i><br />
Anna:    <i>Okay, tschÃ¼ÃŸ, dann frag ich den Richard spÃ¤ter.</i></p>

<p><br />
[30. Juli, 23:00 Uhr, BEI KATHARINA ZU HAUSE IN DER KÃœCHE. Katharina erzÃ¤hlt ihren Eltern von ihrer FuÃŸverletzung, deren Sorge hÃ¤lt sich aber in Grenzen.]</p>

<p>Katharina:   <i>â€¦und die Ã„rzte haben gesagt, dass ich mich hier in Deutschland nochmal im Krankenhaus untersuchen lassen soll.</i><br />
Vater:    <i>Na, dann kannste ja schon mal loslaufen.</i></p>]]>
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<title>Campbericht von Hannes Lieberoth</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-08-30T08:08:31Z</issued>
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<summary type="text/plain">FÃ¼r mich war das Camp in RumÃ¤nien eine total schÃ¶ne Erfahrung. Sowohl was die Teilnehmer angeht, als auch das Land an sich. Das einfache Leben im Camp war eine gute Gelegenheit mal vom deutschen Alltag Abstand zu nehmen und einfach...</summary>
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<dc:subject>Reiseberichte</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_hannes.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Hannes">FÃ¼r mich war das Camp in RumÃ¤nien eine total schÃ¶ne Erfahrung. Sowohl was die Teilnehmer angeht, als auch das Land an sich. </p>

<p>Das einfache Leben im Camp war eine gute Gelegenheit mal vom deutschen Alltag Abstand zu nehmen und einfach mal etwas anderes zu erfahren. Das Zusammenleben gestaltete sich so viel intensiver als in einem â€žnormalen Urlaubâ€œ, wo alles schon da ist. Und das war es, was mir sehr gefallen hat. Das, was wir benÃ¶tigten, mussten wir irgendwie selbst hinkriegen und Probleme mussten gemeinsam angepackt werden. Trotzdem haben wir ja nicht nur gearbeitet, sondern auch AusflÃ¼ge gemacht oder einfach nur mal einen Lagertag genossen. Auch den rumÃ¤nischen (ungarischen?) Jugendlichen kam man dadurch viel schneller nÃ¤her. Trotz der Sprachbarrieren gab es wenig MissverstÃ¤ndnisse.</p>

<p>Auch die Einblicke, die die rumÃ¤nischen Jugendlichen im Seminar in ihre eigene Vergangenheit gaben, waren einerseits sehr interessant, andererseits fÃ¼r mich auch sehr bedrÃ¼ckend.</p>

<p>Alles in allem kann man sagen, dass dieses Camp vollkommen gelungene zwei Wochen waren, in dem ich viele neue Erfahrungen gemacht habe. Wie stark die Gruppe in dieser Zeit zusammengewachsen ist, merkte man erst zum Abschied so richtig.</p>]]>

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<title>Seminarbericht Frauenrollen</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-08-27T10:05:40Z</issued>
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<summary type="text/plain">Die Vorbereitung des Seminars Ã¼ber die â€žFrauenrollenâ€œ in RumÃ¤nien ist uns nicht leicht gefallen, da wir bereits in den ersten VorbereitungsgesprÃ¤chen sehr schnell an unsere Grenzen bezÃ¼glich unserer eigenen Sicht der Rolle der Frau â€“ auch in der westlichen Welt...</summary>
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<name>Peter</name>
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<dc:subject>Seminare</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img src="img/faces_90_evelyn.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Evelyn"><img src="img/faces_90_lydia.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" hspace="8" alt="Lydia">Die Vorbereitung des Seminars Ã¼ber die â€žFrauenrollenâ€œ in RumÃ¤nien ist uns nicht leicht gefallen, da wir bereits in den ersten VorbereitungsgesprÃ¤chen sehr schnell an unsere Grenzen bezÃ¼glich unserer eigenen Sicht der Rolle der Frau â€“ auch in der westlichen Welt - stieÃŸen.</p>

<p>Das SozialgefÃ¼ge und die gesellschaftliche Stellung der Frau in RumÃ¤nien ist durch vielfÃ¤ltige Ã¤uÃŸerliche Faktoren beeinflusst, die schon im Land an sich sehr unterschiedlich ausfallen und natÃ¼rlich Ã¤uÃŸerst verschieden, wenn nicht gar widersprÃ¼chlich zu unseren Erfahrungen mit â€žEmanzipationâ€œ sind. Haben wir in Deutschland eine relative Gleichsetzung der Rolle der Frau mit dem Mann, so sind in RumÃ¤nien zahlreiche Parallelwelten aktiv, die je Lebensbereich eine andere Aufgabenstellung der Frau vorsehen.</p>

<p><img src="img/landscape_280_kuchenfrauen.jpg" width="280" height="210" border="0" align="left" alt="Frauen aus dem Dorf bereiten den Kuchenteig zu" /><br clear="all"/><i>Bild: Frauen aus dem Dorf bereiten den Kuchenteig zu</i><br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Die Hauptstadt Bukarest und die gedeihenden IndustriestÃ¤dte sind europanah , wÃ¤hrend viele Regionen, die durch Minderheiten (deutsch, ungarisch, Cinti und Roma) geprÃ¤gt sind, bis heute eine LandbevÃ¶lkerung auf dem Lebensniveau von 1850 vorweisen. Somit findet man in RumÃ¤nien alle Hierarchie- und Rollenmodelle, die in den letzten 150 Jahren die Stellung der Frau im Westen bestimmten.</p>

<p><img src="img/landscape_280_kuchenmaedels.jpg" width="280" height="210" border="0" align="left" alt="Emese und Zsuzsa backen den Kuchen" /><br clear="all"/><i>Bild: Emese und Zsuzsa backen den Kuchen</i></p>

<p>FÃ¼r die jungen Frauen in unserem Camp war es deshalb seltsam, als wir sie nach Ihren individuellen WÃ¼nschen, TrÃ¤umen und Erwartungen in Hinsicht auf Beruf, Familien- und Lebensplanung, partnerschaftliche Beziehungen, etc. sowie MÃ¶glichkeiten zu deren Verwirklichung fragten. In dieser Runde mit deutschen und rumÃ¤nischen Teilnehmerinnen fielen die Antworten â€“ wie vorher eigentlich absehbar â€“ sehr verschiedenartig aus: erstere hatten vor allem WÃ¼nsche, die hauptsÃ¤chlich die eigene Entwicklung und Fortbildung betrafen, gepaart mit Reiselust und Fernweh. Auf der anderen Seite und zum Teil in Opposition dazu wollten die rumÃ¤nischen Frauen und MÃ¤dchen grÃ¶ÃŸtenteils am vertrauten, angestammten Ort bleiben, dort einen Beruf finden, vielleicht heiraten und eine Familie grÃ¼nden (wobei dies zunÃ¤chst fÃ¼r einen noch nicht festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft formuliert wurde).</p>

<p><img src="img/landscape_280_kuchenessen.jpg" width="280" height="211" border="0" align="left" alt="Reka und den Jungs essen den Kuchen" /><br clear="all"/><i>Bild: Reka und die Jungs essen den Kuchen</i></p>

<p>Die GesprÃ¤che unterstrichen, dass RumÃ¤nien trotz und / oder wegen der sozialistischen Vergangenheit die Rolle der Frau maÃŸgeblich in der Verantwortung fÃ¼r Familie und Kinder sieht. SekundÃ¤r wird die Rolle um einen Beruf erweitert, doch aufgrund stagnierter Rollenschemata kÃ¶nnen viele MÃ¤dchen und Frauen ihrem Potenzial entsprechende MÃ¶glichkeiten nicht nutzen oder ihrem Neigungen entsprechend entwickeln.</p>

<p><i>Evelyn und Lydia</i><br />
</p>]]>
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<title>Pressespiegel</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-08-17T18:24:14Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2005:/2005//1.8</id>
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<summary type="text/plain">Wer hat Ã¼ber das Camp und den Sozialen Tag in Sachsen berichtet. Presse-Bereich der Website zum Sozialen Tag in Sachsen mit Downloads FAQ zum Sozialen Tag Wikipedia-Artikel Ã¼ber die Stiftung &amp;#8222;SchÃ¼ler helfen leben&amp;#8220; Sozialer Tag in Sachsen: 2005 voller Erfolg...</summary>
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<name>Peter</name>
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<dc:subject>Homepage</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Wer hat Ã¼ber das Camp und den Sozialen Tag in Sachsen berichtet.</p>

<p><a href="http://www.sozialer-tag-sachsen.de/presse.htm">Presse-Bereich</a> der Website zum Sozialen Tag in Sachsen mit Downloads</p>

<p><a href="http://www.sozialer-tag-sachsen.de/fragen.htm">FAQ zum Sozialen Tag</a></p>

<p><!--<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCler_Helfen_Leben "><img src="http://de.wikipedia.org/favicon.ico" width="16" height="16" border="0"></a><br />
Wikipedia-Artikel Ã¼ber die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCler_Helfen_Leben">Stiftung &#8222;SchÃ¼ler helfen leben&#8220;</a></p>

<p><a href="http://www.sozialertag.de/modules/arms/view.php?w=art&idx=47">Sozialer Tag in Sachsen: 2005 voller Erfolg - 2006 geht's weiter</a><br />
(Bericht der Stiftung &#8222;SchÃ¼ler helfen leben&#8220;)</p>

<p>--><a href="http://www.upj-online.de/index/87518,">Bericht zum Sozialen Tag in Sachsen</a> der Bundesinitiative &#8222;Unternehmen: Partner der Jugend&#8220; (UPJ) e.V.</p>

<p><a href="http://www.diako-leipzig.de/aktuell/soztag.htm">Der "Soziale Tag 2005 in Sachsen"</a>, Bericht der Diakonie Leipzig</p>

<p><a href="http://www.sz-online.de/jungeszene/artikel.asp?id=901569">Junge SZene, Junge Weltenretter:</a> Sozialer Tag. In Sachsen haben am Dienstag 15 000 SchÃ¼ler fÃ¼r den guten Zweck geschuftet. (Till Ostermann fÃ¼r die SÃ¤chsische Zeitung)</p>

<p>Du bist hier: Mitmachen / Welt verbessern / <a href="http://www.helles-koepfchen.de/beitrag.asp?id=1216">Mach mit! SchÃ¼ler arbeiten fÃ¼r Kinder</a>, von Kai Hirschmann,  Helles-Koepfchen.de<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p><!--Wer kÃ¶nnte noch berichten?</p>

<p>* Freie Presse Chemnitz<br />
* SÃ¤chsische Zeitung Dresden<br />
* Ãœberregionale Zeitungen mit Jugendteil<br />
* Chrismon<br />
* RumÃ¤nienspezifische Seiten</p>

<p> --></p>]]>
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<title>UnterstÃ¼tzer und Sponsoren</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.turia.org/2005/unterstuetzer_und_sponsoren-archiv.html" />
<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-08-17T18:23:07Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2005:/2005//1.7</id>
<created>2005-08-17T18:23:07Z</created>
<summary type="text/plain">Danke allen UnterstÃ¼tzern und Sponsoren, insbesondere der Stiftung &quot;Erinnerung, Verantwortung und Zukunft&quot;, der Stiftung &quot;Demokratische Jugend&quot;, der Stiftung &quot;SchÃ¼ler helfen Leben&quot;, der RumÃ¤nieninitiativgruppe Bautzen e.V., der SÃ¤chsischen Jugendstiftung als Veranstalterin und in RumÃ¤nien dem Verein &amp;#8222;Feherlofia&amp;#8220;....</summary>
<author>
<name>Peter</name>
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<email>peter@acado.de</email>
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<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.turia.org/2005/">
<![CDATA[<p>Danke allen UnterstÃ¼tzern und Sponsoren, insbesondere</p>

<p>der Stiftung <a href="http://www.stiftung-evz.de/">"Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"</a>,<br />
der Stiftung <a href="http://www.jugendstiftung.org/">"Demokratische Jugend"</a>,<br />
der Stiftung <a href="http://www.schueler-helfen-leben.de/">"SchÃ¼ler helfen Leben"</a>,<br />
der <a href="http://www.rig-bautzen.de/">RumÃ¤nieninitiativgruppe Bautzen e.V.</a>,<br />
der <a href="http://www.saechsische-jugendstiftung.de/">SÃ¤chsischen Jugendstiftung</a> als Veranstalterin</p>

<p>und in RumÃ¤nien dem Verein &#8222;<a href="http://www.feherlofia.org">Feherlofia</a>&#8220;.</p>]]>
<![CDATA[<h2>Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"</h2>

<p><a href="http://www.stiftung-evz.de/"><img src="img/stiftung_erinnerung_zukunft_420.gif" width="420" height="79" border="0" alt="Stiftung 'Erinnerung, Verantwortung und Zukunft'"></a></p>

<p>Kontaktadresse</p>

<p>Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"<br />
MarkgrafenstraÃŸe 12-14<br />
10969 Berlin</p>

<p>E-Mail: info@stiftung-evz.de<br />
Telefon: 030/25 92 97 â€“ 0</p>

<p>Homepage <a href="http://www.stiftung-evz.de/">http://www.stiftung-evz.de/</a></p>

<p>GefÃ¶rdert durch den Fonds <a href="http://www.fonds-ez.de/">"Erinnerung und Zukunft"</a>.</p>

<h2>Stiftung "Demokratische Jugend"</h2>

<p><a href="http://www.jugendstiftung.org/"><img src="img/stiftung_demokratische_jugend.gif" width="177" height="76" border="0" align="right" alt="Stiftung Demokratische Jugend"></a>Stiftung Demokratische Jugend<br />
GrÃ¼nberger StraÃŸe 54<br />
10245 Berlin</p>

<p>Sekretariat<br />
Helga MÃ¼ller<br />
Tel: (030) 200 789 - 0<br />
Fax: (030) 200 789 - 99<br />
E-Mail: buero@jugendstiftung.org</p>

<p>Homepage: <a href="http://www.jugendstiftung.org/">http://www.jugendstiftung.org/</a></p>

<p><br />
<h2>Stiftung "SchÃ¼ler helfen Leben"</h2></p>

<p><a href="http://www.schueler-helfen-leben.de"><img src="img/stiftung_schueler_helfen_leben.gif" width="95" height="99" border="0" align="right" alt="Stiftung 'SchÃ¼ler helfen Leben'"></a>Anschrift:</p>

<p>SchÃ¼ler Helfen Leben<br />
KaiserstraÃŸe 12<br />
D-24534 NeumÃ¼nster</p>

<p>Telefon: 04321 48 90 6-0<br />
Telefax: 04321 48 90 6-44<br />
E-Mail: info@schueler-helfen-leben.de</p>

<p>Internet: <a href="http://www.schueler-helfen-leben.de">http://www.schueler-helfen-leben.de</a></p>

<p><br />
<h2>RumÃ¤nieninitiativgruppe Bautzen e.V.</h2></p>

<p><a href="http://www.rig-bautzen.de/"><img src="img/rig_logo.gif" width="215" height="100" border="0" align="right" alt="RumÃ¤nieninitiativgruppe Bautzen e.V."></a>GeschÃ¤ftsstelle<br />
HeringstraÃŸe 4<br />
02625 Bautzen</p>

<p>Telefon/Fax: 03591 490742<br />
E-Mail: info@rig-bautzen.de<br />
Homepage: <a href="http://www.rig-bautzen.de">http://www.rig-bautzen.de</a></p>

<h2>Feherlofia</h2>

<p><br />
<h2>Veranstalter: SÃ¤chsische Jugendstiftung</h2></p>

<p><a href="http://www.saechsische-jugendstiftung.de/"><img src="img/saechsische_jugendstiftung_16.gif" width="172" height="104" align="right" border="0" alt="SÃ¤chsische Jugendstiftung"></a>Adresse ProjektbÃ¼ro<br />
KÃ¶nneritzstraÃŸe 25<br />
01067 Dresden</p>

<p>Telefon (0351) 493 20 80<br />
Fax (0351) 821 22 47<br />
E-Mail: info@saechsische-jugendstiftung.de</p>

<p>Homepage: <a href="http://www.saechsische-jugendstiftung.de/">http://www.saechsische-jugendstiftung.de/</a><br />
</p>]]>
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<title>PersÃ¶nliche Begegnungen, Reiseberichte</title>
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<modified>2007-09-13T09:32:55Z</modified>
<issued>2005-08-17T18:21:39Z</issued>
<id>tag:www.turia.org,2005:/2005//1.6</id>
<created>2005-08-17T18:21:39Z</created>
<summary type="text/plain">Mail von Evelyn an die Teilnehmer: Hallo miteinander, seid unserer RÃ¼ckkehr aus Transsilvanien sind nun fast schon drei Wochen vergangen. Wir hoffen, dass Euere EindrÃ¼cke der Reise und der Begegnungen noch nah und lebendig in Erinnerung sind, denn wir wollen...</summary>
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<name>Peter</name>
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<email>peter@acado.de</email>
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<dc:subject>Homepage</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Mail von Evelyn an die Teilnehmer:</p>

<p><i>Hallo miteinander, <br />
seid unserer RÃ¼ckkehr aus Transsilvanien sind nun fast schon drei Wochen vergangen. Wir hoffen, dass Euere EindrÃ¼cke der Reise und der Begegnungen noch nah und lebendig in Erinnerung sind, denn wir wollen Eure Impressionen und Erfahrungen im Camp, im aktiven Dorfleben, in RumÃ¤nien fÃ¼r eine bunte Dokumentation der Tour 2005 auf der Website der SJS einbauen. Dazu wÃ¼rden wir ca. eine halbe DIN A 4 Seite, oder etwa 15 SÃ¤tze von Euch benÃ¶tigen. Euere Reisebericht kÃ¶nnt Ihr an mich mailen, ich koordiniere dann mit Peter und Richard den Einsatz auf der Website. </p>

<p>Freue mich Ã¼ber Euere schnelle RÃ¼ckmeldung, Evelyn <br />
</i></p>

<p><img src="img/landscape_280_pferdewagen.jpg" width="280" height="156" border="0" align="left" alt="Lauft ruhig vor, wir nehmen den Wagen" /><br clear="all"/><i>Bild: Lauft ruhig vor, wir nehmen den Wagen</i></p>

<p>(Erlebnisse: Wer bist du?  Herzlichkeit, Offenheit, â€œdie Maske fallen lassenâ€? Woran denkst du gerne zurÃ¼ck? Was hat dich beeindruckt?)</p>

<p><img src="img/faces_90_hannes.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Hannes"><a href="campbericht_von_hannes_lieberoth-archiv.html">Bericht von Hannes Lieberot</a>: <i>&#8222;FÃ¼r mich war das Camp in RumÃ¤nien eine total schÃ¶ne Erfahrung. Sowohl was die Teilnehmer angeht, als auch das Land an sich. Das einfache Leben im Camp war eine gute Gelegenheit mal vom deutschen Alltag Abstand zu nehmen und einfach mal etwas anderes zu erfahren.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/faces_90_lydia.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Lydia"><a href="campbericht_von_lydia_haferkorn-archiv.html">Bericht von Lydia Haferkorn</a>: <i>&#8222;Das ResÃ¼mee im RÃ¼ckblick kann lediglich lauten: Es hÃ¤tte nicht besser, schÃ¶ner, eindrucksvoller, intensiver, lebhafter, spannender, amÃ¼santer sein kÃ¶nnen. Der Gewinn, den ich fÃ¼r mich persÃ¶nlich und mein zukÃ¼nftiges Leben aus dieser wertvollen (und hoffentlich nicht letzten!) Erfahrung ziehen kann, ist in Worten nur zu umreiÃŸen.&#8220;<br />
</i></p>

<p><img src="img/faces_90_peter.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Peter"><a href="reisebericht_von_peter_grossmann-archiv.html">Bericht von Peter GroÃŸmann</a>: <i>&#8222;Die zwei Wochen im Camp haben mich gestÃ¤rkt, in KÃ¶rper, Geist und Seele. Neben all der Plackerei, wie dem Wasserholen, den Bauarbeiten und der sportlichen Bewegung war es eine sehr herzliche Erfahrung.&#8220;</i><br clear="all"/><br />
<img src="img/faces_90_elisa2.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Elisa"><a href="reisebericht_von_elisa_walter-archiv.html">Bericht von Elisa Walter</a>: <i>&#8222;Am anziehendsten war und ist fÃ¼r mich die Einfachheit, in der die Menschen zu leben vermÃ¶gen. Die Lebensart wirkt auf mich sehr viel lebendiger als die meines Umfeldes, sehr viel lebensfroher, die allgemeine KonsumbetÃ¤ubung hat dort dem Anschein nach noch keinen erheblichen Einzug gefunden.&#8220;<br />
</i></p>

<p><img src="img/faces_90_anna.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Anna"><a href="reisebericht_von_anna_steinke-archiv.html">Bericht von Anna Steinke</a>: <i>&#8222;Weil es einfach herrlich ist, so viele neue Menschen kennen zu lernen, neue und interessante Erfahrungen zu machenâ€¦ und auf der anderen Seite erfÃ¤hrt man natÃ¼rlich auch nicht alle Tage so viel Ã¼ber das wirkliche Leben in RumÃ¤nien und besonders das Leben der Kinderheimjugendlichen, dass sich so grundlegend von unserem unterscheidet.&#8220;</i></p>

<p><img src="img/faces_90_katharina.gif" width="90" height="90" border="0" alt="Katharina" align="right"><a href="reisebericht_von_katharina_horn-archiv.html">Bericht von Katharina Horn</a>: <i>&#8222;Dass ich innerhalb von 14 Tagen so viele liebe und interessante Menschen kennen gelernt habe, ungarisch-rumÃ¤nische, deutsche und amerikanische macht mich immer noch unglaublich glÃ¼cklich! Ich habe Dinge erfahren, die fÃ¼r das Zusammenleben in einer Gemeinschaft von so groÃŸer Bedeutung sind; das sind Erfahrungen, die sich meist total schlecht beschreiben lassen. Daher werde ich jede Chance sofort wieder wahrnehmen, die Zeit in so einer wundervollen Gruppe zu verbringen.&#8220;</i></p>

<p><!--<img src="img/faces_90_richard.gif" width="90" height="90" border="0" align="right" alt="Richard"><a href="camp-sprueche-archiv.html">Camp-SprÃ¼che</a>: Gesammelt und aufgeschrieben von unserem rasenden Reporter. Richard: <i>&#8222;Du wolltest mit mir noch eine politische Diskussion fÃ¼hren?&#8220;</i></p>

<p><br />
--></p>]]>

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